Mannheim entscheiden hart umkämpftes Duell gegen die Schwenninger Wild Wings

28.November 2025DEL

Die Schwenninger Wild Wings mussten sich gegen Mannheim nach einem intensiven und wechselhaften DEL-Duell mit 3:2 geschlagen geben. Trotz eines starken Comebacks im Schlussabschnitt und deutlichem Chancenplus in der Endphase gelang es den Wild Wings nicht mehr, das Spiel zu drehen.

Mannheim legt vor

Beide Teams starteten ohne großes Abtasten und gingen sofort ins Risiko. In der 7. Minute führte ein Fehlpass von Zach Senyshyn zur Führung der Adler: Nick Mattinen fasste sich ein Herz und schloss mit einem satten Schuss zur Mannheimer 1:0-Führung ab.

Schwenningen arbeitete sich im weiteren Verlauf besser in die Partie und erhielt zur Drittelmitte ein Powerplay. Mannheim verteidigte jedoch kompakt, setzte selbst Entlastungsangriffe und blieb stabil. Die Schiedsrichter fuhren eine eher kleinliche Linie, was auf beiden Seiten zu weiteren Strafen führte. Beide Überzahlspiele blieben ungenutzt, sodass es mit einem 0:1 aus Sicht der Wild Wings in die erste Pause ging.

Mit einem 0:1 aus Sicht der Wild Wings geht es in die erste Pause.

Mannheim kaltschnäuzig, Schwenningen mit Lebenszeichen

Der Mittelabschnitt begann erneut mit einem Schwenninger Powerplay, doch auch hier präsentierten sich die Adler im Penalty Killing sehr stark. Die Wild Wings haderten anschließend mit einer Szene, als ein klarer Stockschlag in den Unterleib von Alexander Karachun ungeahndet blieb. Stattdessen musste kurz darauf Tyson Spink nach einer harten Entscheidung auf die Strafbank.

Mannheim nutzte das folgende Überzahlspiel sofort: Anthony Greco erhöhte auf 2:0. Nur 13 Sekunden später legten die Adler durch Kris Bennett das 3:0 nach – ein Doppelschlag, der das TMomentum deutlich verschob.

Schwenningen zeigte jedoch eine direkte Antwort: Mirko Höfflin verwertete einen Abpraller zum 3:1-Anschlusstreffer und brachte sein Team wieder ins Spiel.

Kurz vor der zweiten Pause wurde es erneut brenzlig. Nach einem Pass an den langen Pfosten schob Luke Esposito den Puck über die Linie. Der Videobeweis bestätigte den Treffer, auch wenn die Szene sehr nah an einer Kickbewegung lag.

Mit Chancen auf beiden Seiten, aber einem unglücklichen Zwischenstand aus Schwenninger Sicht, ging es beim Stand von 1:4 in die zweite Pause.

Wild Wings mit Comeback – aber zu spät

Die Wild Wings kamen druckvoll aus der Pause und setzten Mannheim früh unter Druck. Nach einer starken Puckeroberung und einer feinen Kombination verkürzte Kyle Platzer, von Alex Trivellato mustergültig in Szene gesetzt, auf 4:2.

Schwenningen hatte nun klar das Momentum. Tylor Spink und Zach Senyshyn scheiterten kurz nacheinander – Senyshyn sogar per Bauerntrick. Die Partie wurde hitziger, viele kleine Nickligkeiten prägten die Phase.

Weitere Chancen folgten: Tyson Spink kam per Direktabnahme zum Abschluss, auf der Gegenseite setzte Leon Gawanke den einzigen nennenswerten Mannheimer Versuch.

In der Schlussphase warf Schwenningen alles nach vorne. Mirko Höfflin verpasste im Slot den Ausgleich, und auch ein druckvolles Powerplay konnte nicht genutzt werden. In den letzten Minuten zog Schwenningen den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.

Bericht von: BM | Foto: Archivbild/ citypress

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