
Deutlicher Derby Sieg der Adler Mannheim in Frankfurt
Schon oft standen die Vorzeichen bei diesem Duell schlecht für die Gastgeber aus Frankfurt, aber Derbys haben ihre eigenen Gesetze. So war die Favoritenrolle zwar vergeben, aber aus den Duellen in den letzten Jahren war das keineswegs eine Vorentscheidung.
Zwei Mannheimer Tore
Bis auf ein paar Strafen war eigentlich in den ersten zehn Minuten nichts los, wenn Zack Solow nicht den ersten Treffer erzielt hätte, nachdem er mit einem schnellen Antritt die Defensive der Löwen aushebelte. Abgesehen davon standen einige zwei Minuten Strafen im Spielbericht. In einem an Höhepunkten armen ersten Drittel muss noch ein starker Save von Franzreb erwähnt werden und im direkten Gegenzug versenkte Matthias Plachta den Puck zum zweiten Mal im Netz der Löwen.
Frankfurt bemüht
Schon kurz nach Wiederbeginn trafen die Gäste zum Dritten. Neuzugang O’Donnell traf dabei zum ersten Mal für seinen neuen Club. Frankfurt fand offensiv so gut wie nicht statt. Gegen Ende des zweiten Drittel nahm die Partie etwas mehr Fahrt auf. Daniel Pfaffengut traf in Unterzahl den Pfosten. Zuvor hatte ein Check von Renough die Gemüter etwas erhitzt. Michaelis Powerplay Lattenknaller hätte fast das 4:0 gebracht. Das macht Daniel Pfaffengut besser. Per One Timer traf er in Überzahl kurz vor dem Ende des zweiten Drittel zum 1:3. Sofort hatten die Löwen etwas mehr Leben in ihrem Spiel. Um so bitterer den Gegentreffer 20 Sekunden vor Drittelende. Nach einem unnötigen Puckverlust im eigenen Drittel sorgte Reichel für den alten Abstand.
Adler lassen nichts zu
Die Adler kontrollierten deas Schlussdrittel von Beginn an. Es dauerte fast neun Minuten bis zur ersten Chance der Gastgeber. Nach einer Strafe gegen Solow drückte Frankfurt etwas mehr auf den zweiten Treffer. Wieder waren es aber die Adler, die in die kleine Druckphase hinein, einen Treffer machten und für die endgültige Entscheidung sorgten. Torschütze war Matthias Plachta. Nur eine Minunte später konnte Solow nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte er sehenswert. Mannheim schenkte den Löwen noch einen Treffer kurz vor Schluss, als sich Franzreb und Proske nicht einig waren und den Puck selbst über die Linie bugsierten, nachdem Joyaux Schuss kurz vor der Linie liegen geblieben war.
Stimmen:
Daniel Pfaffengut: “Wer weniger Fehler macht hat auch die bessere Chance ein Spiel zu gewinnen. Wir haben heute viele Fehler gemacht und Mannheim hat zur richtigen Zeit die Tore gemacht.”
Maxi Franzreb: “Derby ist immer was anderes, egal wie es steht. Wir haben zur richtigen Zeit die Tore geschossen.”
Löwen Frankfurt – Adler Mannheim 1:6 (0:2;1:2;1:2)
Tore:
0:1 |08.| Zach Solow (Kälble)
0:2 |19.| Matthias Plachta (Esposito)
0:3 |26.| Brendan O’Donnell (Solow, Greco)
1:3 |37.| Daniel Pfaffengut (Brace, Joyaux) PP
1:4 |40.| Kristian Reichel (Schütz)
1:5 |54.| Matthias Plachta (Gilmour , Solow)
1:6 |55.| Zack Solow PS
Zuschauer:6990
Bericht von: M_H | Foto: City-press
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