Eispiraten müssen sich nach spätem Comeback den Eisbären aus Regensburg in Verlängerung geschlagen geben

11.Januar 2026DEL2

Jussi Tuores muss für den Rest der Saison auf Mirko Sacher verzichten, der sich beim Spiel in Kassel eine Verletzung im Oberkörperbereich zugezogen hat, welche sein Saisonende bedeutet. Dafür durfte er Till Michel zurück im Kader begrüßen. Im Tor durfte Christian Schneider sein Können erneut unter Beweis stellen. Crimmitschau machte über weite Strecken das Spiel, konnte allerdings Jonas Neffin nicht überwinden. Ein Treffer 0,07 Sekunden vor dem Ende brachte den Hausherren den Ausgleich, doch in der Verlängerung hatten die Gäste das glücklichere Ende auf ihrer Seite.

Wenn das Bier im Becher gefriert kommt richtiges Eishockeyfeeling im Sahn auf

Vergebene Chancen und späte Treffer für die Eisbären

Die Eispiraten wollten den 1.685 Zuschauern ein spannendes Spiel bieten und kam immer wieder gefährlich vor das Tor von Jonas Neffin. Doch der entscheidende Pass fand nicht den erhofften Abnehmer, sodass die Abwehr von Regensburg Gegentreffer vermeiden konnte. Die Fans sahen ein sehr faires Spiel und man stellte sich schon auf ein torloses erstes Drittel ein. Doch 152 Sekunden vor der Pausensirene musste Christian Schneider den Puck aus seinem Tor holen. Und weil die Eisbären nun ihren Schwung gefunden hatte, konnten sie 18 Sekunden vor der Pause noch auf 0:2 erhöhen.

Zwei Videobeweise und eine kurze Behandlungspause

Der zweite Abschnitt wurde von den Teams sehr ausgeglichen gestaltet. Kein Team konnte sich wirklich Vorteile erspielen und beide Torhüter waren zu Stelle, wenn es mal brenzlig wurde. Christain Schneider musste in der 28. Spielminute kurz behandelt werden, nachdem Ole Olleff seinen Gegespieler Aleandro Angaran auf seinen Schlussmann geschoben hatte. In den Folgeminuten gingen die Schiedsrichter gleich zweimal zum Videobeweis. Nach dem ersten musste Ole Olleff wegen Spielverzögerung für zwei Minuten auf die Strafbank. Da sich Christian Schneider bei einem Save so ungünstig drehte, wurde im zweiten Videobeweis überprüft, ob die Fanghand samt Puck vielleicht über der Linie war. Die on-Ice-Entscheidung kein Tor wurde bestätigt. 151 Sekunden vor der Pause durften die Eispiraten dann in Überzahl spielen, doch leider konnten sie den Anschluss vor der Pause nicht mehr erzielen.

Ein Treffer in der letzten Sekunde

Crimmitschau wollte unbedingt ein Tor, denn man wollte in der Tabelle nicht den Anschluss verlieren. Doch als dafür mussten sie erst einmal eine Unterzahl überstehen. Regensburg kam nicht gut in die Aufstellung und so konnte man den Abstand halten. Thomas Felix konnte Jonas Neffin in der 52. Spielminute endlich überwinden und der Anschluss setzte noch einmal Kräfte bei den Westsachsen frei. Jussi Tuores nahm frühzeitig Christian Schneider für einen weiteren Feldspieler aus dem Tor und die Crimmitschauer machten Druck auf das Tor der Gäste. Es dauerte bis 3,8 Sekunden vor dem Ende, ehe der Trainer seine Auszeit nehmen konnte und das Team setzte die Ansage wie gewünscht um, den bei 0,07 Sekunden erzielte Adam McCormick den Ausgleich. Die Anfangsminuten der Overtime gehörten klar den Hausherren, doch sie fanden im Torhüter der Eisbären immer wieder den Endgegner. Als man sich bei bitterkalten Temperaturen aufs Penaltyschießen einstellte, konnte Kevin Slezak den Zusatzpunkt mit seinem Tor für Regensburg sichern.

Weiterhin bleibt bei den Eispiraten die Chancenverwertung eine Schwäche, doch was das Team immer wieder unter Beweis stellt, ist dieser unglaubliche Siegeswillen bis zur letzten Sekunde. Jeder stellt sich in den Dienst der Mannschaft und gibt sein Bestes. Am Freitag heißt es dann gegen die Steelers aus Bietigheim wieder Alles geben und die Punkte möglichst im Sahn zu behalten.

Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler


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