
Ausrufezeichen der Krefeld Pinguine
Krefeld scheint in der Liga, eine Etage höher, angekommen zu sein. Sechs Punkte aus vier Spielen sprechen eine gute Sprache. Am heutigen Abend kam der ERC Ingolstadt in die Yayla Arena. Mit dem Team von Coach Mark French stellte sich einer der Geheimfavoriten am Niederrhein vor.
Nach dem Pinguine Motto ” Solche Punkte kannst du an guten Tage holen”! Jeder gewonnene Punkt ist auf dem Weg zu Platz 13 wertvoll. Ein Team wie die gastierenden Schanzer mal ärgern……….! Punkte zum Klassenerhalt musst du gegen andere Clubs einfahren.
Verteiltes Spiel. Keine Vorteile für beide Mannschaften
Ingolstadt zu Beginn die aktivere Mannschaft. Schnell im Umschaltspiel, flink auf den Beinen. Chancenmässig zielte Austen Keating zu hoch. Riley Barber fand seinen Meister in Pinguine Goalie Juha Jatkola. Ganz langsam nahm der kEV Fahrt auf und den Fight an. Neuzugang Phil Varone führte sich gleich gut ein. Seine Möglichkeit scheiterte an Devin Williams im Gästetor. Auch die folgenden Chancen brachten für die Pinguine nichts zählbares ein. Einmal verzog Tim Schütz knapp. Maxwell Newton vergab überhastet die beste Chance der Gastgeber. Spielerisch konnten die Pinguine ebenbürtig mithalten und wahren dem Führungstor näher als der Gast. Nachdem ein Krefelder Tor wegen Torwartbehinderung keine Gültigkeit fand, wurden torlos die Seiten gewechselt.
Nach anfänglicher Zurückhaltung nahm das Spiel nun wieder richtig Fahrt auf
Von Seiten der Schanzer merkte man schon, das man sich die Sache hier etwas einfacher vorgestellt hatte. Dementsprechend vorsichtig agierend, um nicht in Rückstand zu geraten, war nun die Spiel Intension. Krefeld dagegen hatte nun Morgenluft gewittert und zog seinerseits an der Temposchnur. Matthew Santos scheiterte noch an Goalie Devin Williams. Besser machte es der Ex- Ingolstädter Luca Hauf (30.) zur heimischen Führung. Den Schuss von Daniel Bruch konnte der Schlussmann des ERC noch parieren. Gegen den Nachschuss und das erste Saisontor von Luca Hauf hatte er keine Möglichkeit der Abwehr. Ingolstadt brauchte bis zur zweiten Pause um den Rückstand zu verdauen.
Pinguine Blitzstart in die letzten 20 Minuten
Spieleröffnung im letzten Drittel durch den ERC Ingolstadt. Kenny Agostino fand seinen Meister im besten Mann auf dem Krefelder Eis: KEV Goalie Juha Jatkola! Im Gegenzug fand ein schöner Spielzug über Phillip Gogulla durch Matthew Santos (41.) seinen würdigen Abschluss. Nur vier Minuten später schienen die Pinguine endgültig auf die Siegerstrasse gefahren zu sein. Davis Vandane zimmerte einen Weitschuss ins Netz der Audistädter, den Torsteher Williams wohl erst gesehen hat als er hinter ihm einschlug. Krefeld führte nun 3:0 und die Vorentscheidung schien gefallen. Zumal auch von den Gästen kaum etwas produktives kam. Wenn etwas auf das Schwarz/Gelbe Gehäuse kam, war Juha Jatkola Herr der Situation. Lediglich Riley Barber mit dem Anschlusstreffer zum 3:1 machte dem ERC nochmals Hoffnung. Das klare Beinstellen an Maxwell Newton Sekunden zuvor hatten die Hauptschiedsrichter glatt übersehen. Als auch das letzte Mittel der Ingolstädter, den Torhüter vom Eis zu nehmen, trug keine Früchte mehr. Krefeld sicherte sich drei unerwartete Punkte.
Krefeld steht nach 5 Spieltagen auf Platz vier. Das wird wohl nicht so bleiben. Aber, die Momentaufnahme ist sehr schön. “Die Pinguine sind gekommen um zu bleiben”!
Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 3:1 (0:0;2:0;1:1)
Tore:
1:0 |30.| Luca Hauf (Daniel Bruch, Adam Payerl)
2:0 |41.| Matthew Santos (Stuart Percy, Phillip Gogulla)
3:0 |46.| Davis Vandane (Stuart Percy, Phil Varone)
3:1 |53.| Riley Barber (Peter Abbandonato, Morgan Ellis)
Zuschauer: 6505
Bericht von: Ralf Schmitt | Foto: Ralf Schmitt
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