Eispiraten Crimmitschau müssen sich nach tollem ersten Drittel doch gegen Bietigheim geschlagen geben

17.Januar 2026DEL2

Das Spiel im Sahn wurde mit 30 Minuten Verspätung angepfiffen, denn die Geste waren erst nach 18 Uhr im Sahn angekommen. Vor 2.220 Zuschauern zeigten die Westsachsen zwei unterschiedliche Gesichter und brachten ihre Fans ab dem zweiten Drittel zur Verzweiflung. Über zu wenige Tore konnten sich die Zuschauer bei winterlichen Temperaturen nicht beschweren, aber das Ergebnis war für die Fans der Eispiraten nicht zum Feiern.

Ein gutes Drittel reicht nicht für einen Sieg

Ein Auftakt nach Maß

Die Westsachsen erwischten einen perfekten Start, denn mit dem ersten Angriff stand es nach nur 72 Sekunden 1:0. Doch den nächsten Angriff konnten die Hausherren nicht in ein Tor umwandeln. Besser machten es de Gäste, die einen Puckverlust im Eispiratendrittel zum Ausgleich nutzen konnten. In der Folgezeit wurde der Kampf auf dem Eis etwas härter und Mario Scalzo musste nach einem Bandencheck verletzt in die Kabine. Das daraus folgende Powerplay nutzen die Eispiraten innerhalb von 32 Sekunden zur erneuten Führung. Und weil man gerade so gut im Flow war, bejubelte man nur weitere 32 Sekunden das 3:1 durch Felix Thomas. Tyler McNeely konnte wenig später den Anschlusstreffer erzielen. 80 Sekunden vor der Pause gab es eine weitere Strafe gegen die Gäste und auch diesmal klappte das Überzahlspiel wirklich gut, denn nur 34 Sekunden benötigte das Team von Jussi Tuores um das 4:2 zu erzielen. Ein munteres Spiel sahen die Fans im ersten Drittel.

Die Stimmung heizt sich auf

In diesem Abschnitt zeigte sich Bietigheim als das bessere Team und die belohnten sich auch gleich zu Beginn mit dem Anschlusstreffer. Crimmitschau kam nur noch selten in das Angriffsdrittel und der alles entscheidende Pass konnte immer vom Gegner abgefangen werden. Die Steelers setzten Christian Schneider ganz schön unter Druck, doch bei zum Ende des Drittels ließ er keinen Puck mehr übe die Linie. Da Robin Veber noch eine Strafzeit kassierte, mussten die Hausherren kurz vor Ende des Abschnitts in Unterzahl agieren, konnten diese ohne sogar für zwei Gegenangriffe nutzen, aber auch die waren nicht allzu gefährlich. Mit der knappen Führung ging es dann in die Kabine.

Ohne Zugriff aufs Spiel kann man nicht gewinnen

Crimmitschau kam einfach nicht mehr ins Spiel und mussten immer wieder nach hinten arbeiten. Die Passwege stimmten nicht und Bietigheim konnte den Aufbau schon frühzeitig stören. Das Tor zum Ausgleich war somit nur eine Frage der Zeit, zumal Christian Schneider an diesem Abend nicht seinen besten Tag erwischte. Mit einem Doppelschlag konnten die Gäste das Spiel drehen und vom Rückstand erholten sich die Hausherren nicht mehr. Ein Powerplay für die Gäste brachte dann die endgültige Entscheidung, denn bei noch knapp 8 verbleibenden Minuten zu Spielen, schafften die Westsachsen nicht mehr die Wende. Auch ein weiteres Powerplay und die Herausnahme von Goalie Schneider in den letzten Minuten brachte bei den Eispiraten keine Sicherheit mehr im Spielaufbau und Olafr Schmidt hatte wenig Mühe den Sieg über die Zeit zu bringen.

Ein Auftaktdrittel mit 4 Toren bringt den Rot/Weißen nicht die Sicherheit um in den verbleibenden 40 Minuten das Ergebnis auszubauen und Punkte zu holen. Ab dem zweiten Drittel klappte bei den Westsachsen nichts mehr und man lief ständig dem Gegner hinterher. Pässe fanden keinen Abnehmer oder wurden vorher von den Steelers abgefangen. Die Hausherren wirkten verunsichert und mussten sich zu Recht geschlagen geben.

Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler


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