Champions Hockey League 2026/27 – Berlin, Mannheim und Köln souverän im Achtelfinale!

16.Oktober 2026CHL, International

Nachdem die Gruppenphase der diesjährigen CHL-Spielzeit nun vorüber ist, marschieren alle drei deutschen Vertreter, die Eisbären Berlin, die Kölner Haie und die Adler Mannheim nahezu im Gleichklang und sehr souverän in die Playoffs, welche Mitte November beginnen werden.

Die Kölner Haie erwiesen sich hierbei als die beste deutsche Mannschaft, schlossen die Rheinländer die Tabelle sogar als hervorragender Drittplatzierter ab: die Haie verbuchten insgesamt fünf Siege und verloren nur das letzte tabellarisch bedeutungslose Match gegen Genf-Servette nach Overtime. Insbesondere die beiden Anfangserfolge gegen hochkarätige Gegner wie Frölunda und Tappara ließen aufhorchen. Die erfolgreiche Handschrift ihres neuen Headcoach Thomas Berglund war auf diesem internationalen Parkett bereits sehr gut zu lesen.

Die Eisbären Berlin, der amtierende deutsche Champion rangierte nach der Vorrunde auf einem bemerkenswerten fünften Platz. Die beiden deutlichen Auftaktpleiten gegen Genf und Davos schüttelte man schnell ab und fuhr danach vier ungefährdete Siege ein. Alle Begegnungen trug man im altehrwürdigen Wellblechpalast aus.

Die Adler Mannheim schlossen die Gruppenphase auf Rang acht ab: nach dem gelungenen ersten Erfolg gegen die Växjö Lakers musste man sich danach gegen den schwedischen Vertreter Skelleftea AIK geschlagen geben. Dann verbuchten die Adler drei Siege hintereinander und verloren das punktemäßig irrelevante Abschlussmatch gegen den finnischen Vizemeister KooKoo.  

Erwähnenswerte Randnotiz: unter den Top Scorern befanden sich unter den ersten sechs Plätzen gleich vier deutsche Akteure. Marcel Noebels grüßte mit 12 Scorerpunkten (7 Tore, 5 Assists) von ganz oben, dann folgten zwei Haie: Patrick Russel sammelte 11 Scorerpunkte (7 Tore, 4 Assists) und Gregor MacLeod rangierte knapp dahinter mit 10 Scorerpunkten (1 Treffer, 9 Assists). Auf dem sechsten Platz fand sich Nicolas Mattinen mit 8 Scorerpunkten (5 Tore, 3 Assists) wieder.

Diese bemerkenswerte Ausbeute der vorher genannten Protagonisten setzte ein dickes Ausrufezeichen an die internationale Konkurrenz und klang sehr vielversprechend für die bevorstehenden KO-Partien.

Die Auslosung des Achtelfinales meinte es gut für die deutschen Teams und es ergaben sich folgende hochinteressante Kontrahenten.

Die Eisbären Berlin treffen auf den finnischen Vizemeister des Vorjahres KooKoo, der sein Finale seinerzeit nur knapp gegen den Seriensieger Tappara verlor und sein letztes Gruppenmatch klar gegen Mannheim gewann.

Die Kölner Haie bekamen es mit dem tschechischen Vertreter und nationalen Meister 2016, Bili Tygri Liberec zu tun, die ihre beiden letzten Gruppenspiel gegen renommierte Teams wie Davos und Frölunda absolvierten.

Die Adler Mannheim duellieren sich mit Tappara Tampere, der 21-fache finnische Meister und CHL- Champion 2023. Dieser lukrative Gegner versprach schon mal eine ausverkaufte SAP-Arena und viel Spannung. Tappara musste unter anderem gegen Köln klein beigeben.

Angesichts der tollen Performance aller deutschen Vertreter bestand berechtigte Hoffnung auf weitere erfolgversprechende Partien gegen namhafte Gegner auf allerhöchstem internationalem Niveau.

Anmerkung der Redaktion: in diesen Artikel fließt auch die persönliche Meinung des Autors mit ein.

Bericht von: Hermann Graßl | Foto: ???

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