
Kämpferische Eispiraten Crimmitschau müssen sich dem Spitzenreiter aus Krefeld geschlagen geben
Nachdem sich Mirko Sacher im Spiel in Kassel verletzt hat, musste Jussi Tuores wieder einige Änderungen in der Aufstellung vornehmen. Dabei wurde auch ein Wechsel auf der Torwartposition vorgenommen, sodass gegen den Spitzenreiter aus Krefeld Christian Schneider den Vorzug erhielt. Das Ergebnis konnte lange offen gehalten werden und am Ende sorgte ein technisches Tor für die Entscheidung. Die 2.421 Zuschauer sahen ein kämpferisches Heimteam und Pinguine, die gegen die Westsachsen so ihre Probleme hatten.
Der erbitterte Kampf wird nicht mit einem Punkten belohnt
Leichter Vorteil auf Seiten von Krefeld
Beide Mannschaften gingen sehr offensiv in das Spiel, doch dabei erspielten sich die Gäste die besseren Chancen. Als Maxim Trepanier den Puck seinem Gegner am eigenen Bullykreis nicht abnehmen konnte, konnten die Krefelder im Nachschuss den Puck zum 0:1 über die Linie drücken. Auch in der Folgezeit blieb es ein offenes Spiel, wobei die Schwarz/Gelben die gefährlicheren Torschüsse abgaben. Doch Christian Schneider und seine Vorderleute konnten einen weiteren Gegentreffer verhindern. So ging es mit dem knappen Rückstand in die erste Pause.
Felix Bick bleibt nicht fehlerfrei
Auch im zweiten Abschnitt bekommen die Fans im Sahn eine etwas bessere Mannschaft aus Krefeld zu sehen, die für viel Arbeit für Christian Schneider sorgt. Aber auch Crimmitschau konnte einige Angriffe fahren und in der 33. Spielminute durch einen Treffer von Louis Brune den Ausgleich bejubeln. Die Fans der Eispiraten wurden im Spielverlauf immer unzufriedener mit der Schiedsrichterleistung, denn sie ließen sehr viel laufen, wo die Fans gerne einen Strafe gegen Krefeld gesehen hätten. Als 169 Sekunde vor der Pause auch noch Mario Scalzo auf die Strafbank musste, wurden die „Schieber-Rufe“ immer lauter. In Unterzahl konnte das Team um Kapitän Dominic Walsh mit vereinten Kräften den erneuten Rückstand verhindern und so ging es mit dem Unentschieden in die letzte Pause.
Niemals aufgebende Eispiraten, aber das glücklichere Ende für die Gäste
Crimmitschau wollte dem Tabellenersten auch im letzten Drittel nicht einfach das Feld überlassen, auch wenn weiterhin die Pinguine das bessere Team auf dem Eis waren. Zack Dybowski bejubelte die erneute Führung für die Gäste und setzte das Team von Jussi Tuores damit unter Druck. Die Westsachsen konnten eine weitere Unterzahlsituation ohne Gegentreffer überstehen, schafften es aber nicht, aus ihren wenigen Chancen auch ein Tor zu machen. Im eigenen Powerplay agierte man zu ungefährlich und konnte Felix Bick erst in den letzten Sekunden etwas unter Druck setzen. 104 Sekunden vor dem Ende fiel dann die Entscheidung, denn Christian Schneider war aus seinem Tor gegangen und Crimmitschau wusste das Tor nur durch ein Foul zu verhindern. Die Schiedsrichter entschieden aus technisches Tor und besiegelten damit auch die Niederlage.
Jussi Tuores, Louis Brune und Dominic Walsh hatten nach dem Abpfiff noch Redebedarf bei den Schiedsrichtern, denn wie die Fans, waren auch sie mit einigen Entscheidungen auf dem Eis nicht einverstanden. Egal was man von der Leistung der Unparteiischen an diesem Abend gehalten hat, der Sieg ging am Ende okay, denn Krefeld war das stärkere und technisch bessere Team. Die Passwege bei den Eispiraten waren zu ungenau und dadurch brachte man nur selten Gefahr vor das Tor der Gäste. Für das Team von Jussi Tuores geht es am Sonntag im Heimspiel gegen Regensburg weiter.
Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler
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