
Ungefährdeter Sieg der Krefeld Pinguine
Es gibt Spiele, da tut dem Betrachter der Gegner leid. Eine Herkules Aufgabe stand Krefeld vor den Tabellenvorletzten aus dem Breisgau. Um noch eine realtive Chance auf die Play- Off zu haben musste in Krefeld zählbares her.
“Ein gutes Pferd springt so hoch wie es unbedingt muss”!
Guten Beginn der Wölfe, dann eiskalt effiziente Pinguine.
Freiburg begann überraschend stark in der Yayla Arena. Chancen wie durch Eero Elo oder Nikolas Linsenmeier bliebe eher Seltenheit. Trotzdem hatte der der Gast in den ersten 10 Minuten ein optisches Übergewicht. Krefeld setzte diesem Verlauf eine fast gnadenlose Effizienz entgegen. Gleich die erste brauchbare Torchance brachte die Führung. Abwehrmann Zack Dybowski (11.) netzte ein. Zwei Minuten später machte es sein als Stürmer Abwehrkollege Mick Köhler nach. Damit waren erstmal den Offensiv Mühen der Gäste Einhalt geboten. Krefeld schaukelte das Match ohne sich voll auszugeben zur ersten Pause.
Jetzt wurde es bitter für den EHC Freiburg
Von Seiten der Pinguine kam zu Beginn im zweiten Drittel mehr Dampf. Diese Tempoverschärfung schlug sich auch in Toren nieder. David Cerny (23.) erhöhte auf 3:0. Jon Matsumoto (31.) erzielte das vierte Tor der Gastgeber. Der nächste KEV- Abwehrspieler mit Leonhard Korus (38.) schraubte das Resultat auf 5:0. Dazwischen hatten die wackeren Gäste noch ihre Möglichkeiten. Travis Ewanyk, Tomas Schwamberger und Fabian Ilestedt hatten durchaus die Ergebnis Verbesserung auf dem Schläger. Ganz aufgeben wollte sich der Gast dann doch nicht. Einem Treffer der Pinguine, erzielt von Marcel Müller (34.), versagten die Schiedsrichter nach Videostudium die Anerkennung. Die sehr faire Partie ging in die zweite Pause.
Krefeld im Modus der Verwaltung! Kraftlose Wölfe kamen noch zum Ehrentor
In Anbetracht des anstehenden Spitzenspiels am nächsten Sonntag, übte sich Krefeld nun in der Ergebnis Verwaltung. Der nächste Gegner heisst dann Kassel Huskies. Eben dieser Sonntag schien auch den Spielern in Schwarz und Gelb schon im Kopf zu stecken. Jedenfalls schaltete man auf Gastgeberseite zwei Gänge zurück. Nicht abzuhalten vom 6:0 war dann Adam Payerl (49.). Verschmerzen können wird es Felix Bick im Pinguine Tor, das Freiburg doch noch spät zum Ehrentor kam. Kein “Zu Null” am heutigen Abend. Shawn O’Donnell (60.) erzielte das 6:1 kurz vor dem Ende.
Krefeld tat das was vom Spitzenreiter erwartet wurde. Nicht mehr und nicht weniger. Einmal mehr schlug die starke individuelle Klasse der Seidenstädter zu Buche. Jedenfalls gingen die 6563 Zuschauer nicht unzufrieden nach Hause.
Krefeld Pinguine – EHC Wölfe Freiburg 6:1
Tore:
1:0|11..|Zack Dybowski (Adam Payerl)
2:0|13..|Mick Köhler (Phillip Gogulla, Davis Vandane)
3:0|23..|David Cerny (Ohne Assist)
4:0|31..|Jon Matsumoto (David Cerny, Steven Raabe)
5:0|38..|Leonhard Korus (Maxwell Newton, Phillip Gogulla)
6:0 |49..|Adam Payerl (Jan Nijenhuis)
6:1 |60..|Shawn O’Donnell (Fabian Ilestedt, Travis Ewanyk)
Zuschauer:6563
Bericht von: Quelle_einfügen | Foto: Quelle_einfügen
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