Kölner Haie halten Druck der Straubing Tigers stand

28.November 2025DEL

 

Es war das Spitzenspiel des heutigen Spieltags und es blieb lange Zeit spannend. Straubing hatte mehr vom ersten Abschnitt, konnte aber keine Tore erzielen. Durch einige Strafzeiten ab dem zweiten Drittel, kamen die Tigers etwas von ihrem Spiel ab. Im Tor standen sich zwei der besten der Liga gegenüber. Haukeland und Juvonen zeigten ihre Klasse. Kein Wunder, dass es somit lange dauerte, bis ein Team in Führung gehen konnte. Mit dem Sieg am Pulverturm  ziehen die Haie mit den Tigers punktgleich.

 

Chancen ohne Torjubel

Straubing entwickelte viel Offensivkraft und bis zum ersten Torschrei dauerte es nicht lange. Der Treffer von Scott wurde jedoch korrekterweise wegen Torhüterbehinderung wieder aberkannt. Doch wenn im ersten Abschnitt Torchancen entstanden, war das meist auf der Seite der Gastgeber. Einzig die Schüsse waren zu sehr auf den Körper von Goalie Juvonen. Damit hatte der Schlussmann der Haie keinerlei Probleme. Sein Gegenüber, Henrik Haukeland, war zweimal gefragt und er gab auch einen sicheren Rückhalt für sein Team. 

Ansehnlich auch ohne Tore

Es wurde hektischer im zweiten Abschnitt und die Zweikämpfe wurden mit härteren Bandagen geführt, als die ersten zwanzig Minuten. Straubing verbrachte sechs Minuten in Unterzahl, ohne dabei einen Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Bei Köln fehlte der letzte direkte Pass, um dann den Puck gefährlich auf Haukeland zu steuern. Obwohl beide Fanlager immer noch keine Tore sahen, war es ein schnelles, intensives und gutes Match am Pulverturm.

 

 

 

Köln bricht den Bann

Bei so einem Spielverlauf muss man nicht mehr auf allzu viele Tore warten. Näher dran waren die Haie an der Führung, weil sie erneut vier Minuten in Überzahl auf dem Eis waren. Doch Haukeland parierte beide Großchancen der Gäste glänzend. Nur wenige Sekunden später passte dann der Schuss von Oliwer Kaski genau ins Eck, als die Tigers die Ordnung in der Abwehr verloren hatten. Straubing musste alles in die Waagschale werfen und das Team von Coach Woodcroft gab das letzte Hemd. Doch Janne Juvonen stand wie eine Mauer vor den Stürmern um Kapitän Stefan Loibl. Am Ende traf Patrick Russell ins leere Gehäuse zum 0:2 Endstand. 

Stimmen zum Spiel:

Kari Jalonen (Haie): “Unser Goalie war unglaublich heute. Er ist in der Lage 50 – 60 Schüsse zu halten und an so einem Tag brauchst du so einen Torhüter, um dieses Spiel zu gewinnen. Ich war nicht zufrieden mit dem ersten Drittel, das haben wir in der Kabine angesprochen und ab dann hat mein Team härter gespielt, war besser an der Bande und Zug zum Tor. Juvonen hat uns am Ende das Spiel gewonnen.”

Craig Woodcroft (Tigers): “Es war ein sehr enges Match. Mein Team hat hart gekämpft und viele Chancen erarbeitet. Köln hatte heute einen sehr guten Tag mit ihrem Torhüter, der den Unterschied gemacht hat. Wir müssen eben über 60 Minuten strukturiert spielen. Ein Puckverlust, wie vor dem 0:1, reicht aus in dieser Liga. Trotzdem bin ich mit meinem Team zufrieden. Auch nach dem Rückstand haben wir weiter nach vorne gespielt.”

Straubing Tigers – Kölner Haie: 0:2 (0:0 | 0:0 | 0:2)

0:1 |47.| Oliwer Kaski (MacInnis)
0:2 |40.| Patrick Russell (Storm)

Zuschauer: 5.635

Bericht von: Markus Altmann | Foto: Citypress

Eishockey-Online Network

Medidaten | Kontakt | Impressum | copyright 2008-2024 eishockey-online