
Eispiraten Crimmitschau bekommen von Düsseldorf 3 Emty-Net-Goals eingeschenkt und verlieren erneut
Am 46. Spieltag gab es für einige Kids ein Highlight, denn sie durften zusammen mit den Spielern der Westsachsen einlaufen und die Kids aus dem Schnupperkurs präsentierten sich im Bullykreis. Jussi Tuores durfte gegen die DEG einen weiteren Rückkehrer im Team begrüßen, denn Nikolas Biggins meldete sich wieder fit. Über weite Strecken sahen die Fans ein sehr ausgeglichenes und faires Spiel, dass er im letzten Drittel ein bitteres Ende für die Hausherren nahm. Vor 3.708 Zuschauern schafften es die Rot/Weißen nicht die Großchancen zu nutzen und als sie ihren Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahmen, verloren sie zu einfach den Puck und konnten so den Vorteil nicht nutzen. Nur der Niederlage von Freiburg in Weißwasser ist es zu verdanken, dass man weiterhin über dem Strich stand.
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Ein Drittel der besseren Art
Crimmitschau musste nach der Niederlage am Freitag liefern, denn sonst wackelte die Teilnahme an den Pre-Play-Offs gewaltig. Sie fanden gut in das Spiel und setzten Ryan Bednard oft unter Druck, doch der entscheidende Abschluss wollte nicht gelingen. Etwas unglücklich vergaben die Hausherren auch die Chancen wo der Goalie der DEG schon geschlagen war. Aber auch Kevin Reich musste ein paar Mal ins Spiel eingreifen. Beide Mannschaften durften im Powerplay agieren, doch bis zur Pause brachte das noch keinen Torerfolg. Da die Strafe gegen Düsseldorf erst 40 Sekunden vor der Pause gepfiffen wurde, starteten die Eispiraten in Überzahl in das 2. Drittel.
Mit Powerplaytor und Disziplin zur zwischenzeitlichen Führung
Da waren die Gäste wohl noch nicht so recht zurück auf dem Eis, denn Crimmitschau brauchte nur 37 Sekunden in diesem Abschnitt, um ihre Überzahl in die Führung umzuwandeln. Kurz danach, gab es erneut die Chance in Überzahl zu agieren, doch diesmal standen die Düsseldorfer besser, sodass es bei der knappen Führung blieb. In der Folgezeit war es ein offenes Spiel, wo beide Torhüter einige Schüsse auf ihren Kasten bekamen, aber nichts gefährlich genug, um Tore zu erzielen. In der 34. Spielminute hatte Ture Linden das Auge für deinen Mitspieler Kevin Orendorz, der den Puck zum Ausgleich an Kevin Reich vorbei ins Tor schoss. Bei 4-4 zum Ende des Abschnitts konnten beide Teams nochmal gefährlich vors Tor kommen, doch am Spielstand änderte sich nichts mehr. Damit musste das Spiel im letzten Drittel entschieden werden.
Eine Strafe gegen Ladislav Zikmund bringt die Wende im Spiel
Crimmitschau war stets bemüht, fand aber in Ryan Bednard immer wieder ihren Endgegner. In der 43. Spielminute musste Denis Shevyrin nach einem Check kurz auf dem Eis behandelt werden. Das Powerplay konnten die Hausherren nicht nutzen und so war das Spiel weiterhin völlig offen. Ole Olleff sorgte in der 50. Spielminute fast für die Führung der Gäste, denn sein Pass aus dem eigenen Drittel landete bei dem Gegner und er hatte freie Schussbahn auf Kevin Reich. Kevin Reich reagierte blitzschnell und konnte das Tor verhindern. Düsseldorf versuchte das Spiel an sich zu reißen, doch das gelang ihnen nur phasenweise. Als Ladislav Zikmund auf der Strafbank saß, erzielte ausgerechnet Ex-Eispirat Max Balinson die Führung für die Gäste. In der Folgezeit fanden die Westsachsen nicht mehr so richtig ins Spiel. Kevin Reich verließ 145 Sekunden vor dem Ende sein Tor und ermögliche seinem Team dadurch mit 6 Feldspielern zu spielen. Doch 113 Sekunden sorgten für Kopfschütteln auf Seiten der Eispiraten-Fans, denn dem Ausgleich, gab es erst ein Tor von Erik Brown zum 1:3, dann gab es eine 2+2 Strafe gegen die Gäste und bei 2 Mann mehr fiel das 1:4 durch Ture Linden. Denis Shevyrin schaffte vom Bully weg das 2:4, doch auch diese Freude währte nicht lang, denn das Bully vor Ryan Bednard ging verloren und Erik Bradford erzielte ein erneutes Emty-Net-Goal zum 2:5. Den Schlusspunkt setzten dann die Eispiraten, mit dem Treffer von Louis Brune 4 Sekunden vor dem Ende. Wenn nicht jetzt, wann dann – diese Frage muss sich das Team von Jussi Tuores weiterhin stellen.
Die Eispiraten Crimmitschau bringen sich immer wieder selbst um den Lohn. Man erspielt sich Chancen, doch schaffte es nicht diese in Tore umzuwandeln. Zu oft ist man im eigenen Drittel zu weit weg vom Gegner und lässt diese ungehindert aufs Tor schießen. Will man in den Pre-Play-Offs bleiben, müssen in den nächsten Spielen unbedingt Punkte geholt werden, denn man kann sich nicht immer darauf verlassen, dass die Mannschaften auf den hinteren Rängen verlieren. Am Freitag müssen die Westsachsen nach Bietigheim und dort um einen Sieg kämpfen,
Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler
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