
Straubing Tigers geben Heimvorteil an Berlin ab in Spiel drei
Die Eisbären Berlin holen sich mit dem Glück des Tüchtigen den Sieg in Spiel drei. Die ersten beiden Drittel waren zumeist in der Hand der Gäste, die läuferisch mehr Einsatz zeigten als in den beiden Spielen zuvor und sich dadurch viele Vorteile erarbeiteten konnten. Drei der vier Tore wurden entscheidend abgefälscht. Straubing gab sich nie auf und hatte für den letzten Abschnitt noch genügend Power. Aber die Abwehr der Eisbären stand wie ein Bollwerk zwischen Connolly und seiner Mannschaft. Damit hat der amtierende Meister die halbe Miete im Viertelfinale eingefahren und gute Chancen auf den Einzug ins Halbfinale.
Berlin nutzt den Spielraum
Berlin kam etwas schneller ins Spiel als die Niederbayern und konnte so ihre ersten Möglichkeiten herausspielen. Dadurch resultierte auch die Führung durch Laster Lancaster, dessen Schuss zwar noch leicht abgefälscht wurde, aber dennoch nicht unhaltbar war. Als sich die Tigers das erste mal in der Gästezone festsetzen konnten, war Kapitän Mike Connolly schneller als sein Gegenspieler Wissmann und traf zum Ausgleich. Es ging weiter munter hin und her und wieder war das nächste Tor durch Marcel Noebels für die Eisbären leicht abgefälscht. Insgesamt hatten die Gäste mehr von Abschnitt eins und gingen mit der knappen Führung in die Kabine.
Doppelschlag der Eisbären
Im zweiten Drittel sahen beide Fanlager einen ähnlichen Spielverlauf. Berlin konnte mehr Laufbereitschaft an den Tag legen und das brachte den Gästen immer wieder Vorteile in der Offensive. Zuerst schaffte Marcel Brandt den lang ersehnten Ausgleich im Powerplay. Ein Überzahltor fehlte den Tigers bis dahin noch. Die nächsten Minuten gehörten dann den Straubingern, aber Stettmer war immer auf dem richtigen Posten. Berlin schlug zurück. Lean Bergmann fälschte wieder einen Schuss ab und auch der ging über die Linie. Für den klassischen Doppelschlag sorgte Ty Ronning bei einem schnellen Konter. Das zerrte an den Gastgebern deutlich und sie mussten sich erst einmal in der Kabine davon erholen. Ein weiteres Powerplay von Straubing blieb ungenutzt.
Tigers mit letzten Kräften
Einen zwei Tore Rückstand aufzuholen ist im Eishockey zu jeder Zeit möglich. So spielte auch das Team von Coach Woodcroft. Immer mehr konnte man Berlin hinten hineindrängen und maximalen Druck auf das Tor von Stettmer erzeugen. Beaudin und Connolly hatten die Tore auf dem Schläger bei fünf gegen fünf. Dazu kamen drei weitere Überzahlspiele für die Hausherren, aber es brachte nichts mehr ein. Auch als Haukeland aus dem Tor ging für einen weiteren Feldspieler war das Tor der Eisbären wie vernagelt. Damit musste sich Straubing der Niederlage letztendlich beugen und ist nun am Dienstag in Berlin schon unter Zugzwang.

Auch in Spiel 3 wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft
Straubing Tigers – Eisbären Berlin: 0:0 (1:2 | 1:2 | 0:0)
1:1 |04.| Lester Lancaster (Eder)
1:1 |07.| Mike Connolly (Loibl, Leonhardt)
1:2 |11.| Marcel Noebels (
2:2 |23.| Marcel Brandt (Fleischer, Varejcka) – PP 1
2:3 |27.| Lean Bergmann (Hördler)
2:4 |29.| Ty Ronning
Zuschauer: 5.365 (Ausverkauft)
Bericht von: Markus Altmann | Foto: Citypress
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