Eispiraten Crimmitschau verschenken einen Punkt und siegen nach Overtime gegen Freiburg

25.Januar 2026DEL2

Am 25.01.26 luden die Eispiraten zum Blaulicht-Tag ein. Gegen die Freiburger Wölfe konnte Jussi Tuores endlich wieder auf die Dienste von Ladislav Zikmund zurückgreifen und auch Mario Scalzo und Luois Bune waren zurück im Kader, sodass dieser wieder mehr Tiefe vorweisen konnte. Crimmitschau verpasste es frühzeitig den Sack zu zumachen und mussten in die Verlängerung. Kevin Reich war der gewohnt sichere Rückhalt, auch wenn er an diesem Abend nicht ganz so viel Arbeit hatte. Den Stürmer der Hausherren fehlt es an Sicherheit beim Abschluss und so verschenkten die Rot/Weißen einen wichtigen Punkt im Kampf um die Plätze über dem Strich.

Blaulichttag mit medizinischen Notfall und einem sehr fairen Spiel

Zurückhaltung auf den Rängen und dem Eis

Zu Beginn des Spieles glich das Stadion einem Spiel aus Corona-Zeiten, denn auf den Rängen war es mucksmäuschenstill. Ein medizinischer Notfall ließ den Support verklingen und die schienen auch die Teams zu merken, denn auch sie gingen sehr bedacht zu Werke. Kaum setzte der Support ein, zeigten sich die Hausherren etwas mutiger und der ehemalige Eispiraten Goalie Fabian Hegmann bekam etwas mehr Arbeit. In der 14. Spielminute belohnten sich die Westsachsen mit dem 1:0 durch Dylan Wruck. In der Folgezeit hätte man erhöhen können, doch Fabian Hegmann war nun warm geschossen. Auch Kevin Reich musste ein paar mal eingreifen, blieb dabei ohne Fehler. 165 Sekunden vor der Pause provozierte Travis Ewanyk eine Strafe und erhielt dafür eine 10 Minuten Strafe. Vor der Pause gelang kein weiteres Tor und so ging man mit der knappen Führung in die Kabine.

Zwei Team mit Problemen im Spielaufbau

Bei beiden Mannschaften war deutlich zu sehen, dass der Spielaufbau ein Problem ist. Die Teams hatten große Probleme wirklich Druck aufzubauen und gefährliche Szenen vor dem Tor zu kreieren. Die Uhr lief runter und die Fans bekamen kein wirklich gutes Spiel zu sehen. Das Spiel verlief sehr fair, sodass es zu wenigen Spielunterbrechungen kam. Beiden Mannschaften wollte kein Tor gelingen. Bei Crimmitschau sah es teilweise schon nach Verwalten aus und bei so einem knappen Spielstand war das sehr riskant. Für Goalie Fabian Hegmann wurde es vor der Pause noch einmal schmerzhaft, denn ein Schuss der Eispiraten traf ihn in die Weichteile. Doch er kämpfte sich durch den Schmerz und so stand es nach 40 Minuten weiterhin 1:0.

Eine Strafe zum ungünstigsten Moment

Das Spiel plätscherte weiterhin vor sich hin und die Fans der Hausherren konnten sich noch ein paar mal die Haare raufen, denn man vergab zu einfach die wenigen Chancen. Vor allem Maxim Trepanier schließt Alleingänge meist zu zentral ab, sodass der gegnerische Torwart leichtes Spiel hat. Kevin Reich bekam zum Ende des Spiels noch einmal etwas mehr Arbeit, konnte sein Tor aber sauber halten. Als die Hausherren 150 Sekunden vor dem Ende auf einmal mit 6 Mann auf dem Eis standen, gab es die einzige Strafe gegen die Westsachsen an dem Abend und nachdem die Schiedsrichter am Video auch die korrekte Zeit herausgefunden hatten, brauchten die Breisgauer gerade einmal 4 Sekunden um den Ausgleich zu erzielen. Crimmitschau konnte die wenige Zeit nicht mehr nutzen und so ging es in die Verlängerung. In der Overtime blieb ein Spielen mit 4 Mann bei den Wölfen ungeahndet. Ein Angriff aus dem eigenen Drittel konnte Sebastian Streu dann aufbauen und Maxim Trepanier erzielte 76 Sekunden vor dem Ende seinen zweiten Treffer im Trikot der Eispiraten.

Zufrieden konnten die Westsachsen mit dem Spiel nicht wirklich sein, denn wirklich spielbestimmend war man nicht und auch Druckphasen waren Mangelware. Beide Mannschaften wirkten fast unsicher und so spiegelte das Ergebnis das Kräfteverhältnisse auch auf dem Eis wieder. Ein leichtes Kopfschütteln gab es bei einigen Pfiffen und ausgebliebenen Pfiffen der Schiedsrichter, aber am Ende bleibt die schlechte Chancenverwertung und der schlechte Spielaufbau die größte Probleme der Eispiraten. Weiter geht es für die Westsachsen am Freitag um 19:30 Uhr im Sahn gegen die Kassel Huskies.

Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler


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