
Ein spannendes Strassenbahnderby, das 153 verrückte Spelsekunden hatte!
Mit erwartet, das vierte Strassenbahnderby am Niederrhein. In der Saison 2025/2026 gab es im bisherigen Verlauf drei Siege der Pinguine. Machen der KEV heute den “Sweep” klar? Düsseldorf schien auf dem aufsteigenden Ast, bis man unter Woche in Bietigehim gebremst wurde. In diesem Spiel waren , wie am heutigen ABend Momente des “Aussetzens” seitens der DEG dabei.
Vor wiederrum 13102 Zuschauern, darunter ca. 4500 Krefelder Fans. Krefeld entscheidet in verrückten 153 Sekunden das Spiel. Veteran Jon Matsumoto mit Doppelpack!
Ein Spiel auf Augenhöhe, mit gleichen Spielanteilen.
Düsseldorf begann druckvoll und mit viel Elan. Man wollte die mehr oder weniger klaren Niederlagen in den ersten drei Spielen vergessen machen. Dabei blieb Felix Bick im Pinguine Tor zuerst mal Sieger gegen Ture Linden. Auf der Gegenseite scheiterte Rope Mäkitalo an Niklas Lunemann im DEG Gehäuse. Rot/Gelb ließ jedoch nicht nach und hatte mehrere Möglichkeiten durch Erik Bradford, Leon Niederberger und Simon Thiel. In der Krefelder Richtung machte es Matthew Santos nicht besser. Ein Leistungs gerechtes Remis zur ersten Pause spiegelte den Verlauf gut wider.
Jetzt fallen Tore. Wieder macht die DEG viel Dampf und Betrieb.
Das Team von Coach Harry Lange machte da weiter, wo es aufgehört hatte. Man betrieb viel Aufwand und vergab manch Chance. Erik Brown und Luka Tosto im Pech, ihre Möglichkeiten blieben ohne folgen. Folgen hatte eine schlitzohrige AKtion von Veteran Jon Matsumoto (28.). Er schoss aus unmöglichen Winkel den DEG Goalie an und die Scheibe sprang ins Tor. An der Führung konnte sich der Gast aber nur Sekunden erfreuen. Fast im Gegenzug markierte Erik Bradford den Ausgleich, wobei das Ganze stark nach Torwart Behinderung roch! Nach längerem Bemühen des Videobeweises gaben die Schiedsrichter dem Treffer seine Anerkennung. Verdient aus Düsseldorfer Sicht. Man spielte mit Tabellen Primus auf einer Höhe. Hatte zu diesem Zeitpunkt mehr Spielanteile. Ein wohltuend faires Derby ging vor stimmungsvoll- temperamentvoller Kuliss dann auch in die zweite Pause.
Erst hatte Düsseldorf noch seine Chancen, dann fiel der Gastgeber in 153 Sekunden total auseinander.
Die Gastgeber fingen die letzten zwanzig Minutenwieder genauso an,wie die ersten 40 Minuten geendet hatten. Teilweise kam Krefeld nicht aus dem eigenen Drittel heraus. Leider brachten die Chancen von Leon Niederberger und Lucas Lessio (beide hätten wohl gerne gegen ihren Ex- Club getroffen). Auch der Unterzahl Konter von Erik Bradford brachte nichts zählbares auf den Würfel. Krefeld Möglichkeiten zu Toren zu kommen, waren zu diesem Zeitpunkt dünn gesäät! Einzig Matthew Santos vergab gegen Niklas Lunemann. Was dann passierte ist schwer zu beschreiben. In Chronologischem Ablauf: 55:28 Maxwell Newton zum 1:2. 55:37 Marcel Müller zum 1:3. 56:41 Jon Matsumoto zum 1:4. 57:51 Leonhard Korus zum 1:5. In diesen 153 Sekunden machten die Pinguine der konsternierten DEG den Garaus. Düsseldorf fiel in dieser Zeit komplett in seine Bestandteile. Somit gingen die drei Punkte in die Seidenstadt.
Schade DEG. Man spielt lange Zeit auf Augenhöhe mit dem Tabellenersten. Der Zerfall des Teams innerhalb kurzer Zeit, wird zur Aufarbeitung herhalten müssen. Krefeld muss sich sagen lassen, das man das Spiel lange Zeit ohne den nötigen Biss bzw. Ernst gespiel hat. Als “Ernst”dann kam, war es um die DEG geschehen. Denkwürdig wird es für die Pinguine Fans bleiben. Die 4500 Mitegereisten machten das Match fast wieder zue ienm Heimspiel. Wann haben die Krefeld Pinguine 4 Saisonspiele gegen die Düsseldorfer EG gewonnen? Diese Frage werden nicht viele beantworten können.
Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine 1:5
Tore:
0:1|28..|Jon Matsumoto (Zack Dybowski, Alex Weiß)
1:1|29..|Erik Bradford (Tariq Hammond, Lucas Lessio)
1:2|56..|Maxwell Newton (Matthew Santos, Phillip Gogulla)
1:3|56..|Marcel Müller (Daniel Bruch)
1:4 |57..|Jon Matsumoto (Mick Köhler, Adam Payerl)
1:5 |58..|Leonhard Korus (Alex Weiß, Rope Mäkitalo)
Zuschauer:13102 (Ausverk.)
Bericht von: Ralf Schmitt | Foto: Ralf Schmitt
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