Düsseldorf gegen Lausitzer Füchse nur 40 Minuten auf dem Eis

26.Januar 2026DEL2

Klare Voraussetzungen am Abend in Düsseldorf. Beide Teams hatten die Chance noch die Play- Off Ränge zu erreichen. In ungeliebten Pre Play- Off Spiele will wohl niemand so richtig. Düsseldorf mit 5 Punkten Rückstand auf Platz 6, diesen belegt bis Dato Ravensburg. Der Gast aus der Lausitz mit 9 Punkten Differenz zu eben diesem Rang. Erwartet wurde ein spannendes Match auf Augenhöhe.

Düsseldorf spielte nur 40 Minuten lang. Die Lausitzer Füchse bissen in den letzten 20 Minuten kräftig zu.

Düsseldorf klar Chef im Ring

Düsseldorf begann mit den jüngsten Erfolgen im Rücken mit viel Schwung. Lausitz schien sich erst noch sortieren zu wollen und startete eher gedämpft. Die DEG bestrafte diese Spielweise auf ihre Art. Nach einer vergebenen Möglichkeit von Leon Niederberger, traf Kevin Marx Noren (08.) zur Führung für Düsseldorf. Auch nach dem Rückstand kam von den Gästen noch nicht viel. Eben diesen Umstand nutzte “Goldhelm” Yushiroh Hirano zum 2:0 (17.). Als die Füchse noch zwei Power- Play Chancen vergaben, blieb der Würfel zur ersten Pause auf Seiten der Gäste leer.

Lausitz wird stärker und Düsseldorf fehlen die Antworten

In den zweiten 20 Minuten wurde der Tatendrang seitens der Gäste viel grösser. Man musste etwas tun, um nicht als Verlierer nach Haus zu reisen. Lennard Nieleck und Jon Broda vergaben die ersten Chancen auf Seiten der Füchse. Mehr passierte aus Sicht des Lausitzer Trainers Christoph Kreutzer, übrigens ein Ur- Düsseldorfer, auch nicht. Düsseldorf hatte zwei angedeutete Möglichkeiten durch Eric Bradford und Simon Thiel. Mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Spiel in die neutrale Zone. Sirene Nummer 2, beendete das mehr oder minder bunte Treiben auf dem Eis.

Jetzt war die Fuchs Jagd eröffnet. Der Düsseldorfer Löwe bekam die Krallen gezogen

Waren die ersten beiden Drittel noch ausglichen gestaltet, sogar mit leichtem Übergewicht für die DEG, wurde es nun bitter für Rot/Gelb. Von Gästeseite kam wesentlich mehr Dampf und mehr Drang zum Tor. Gleich die erste Strafe (45.) nutzte Lane Scheidl zum Anschlusstor. In der Folge entwickelte sich ein Spiel, das die Lausitzer Füchse mehr und mehr an sich zogen. Als Konsequenz daraus fiel der Ausgleich durch Eric Hjorth (50.) Die Düsseldorfer EG nunmehr ganz von der Rolle, fing sich zwei Minuten vor Schluss das 2:3 ein. Kyle Havlena (59.) war der bejubelte Schütze. Das letzte DEG Mittel, Torwart vom Eis und sechster Feldspieler sollte nochmal helfen. John Broda (60.) hatte entschieden etwas dagegen. Er machte mit dem 2:4 den Gästesieg auswärts klar.

Düsseldorf spielte nur 40 Minuten und baute durch eigene Fehler den Gegner auf. Eben der gab sich nie geschlagen und glaubte an sich. Jetzt trennen die beiden Kontrahenten von heute Abend nur ein Punkt. Düsseldorf musste nach erfolgreichen letzten Spielen, mal wieder die Bitternis einer Niederlage kosten.

Düsseldorfer EG – Lausitzer Füchse 2:4 (2:0;0:0;0:4)

Tore:
1:0 |08.| Kevin Marx Noren (ohne Assist)
2:0 |17.| Yushiro Hirano (Lucas Lessio)
2:1 |45.| Lane Scheidl (Adam Brady, Eric Hjorth) PP
2:2 |50.| Eric Hjorth (Moritz Kretzschmar, Clarke Breitkreuz)
2:3 |59.| Kyle Havlena (ohne Assist)
2:4 |60.| John Broda (Hannu Tripcke) EN

Zuschauer: 6775

Bericht von: Ralf Schmitt | Foto: Ralf Schmitt


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