
Mannheim ohne Probleme gegen Iserlohn
Ohne den auf einer Scouting Tour verreisten Trainer Dallas Eakins ging es am Donnerstag Abend gegen die Iserlohn Roosters aufs Eis in der SAP Arena. Ohne Schütz, Michaelis, Kälble und Bennett trafen die Adler mit ihrem Interimscoach Marcel Goc und Interims Assistens Adam Borzecki auf die Iserlohner bei denen der Sohn Jakub Borzecki auf dem Eis stand.
Drei Adler Tore
Schon nach etwa vier Minuten stand es 1:0 für die Gastgeber. Mattinen schoss flach in Richtung Tor, wo Solow den Puck entscheidend abfälschte. Kurz darauf war Jake Hildebrand das erste Mal gefordert. Quenneville schoss vom linken Bullykreis aus per Direktschuss, aber Hildebrand zeigte eine starke Parade. Es folgte eine Doppelchance von Calce und Shaw, die jeweils bei Hane ihren Meister fanden. In Überzahl legten die Mannheimer nach 14 Minuten nach. Dieses Mal traf Mattinen ohne Abfälscher, so dass ihm der Treffer zugeschrieben wurde. Iserlohn spielte nichtmal schlecht, gaben sogar mehr Schüsse als Mannheim ab, aber die Qualität der Chancen war nicht sehr hoch. Kurz vor dem Ende legte Mattinen noch einen nach. Mit einem krachenden Schlagschuss in Überzahl markierte er den dritten Treffer.
Nur kurze Hoffnung für Iserlohn
Der eine oder andere Fan dürfte noch nicht wieder auf seinem Platz gewesen sein, da klingelte es schon wieder. Christian Thomas machte nach nur 9 Sekunden das 1:3. Die Kurpfälzer reagierten mit wütenden Angriffen, ohne Erfolg. Beide Mannschaften ließen in der Folge ihre Überzahlspiele liegen. Als Fohrler in der 32. Minute einen groben Schnitzer machte, wäre Thomas fast zu einem weiteren Torerfolg gekommen. In direkten Gegenzug das 4:1 Porier wurde frei gespielt, dieser zog den Puck durch die eigenen Beine und verwandelte gnadenlos. Definitiv ein Kandidat für ein Tor des Monats. 42 Sekunden später beendete Maximilian Heim seine Torflaute mit dem 5:1. So ging es in die zweite Pause
Roosters ohne Chance
Jegliche Hoffnung der Gäste vom Seilersee wurden schon kurz nach Wiederbeginn im Keim erstickt. Tom Kühnhackl schloss eine schöne Kombination über Nieleck und Ehl erfolgreich ab. Iserlohn verlor fast jeden Zweikampf im dritten Abschnitt. Mannheim konnte Puck und Gegner laufen lassen und Hildebrand verbrachte ein ruhiges Abschlussdrittel. Trotz zahlreicher Chancen blieb es am Ende beim hochverdienten 6:1 Sieg der Adler Mannheim.
Stimmen:
Franz-David Fritzmaier: “Das Egebnis ist natürlich nicht schön. Wir sind auf eine absolute Spitzenmannschaft getroffen. Mannheim hat sein Powerplay genutzt und dann wird es nach einem 3:0 Rückstand natürlich schwer. Wir müssen gegen Krefeld unsere Chancen nutzen”
Lennard Nieleck: “Das Spiel ist ein wenig vor sich hin getrudelt und wir haben einfach unser Spiel gespielt gegen Iserlohner die einfach hinten drin standen.”
Adler Mannheim – Iserlohn Roosters 6:1 (3:0;2:1;1:0)
Tore:
1:0 |04.| Zachary Solow (Mattinen, Renouf)
2:0 |14.| Nicolas Mattinen (Gawanke, Macek) PP
3:0 |20.| Nicolas Mattinen (Macek, Gawanke) PP
3:1 |21.| Christian Thomas (Boland, Norell)
4:1 |32.| Jeremy Poirier (Solow , Plachta)
5:1 |32.| Maximilian Heim (Greco)
6:1 |42.| Tom Kühnhackl (Nieleck, Ehl)
Zuschauer:9735
Bericht von: M_H | Foto: City-press
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