Straubing gewinnt das Tiger-Duell zu Hause gegen Nürnberg

27.Januar 2026DEL

 

Die Straubing Tigers boten ihren Fans eine gute Dienstag Abend Unterhaltung. Die Führung war verdient, konnte nach einer Druckphase der Gäste weiter ausgebaut werden und wurde im letzten Drittel unter Dach und Fach gebracht. Nürnberg hätte ein besseres Powerplay durchaus helfen können. Straubing konnte mehr aus ihren Möglichkeiten machen, obwohl Nürnberg mit Goalie Treutle den besten Spieler des Spiels stellen konnten. Am Ende war es ein verdienter Sieg für Straubing.

 

Wer bietet was?

Zuerst einmal bot Straubing den Gegner drei Gelegenheiten, im Powerplay zum Erfolg zu kommen. Waren die ersten beiden Strafzeiten noch etwas kleinlich ausgelegt, so war die dritte deutlich. Straubing stand zu sechst auf dem Eis plus Torhüter Haukeland. Nürnbergs erste beiden Überzahlspiele gehörten zur Kategorie durchwachsen. Kaum ein Schuss konnte abgefeuert werden. Erst im dritten Powerplay waren die Gäste drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Die Führung der Tigers konnte Goalie Treutle zweimal gegen Melnick und Beaudin verhindern, aber gegen das gelungene Zusammenspiel zwischen Halloran und Torschütze Tyler Madden, war auch er machtlos. 

Treutle, Nürnbergs Versicherung

Im Torabschluss mussten sich die Tigers eine gewisse Fahrlässigkeit ankreiden lassen. Nur einmal sprang der Puck im Powerplay zufällig vor die Füße von Tim Fleischer, der den Puck nur noch über die Linie bringen musste. Ein 2:0 bei dieser Fülle an vergebenen Torchancen könnte es sich im letzten Abschnitt noch rächen für die Niederbayern. Nürnberg war zwar nie am Drücker, aber sie ließen mit ein paar Konter auf sich aufmerksam werden. Straubings Justin Scott ging förmlich in ein Privat-Duell gegen Treutle, dass er vierzig Minuten lang stets verlor. Aber seine Teamkollegen erging es nicht besser.

Straubing gibt nichts mehr her

An der entscheidenden Situation im Spiel war Goalgetter Nick Halloran nicht ganz unbeteiligt. Zwar wurde sein Tor mustergültig vorbereitet, aber er war es, der den Puck aus unmöglichem Winkel unter die Latte knallte. Straubing ließ die Leine danach etwas locker und Nürnberg war nicht die Mannschaft, die aufgeben wollte. Samuel Dove-McFalls verkürzte auf 3:1 und es keimte bei den Franken noch einmal Hoffnung auf. Treutle verließ seinen Kasten in den letzten zwei Minuten, um einen weiteren Angreifer ins Spiel zu bringen. Doch Straubing spielte es klug genug zu Ende und ließ sich nicht mehr auf weitere Schwierigkeiten ein. Damit gehen die Tigers auf Platz fünf in die Oympia-Pause und Nürnberg verweilt auf Platz neun in der Tabelle.

 

 

             Mit vereinten Kräften wird Nürnberg gestoppt


Stimmen zum Spiel

Mitch O’Keefe (IceTigers): “Wir waren von Beginn an nicht fokusiert genug, nicht ganz frei im Kopf. Unser Spiel war zu kompliziert. Dennoch haben wir uns zurückgekämpft und einige gute Phasen bekommen. Am Ende hat es nicht mehr gereicht und wir müssen jetzt die Pause nutzen, um danach unseren Playoff Platz zu festigen.”

Craig Woodcroft (Tigers): “Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden heute. Der Start war etwas komisch für uns, wegen der ersten Strafzeiten. Da haben sich ein paar Unkonzentriertheiten eingeschlichen. Wir haben es in der Pause angesprochen, dass wir Nürnberg respektieren müssen, weil es ein gefährliches Team ist. Wir freuen uns jetzt auf eine Erholungspause und wollen dann die letzten Spiele, die nicht leicht werden, mit voller Konzentration angehen.”


Straubing Tigers – Nürnberg Ice Tigers: 3:1
(1:0 | 1:0 | 1:1)

1:0 |13.| Tyler Madden (Halloran, Merkley) 
2:0 |31.| Tim Fleischer (Leslie, Hede) – PP 1
3:0 |41.| Nick Halloran (Leslie, Hede) 
3:1 |52.| Samuel Dove-McFalls (Karrer, Spezia)

Zuschauer: 4.399 

 

Bericht von: Markus Altmann | Foto: Citypress

Eishockey-Online Network

Medidaten | Kontakt | Impressum | copyright 2008-2024 eishockey-online