Adler Mannheim straucheln im Spitzenspiel bei den Straubing Tigers

6.Januar 2026DEL

 

Straubing tauscht mit Mannheim die Plätze und ist nun erster Verfolger von den Kölner Haien. Die Tigers erwischten einen Blitzstart und setzten den Grundstein für den Sieg bereits im ersten Drittel. Mannheim spielte ab dem zweiten Abschnitt ein bissiges und flottes Eishockey, doch mehr als ein Tor war nicht mehr drin für die Adler. Auch mit der Brechstange war heute am Pulverturm nichts mehr zu holen für die Gäste.

 

Straubing weckt die Adler auf

Man kann gut und gerne behaupten, dass die Gäste den Anfang etwas verschlafen haben. Mannheim kam kaum an den Puck und Straubing baute Druck auf. Einer der ersten Schüsse auf Goalie Mattsson saß dann auch. Adrian Klein jagte den Puck durch die Schoner zur Führung. Diese baute Tim Fleischer weiter aus, weil sich die Adler wieder nicht befreien konnten. Die Durchsage war noch nicht beendet, da klingelte es schon wieder. 23 Sekunden später netzte Mario Zimmermann aus der Distanz ein. Ein Auftakt nach Maß, mit dem die Mannheimer längere Zeit zu kämpfen hatten und erst gegen Ende des Drittels gefährlicher wurden. 

Mit Wut im Bauch 

Die Gäste wollten das erste Drittel sehr schnell vergessen und die Ausrichtung von Coach Eakins war klar. Mehr Power in der Offensive entwickeln und Straubings Aufbauspiel zerstören. Seine Mannschaft setzte genau das um. Die Tigers gerieten von Minute zu Minute immer mehr in Bedrängnis. Die Folge daraus war das 3:1 durch John Gilmour. Nicht nur an Schnelligkeit gewann das Spiel, sondern auch an Härte. Die Zweikämpfe wurden verbissen geführt und meistens gingen die Adler mit dem Puck als Gewinner hervor. Einen weiteren Treffer erkannten die guten Schiedsrichter ab, da gegen Haukeland eine Behinderung bei einem Abwehrversuch vorlag. Das Spiel an sich versprach noch heiße zwanzig Minuten.

Fünf gegen Fünf Powerplay

Die ersten zehn Minuten im letzten Abschnitt gehörten fast ausschließlich den Adlern. Der Puck lief flüssig von hinten bis nach vorne durch, wo dann bei Goalie Haukeland Endstation war. Straubing war nur noch auf Entlastung aus und brachte den Puck tief in die Ecken, um die Verteidiger so lange wie möglich zu beschäftigen. Da wäre es profitabel gewesen, hätte Madden die große Möglichkeit genutzt. Dazu hatte er aber kurze Zeit später noch eine weitere Gelegenheit. Coach Eakins nahm sechs Minuten vor Ende bereits seinen Torhüter vom Ein, um dem Spiel die Wende zu geben. Doch der Mut wurde nicht belohnt. Tyler Madden traf aus der eigenen Zone ins leere Tor der Adler. Damit war der Platztausch zwischen Straubing und Mannheim besiegelt.

 

 

Tim Fleischer erhöht auf 2:0 

Stimmen zum Spiel

Dallas Eakins(Adler): “Straubing war heute von allen drei Begegnungen am stärksten. Sie haben hart gecheckt, hatten viel Zeit mit dem Puck verbracht und gingen früh in Führung. Die ersten drei Tore waren etwas unglücklich für mein Team, ansonsten war die Partie ausgeglichen. Das 3:2 hätte uns ein Momentum geben können, aber auch so hat meine Mannschaft alles versucht.”

Craig Woodcroft (Tigers): “Uns ist ein guter Start gelungen. Das hat meinem Team Sicherheit gegeben und wir konnten den Druck hochhalten. Mannheim kam im zweiten Abschnitt sehr druckvoll aus der Kabine und hat ständig gepusht. Das nicht gegebene Tor hat uns wieder aufgeweckt und wir konnten wieder mehr Chancen erarbeiten. Mannheim ist ein sehr erfahrenes Team. Im letzten Drittel haben wir defensiv sehr gut gespielt und konnten unseren Gameplan durchsetzen.”

Straubing Tigers – Adler Mannheim: 4:1 (3:0 | 0:1 | 1:0)

1:0 |03.| Adrian Klein (Merkley, Seidl)
2:0 |08.| Tim Fleischer (Melnick, Loibl)
3:0 |09.| Mario Zimmermann (Halloran, Hede)
3:1 |26.| John Gilmour (Reichel, Shaw)
4:1 |56.| Tyler Madden (Halloran, Daschner) – EN

Zuschauer: 4.986 

Bericht von: Markus Altmann | Foto: Citypress

Eishockey-Online Network

Medidaten | Kontakt | Impressum | copyright 2008-2024 eishockey-online