Eispiraten Crimmitschau gehen sang- und klanglos in Regensburg unter

14.Februar 2026DEL2

Die Eisbären Regensburg luden am Freitag den 13. zum Retro-Day ein und so nutzen auch die Gäste die Gelegenheit erneut mit ihren Trikots aufzulaufen, die der Saison 1999/2000 nachempfunden sind. Zu Beginn des Spieles wurde dem verstorbenen Jiri Ehrenberger gedacht, der an beiden Standorten seine Spuren hinterließ. Jussi Tuores konnte die Rückkehrer Corey Mackin und Justin Büsing in seiner Aufstellung berücksichtigen, musste allerdings auf Maxim Trepanier verzichten, der sich in Bad Nauheim eine schwere Unterkörperverletzung zugezogen hat und somit den Rest der Saison ausfallen wird. Vor 4.391 Zuschauern wurden den Westsachsen gnadenlos ihre Schwachstellen aufgezeigt und Regensburg feierte zu recht einen Shutout Sieg.

Ein gutes Drittel ist nicht gut genug für einen Sieg – für das Ziel Pre-Play-Offs muss mehr passieren

Ein ruhiges Drittel zum ins Spiel kommen

Beide Teams begannen diesen Abschnitt besonnen und und tasten sich nur langsam in das gegnerische Angriffsdrittel. Erst ab der 8. Spielminute kam etwas mehr Action in das Spiel, denn da gab es die ersten Powerplaysituationen auf beiden Seiten. Die Unterzahl blieb allerdings für beide Mannschaften ohne Konsequenzen, da die Torhüter und ihre Vorderleute einen Treffer verhindern konnte. Das Drittel ging torlos zu Ende und so hieß es in der Folgezeit mehr aus den Chancen zu machen und gefährlicher Torsituationen heraus zuspielen.

Ein Drittel des Grauens für die Gäste

Regensburg kam mit viel Schwung aus der Kabine und machte deutlich, dass sie nun das Spiel in ihre Hand nehmen wollte. In der 25. Spielminute nutze Jeremy Barcco den Fehler im Spielaufbau um die Regensburger in Führung zu bringen. Dieser Treffer wirkte wie ein Dosenöffner, denn nun waren die Hausherren am Drücker und nur knappe 5 Minuten später stand es durch den Treffer von Corey Trivino 2:0. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein, denn in der 33. Spielminute hieß es dann 3:0. Crimmitschau bekam in den letzten Minuten des Abschnitts noch einmal eine Druckphase, doch ihre Chancen konnten sie nicht in Tore umwandeln. Mit diesem Rückstand ging es in die Pause und es sollte schwer werden, an diesem Tag noch etwas zählbares mitzunehmen.

Kevin Reich wird zum Opfer seiner eignen Vordermannschaft

Wenn die mitgereisten Eispiraten Fans noch so etwas wie Hoffnung auf einen Punktegewinn hatten, dann wurden diese schon nach 216 Sekunden zerstört, denn genau so lange dauerte es, bis die Hausherren das Ergebnis auf 4:0 erhöhten. Kevin Selzak nutzte in der 44. Spielminute einen weiteren Fehler in der Abwehrarbeit der Westsachsen, um Kevin Reich erneut zu besiegen. Mit dem 5:0 war in den Gesichtern der Spieler auch nicht mehr allzu viel Kampfgeist zu sehen. Allein Kevin Reich verhinderte, dass die Eisbären weitere Tore bejubelten. In der Folgezeit gab es auf beiden Seiten Strafen, die aber keine Auswirkungen auf das Spielergebnis. Kevin Reich hatte weiterhin alle Mühe Tor zu verhindern, da die Eisbären immer wieder im Slot den Schläger in Schüsse rein halten konnten. Jonas Neffin hingegen bekam nur Schüsse aus der zweiten Reihe zu halten, was eine dankbare Situation für einen Torhüter ist. Robin Veber musste 44 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf die Strafbank und nach 10 Sekunden bejubelte Jakob Weber den Treffer zum Endstand von 6:0.

Neben den Personalproblemen zeigen sich bei den Eispiraten immer wieder die gleichen Fehler. Man scheint nicht aus den Niederlagen zu lernen, vernachlässigt das Spiel in der eigenen Zone, macht zu viele Fehler im Spielaufbau und braucht zu viele Chancen, um ein Tor zu erzielen. Die Luft zu den Play-Down Plätzen wird immer dünner und nach einem Spiel wie diesem in Regensburg, ist fraglich, ob alle Spieler im Team schon den Ernst der Lage erfasst haben. Im Kampf um den 10. Platz geht es für die Eispiraten am Sonntag ab 17 Uhr gegen die Düsseldorfer EG weiter.

Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler


DEL2 – Meister der letzten 10 Jahre

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2020      
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