
Krefeld tat sich lange schwer gegen defensiv starke Eisbären
Was passiert eigentlich wenn das Angriffsstärkste Team der Liga auf eines defensiv besten Mannschaften trifft. So etwas wie am Abend.
Ein Doppelschlag der Seidenstädter entschied das Spiel. Die Krefeld Pinguine mit 42 zu 14 Torschüssen.
Das Match nahm den erwarteten Verlauf.
Krefdeld begann mit stürmischen Angriffen und schloss Regensburg gleich zu Beginn im Drittel ein. Wie schon so oft diese Saison ließen die Angreifer der Schwarz/Gelben die Chancen mal wieder liegen. Ob Daniel Bruch, Rope Mäkitalo oder Marcle Müller, dieser scheiterte gelich zweimal an Jons Neffin im Eisbären Käfig. Eben Jons Neffin machte es den KEV Spielern aber auch schwer an ihm vorbei zu kommen. Wie immer kam es dann auf der andere Seite zur Gäste Führung aus dem Nichts. Guillaume Naud (20.) brachte mit dem 2. Torschuss der Gäste deren schmeichelhafte Führung zum Drittelende.
Tempoverschärfung der Pinguine
Hatten die Pinguine schon im ersten ein enormes Tempo vorgelegt, wurde diese im zweitel Drittel nochmal angezogen. Es zahlte sich nach 13 Minuten und Daueroffensive auch aus. Rope Mäkitalo (33.) traf bei eigener Unterzahl zum Ausgleich. Als Phillip Gogulla vier Minuten später die erstmalige Führung der Platzherren besorgte, war die Richtung klar. Die Hausherren gingen mit dieserr knappen aber verdienten Führung zur zweiten Pause.
Dopplschlag macht den Deckel zu.
Auch im letzten Drittel hatte der KEV nicht vor die Richtung zu verändern. Chancen von Niclas Focks und Matthew Santos (um nur zwei zu nennen) bleiben ungenutzt. Aber Regensburg bleib durch sporadische Vorstösse immer gefährlich. Auch weil die heimische Defensive oft mit Leichtsinn agierte. So blieben die Chancen der Eisbären von Bryce Kintopp und Corey Trivino eher die Ausnahme. Dafür schraubten innerhalb von 45 Spielsekunden Jon Matsumoto (53.) und Maxwell Newton (54.) das Resultat auf entscheidente Höhe. Ab diesem Zeitpunkt war das Match gelaufen. Von Regensburg kam nun auch keine Gegenwehr mehr. Zur Freude der mehr als 7000 Zuschauer blieben die drei Punkte verdient am Niederrhein.
Krefelds drei Punkte standen längere Zeit in Frage. Eine gewaltige Tempoverschärfung zeigte dann ihre Wirkung. Regensburg wehrte sich lange gegen die Niederlage, konnte sie letztlich aber nicht abwenden. Krefeld muss am Sonntag nach Crimmitschau. Am nächsten Wochenende stehen zwei Heimspiele für Schwarz/Gelb an. Freitag gibt der EV Landshut seinen Visitenkarte in der Yayla Arena ab. Tja, Sonntag steigt das ewig junge Strassenbahnderby gegen die Düsseldorfer EG. Vor ausverkauftem Haus.
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg 4:1
Tore:
0:1|20..|Guillaume Naud (Sean Giles, Samuel Payeur)
1:1SH1|33..|Rope Mäkitalo (Daniel Bruch)
2:1|37..|Phillip Gogulla (Erik Buschmann, Matthew Santos)
3:1|53..|Jon Matsumoto (Marcel Müller)
4:1|54..|Maxwell Newton (Matthew Santos.)
Zuschauer:7066
Bericht von: Ralf Schmitt | Foto: Ralf Schmitt
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