Straubing Tigers rehabilitieren sich bei den Löwen Frankfurt

30.November 2025DEL

 

Es war ein etwas ungewöhnliches Wiedersehen mit dem Ex-Coach Tom Pokel. Stand er doch über acht Jahre auf Seiten der Straubing Tigers auf der Bank. Seine Kenntnisse über das Team von Coach Craig Woodcroft scheinen aber keine große Hilfe gewesen zu sein. Die Tigers dominierten die ersten 35 Minuten und konnten eine Führung mit ins letzte Drittel bringen. Da ging es dann hoch her, aber der 1:3 Vorsprung war für die Frankfurter eine zu große Hürde und die Straubing Tigers beendeten ihre Niederlagenserie mit drei Punkten. 

 

 

Straubing reißt das Spiel an sich

Die Partie hatte den Beginn eines Wackelkontakts. Doch nach ein paar Minuten und einer Möglichkeit für die Gastgeber, übernahm Straubing immer mehr das Kommando. Der Druck auf Goalie Pantkowski wurde immer größer und dann war es Wade Allison, der aus einem Gewühl vor dem Tor sensationell die Führung erzielte. Straubing blieb dran und die Folge daraus war das 0:2 durch Stefan Loibl mit einem satten Schuss aus der Halbdistanz. Wade Alliseon: “Wir müssen bei unseren Chancen noch besser in der Ausführung werden, wenn auch das erste Drittel ganz in Ordnung war.”

Frankfurt erwacht

Zuerst sah man das gleiche Bild wie schon im ersten Abschnitt. Für die Gäste ergaben sich weitere Möglichkeiten und Justin Scott konnte eine davon zum 0:3 nutzen. Kurz zuvor waren aber die Löwen nah dran, bei dem Konter von Chris Wilkie. Die drei Tore Führung hielt für die Niederbayern aber nicht lange. 62 Sekunden später doch das Tor von Chris Wilkie. Die Entscheidung der Schiedsrichter war zunächst auf kein Tor gefallen. Der Videobeweis bestätigte jedoch, dass der Puck hauchdünn die Linie zum 1:3 überquerte. Markus Schweiger: “Es war jetzt besser von uns. Wir konnten viel mehr Druck entwickeln. Es ist noch alles drin für uns.”

Hitziges Ende

Ein weiteres Tor der Tigers von Allison wurde per Videobeweis ebenfalls aberkannt und Frankfurt konnte die Pace erhöhen. Die ersten Strafzeiten kamen auch nach und nach und gipfelten in der Crunchtime. Straubing dezimierte sich unnötig selbst. Klein ging mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine und Tom Pokel nahm eine Timeout. Frankfurt von nun an mit sechs gegen vier auf dem Eis versuchte alles, um in die Verlängerung zu kommen. Doch Henrik Haukeland und seine Vorderleute hatten was dagegen und blockten viele Schüsse der Gastgeber, die letztendlich den Spieß nicht mehr umdrehen konnten.

 

 

Stimmen zum Spiel:

Ryan McKiernan (Löwen): “Wir haben schon ein gutes erstes Drittel gespielt, aber auch die Chancen zu leicht hergegeben. Wir kamen dann etwas zu spät zurück. Wir vertrauen auf unseren Plan, wollen weiter gut verteidigen und diszipliniert spielen und glauben an unsere Stärken.”

Henrik Haukeland (Tigers): Das war ein gutes erstes Drittel von uns heute. Danach hatten wir vielleicht zu viel Puckverluste und am Ende hätten wir etwas disziplinierter sein müssen. Aber dann hat das Team für den Sieg gearbeitet und das tut uns allen gut.”

Löwen Frankfurt – Straubing Tigers: 1:3 (0:2 | 1:1 | 0:0)

0:1 |08.| Wade Allison (Scott, Brandt)
0:2 |18.| Stefan Loibl (Merkley, Halloran)
0:3 |33.| Justin Scott (Allison, Melnick)
1:3 |34.| Chris Wilkie (Rowney, Matushkin)

Zuschauer: 6.444  

Bericht von: Markus Altmann | Foto: Citypress

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