
Eispiraten Crimmitschau verspielen eine Punktgewinn in einem schwachen 2. Drittel
Nach dem überragenden Sieg über Düsseldorf hießen die Gegner am 1. Adventssonntag die Eisbären Regensburg. Im Team gab es keine weiteren Umstellungen und der kanadische Neuzugang von Freitag kam noch nicht zum Einsatz. 4.023 Zuschauer sahen ein sehr offensiv geprägtes Tor, wo beide Mannschaften leichte Unsicherheiten in der Abwehr zeigten. Die Eisbären profitierten von einem zweiten Drittel, wo die Eispiraten etwas undiszipliniert zu Werke gingen und sich auch bei 5-5 zu sehr ins eigene Drittel drängen ließen. Durch die Niederlage zog Regensburg in der Tabelle an Crimmitschau vorbei.
20 schlechte Minuten verhindern ein besseres Ergebnis für die Westsachsen
Wechselnde Druckphasen und ein ausgeglichenes Spiel
Regensburg erwischte den besseren Start, denn nach nur 104 Sekunden bejubelten die Hausherren mit ihren Fans die Führung. Nach diesem Treffer wechselten die Druckphasen hin und her und die beiden Torhüter Jonas Neffin und Kevin Reich durften ihr Können zeigen. Es sollte bis zur 13. Spielminute dauern, ehe auch die mitgereiste Fans etwas zu bejubeln hatten, denn Adam McCormick erzielte mit einem Blue Liner den Ausgleich. 61 Sekudnen später durften die Gäste dann in Überzahl agieren, doch sie konnten diese Situation nicht zur Führung umwandeln. Gegen Ende musste Kevin Reich noch ein paar Mal eingreifen und konnte das Unentschieden in die Pause bringen.
Regensburg übernimmt das Kommando und erspielt die Führung
Führ die Westsachsen war es ein Abschnitt zum Vergessen, denn schon 36 Sekunden nach dem Bully musste Dominic Walsh auf die Strafbank und kaum hatten sie diese Unterzahl überstanden, musste Louis Brune für 2 Minuten raus. Doch er saß die Strafe nicht komplett ab, denn Kevin Slezak überwand Kevin Reich im Powerplay. Nun schien der Knoten bei den Eisbären geplatz zu sein, denn 99 Sekunden später fand der Blue Liner von Donat Peter den Weg ins Tor der Eispiraten. Damit machten die Hausherren die Machtverhältnisse klar, zumal im Laufe des Drittels immer wieder mal ein Spieler der Eispiraten den Weg auf die Strafbank antreten musste. Jonas Neffin hatte kaum Arbeit in dem Abschnitt. In den letzten 33 Sekunden gab es noch 2 Strafen gegen die Gäste, sodass die Hausherren zu Beginn der letzten 20 Minuten in doppelter Überzahl agierten.
Den Eispiraten lief die Zeit davon
In der 44. Spielminute war für Kevin Reich der Arbeitstag beendet, denn das 4:1 durch Pierre Preto ließ ihn seinen Posten im Tor räumen. Christian Schneider zeigte in den verbleibenden 16 Minuten eine gute Leistung und auch seine Teamkollegen bekamen nun wieder einen besseren Zugriff aus Spiel. In der 47. Spielminute konnte Dylan Wruck durch ein Powerplaytor den Rückstand verkürzen. Und 174 Sekunden vor dem Ende, sorgte erneut Dylan Wruck dafür, dass die mitgereisten Fans noch einmal Hoffnung schöpfen konnten. Christian Schneider verließ seinen Kasten für einen 6. Feldspieler und 96 Sekunden vor dem Ende jubelten die Eisbären Fans schon über das 5:3, doch der Treffer erhielt keinen Anerkennung. Crimmitschau reklamierte eine Abseitsstellung und nach Rücksprache mit den Linesperson gab der Hauptschiedsrichter bekannt, dass das Tor nicht zählt. In der Folgezeit nach Jussi Tuores seine Auszeit und das Team versuchte alles, um den Ausgleich zu erzielen, doch Regensburg konnte einen weiteren Gegentreffer verhindern.
In diesem Spiel wäre mehr für die Westsachsen drin gewesen, doch ein wirklich schlechter Mittelabschnitt ließ die Träume eines 6-Punkte-Wochenendes platzen. Nun heißt es für Jussi Tuores und Esbjörn Hofverberg das Spiel analysieren und am Freitag, beim Retro-Game gegen Landshut ab 19.30 Uhr im Sahn wieder alles für den Sieg geben.
Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler
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