Straubing Tigers zeigen ihre Qualitäten gegen Grizzlys Wolfsburg

27.Februar 2026DEL

 

Beim 600. DEL Spiel von Mike Connolly gab es den vierten Saisonsieg gegen die Grizzlys. Dass man dieses Duell heute am Pulverturm noch klar und zu Null gewinnen konnte, war ein hartes Stück Arbeit. Dustin Strahlmeier stand seinem Gegenüber Florian Bugl in nichts nach und beide zeigten glänzende Paraden. Mit dem heutigen Sieg können die Straubing Tigers dem Verfolger Ingolstadt auf vier Punkte davon ziehen. Wolfsburg bleibt auf Platz acht, aber die Luft wird dünner für die Grizzlys.

 

Viele Schüsse keine Tore

Der Start nach der Olympia Pause schmeckte den Gastgebern nicht besonders. Wolfsburg war bestens eingestellt und konnte die Angriffe der Tigers in den ersten Minuten unterbinden. Als Matt White gar allein vor Goalie Bugl auftauchte und vergab, wachte das Team von Coach Woodcroft auf. Straubing spielte sich im ersten Powerplay warm und dominierte bis zur Pause. 22 Schüsse wehrte Dustin Strahlmeier in Durchgang eins ab und hielt seiner Mannschaft damit das torlose Unentschieden fest. 

Straubing trifft doch mal

Zuerst machten die Niederbayern da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört haben. Es wurden weitere Chancen durch Brunnhuber und Co. vergeben. Im nächsten Powerplay jedoch spielten die Tigers schnörkellos. Madden sah die Lücke in der sich Stefan Loibl positionierte und der fälschte zur 1:0 Führung ab. Wolfsburg meldete sich zwar nicht so oft in der Offensive, aber wenn, dann wurde es gefährlich. Jimmy Lambert vergab dabei die beste Möglichkeit für die Grizzlys, nach einem perfekten Spielzug. 

Tigers machen Deckel drauf

Das im letzten Drittel noch drei Tore fallen sollten, war bei den beiden starken Torhütern nicht so klar. Den Hausherren sollte dabei alles in die Karten spielen. Danjo Leonhardt wurde von Green perfekt angespielt und erzielte das 2:0. Dem folgte wenige Minuten später das 3:0 durch Justin Scott. Hier leistete sich Strahlmeier seinen einzigen Fehler im ansonsten tadellosen Spiel, als ihm der Puck zwischen den Beinen hindurch rutschte. Für Wolsburg hätte es aber noch ein Aufbäumen geben können, wenn Choupani bei seiner rießen Gelegenheit verkürzen hätte können. Doch direkt im Gegenzug traf Zac Leslie zur Entscheidung.

 

Mike Stewart (Grizzlys): “Ich fand, dass wir die ersten Minuten ganz ordentlich gespielt haben, doch dann hat Straubing das Kommando übernommen. Dustin Strahlmeier hat einige gute Paraden gezeigt und uns im Spiel gehalten. Im zweiten Drittel sind wir besser aus der Kabine gekommen, doch die Führung erzielte Straubing. Wir sind stark geblieben und gefühlt hätte uns jeder nächste Schuss auf die Anzeigetafel bringen können. Im letzten Abschnitt hat Straubing dann die richtige Antwort gefunden. Wir müssen einen Weg finden, um Tore zu machen, denn ohne Tore gewinnt man kein Spiel. Ein großer Dank geht an unsere Fans, die uns heute zahlreich unterstützt haben.”

Craig Woodcroft (Tigers): “Es war eines der komplettesten Spiele in dieser Saison von meinem Team. Heute war über 60 Minuten alles da. Die Geschwindigkeit im Spiel, die Offensive und Defensive haben gut harmoniert und die Chancenverwertung war gut heute. Wolfsburg war ständig im Spiel und das Ergebnis spiegelt nicht ganz den Spielverlauf wieder. Wolfsburg hat sich sehr gute Chancen erarbeitet, die Florian Bugl hervorragend entschärfen konnte. Im letzten Drittel war es schwer, gegen einen gut aufspielenden Gegner zu bestehen. Das war ein guter Test für uns, um so ein Spiel nach Hause zu bringen.”

 

Straubing Tigers – Grizzlys Wolfsburg: 4:0 (0:0 | 1:0 | 3:0)

1:0 |25.| Stefan Loibl (Madden, Merkley) – PP 1
2:0 |45.| Danjo Leonhardt (Green, Brandt)
3:0 |48.| Justin Scott (Leslie, Leonhardt) 
4:0 |50.| Zac Leslie (Fleischer) – PP 1

Zuschauer: 5.635 (Ausverkauft)

 

Bericht von: Markus Altmann | Foto: Citypress

Eishockey-Online Network

Medidaten | Kontakt | Impressum | copyright 2008-2024 eishockey-online