Eispiraten Crimmitschau verabschieden sich mit einer Niederlage gegen Weißwasser in die Sommerpause

14.März 2026DEL2

Am Freitag den 13.3. stand für die Eispiraten Spiel 2 der Pre-Play-Offs gegen die Lausitzer Füchse. Jussi Tuores nahm keine Änderungen im Line-up vor. Der Sahn war gut gefüllt und es war alles für ein spannendes Spiel angerichtet. Die 4.243 Zuschauer sahen bis kurz vor Ende des 2. Abschnitts eine sehr ausgeglichene Partie, die allerdings durch einen 5+Spieldauerstrafe gegen die Hausherren entscheiden wurde. Wenn man die Spieler und Trainer der Westsachsen beobachtete, hat man gesehen, dass diese bei einigen Situationen mit den Entscheidungen der Unparteiischen nicht zufrieden waren. Mit solch einer deutlichen Niederlage wollte man sich von den heimischen Fans nicht verabschieden, aber am Ende zählt der Klassenerhalt und der war geschafft.

Auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele und für Weißwasser geht die Saison gegen Kassel weiter

Ein Powerplay macht den Unterschied

Anders als am Mittwoch war der erste Ausschnitt sehr ausgeglichen und beide Torhüter musste ihr Können zeigen. Es war ein schnelles Spiel und die Einstellung der Westsachsen ließ darauf hoffen, dass dies nicht das letzte Spiel der Saison sein wird. Doch ein Tor ließ auf sich warten. Dylan Wruck musste in der Schlussphase vom Linesman davon abgehalten werden, auf seinen Gegner loszugehen. Sein Gegenspieler zwang an der Bande aufs Eis, doch der Arm der Schiedsrichter blieb unten. 157 Sekunden vor der Pause gab es dann eine Strafe gegen die Füchse, denn Louis Brune wurde vor dem Tor von Anthony Morrore nicht ganz fair von den Kufen geholt. 13 Sekunden brachten die Hausherren dieses Powerplay zu nutzen und Dylan Wruck ließ seine Wut bei dem Schuss freien Lauf. Diesmal schafften es die Eispiraten die Führung mit in die Pause zu nehmen und so blieb die Hoffnung auf Spiel 3.

Die Provokationen nahmen zu

Die Füchse provozierten nun die Hausherren immer wieder und meist versteckt, sodass die Schiedsrichter meist die Aktionen nicht sahen. Mit der Zeit wurden die Nerven bei den Crimmitschauern dünner und so war es auch keine Überraschung, das es nun Strafen gab. Dabei traf es meist einen Eispirat. Beim 2. Powerplay brauchten die Gäste nur 14 Sekunden, um den Ausgleich zu erzielen. Das Spiel war weiterhin offen und beide Mannschaften versuchten weitere Tore zu erzielen, dabei hatten die Hausherren einfach kein Scheibenglück und konnten ihre Chancen nicht nutzen. Für die Eispiraten wurde es 37 Sekunden vor der Pause richtig bitter, denn Louis Brune erhielt nach Sichtung des Videomaterials eine 5 + Spieldauerstrafe. Statt 2 Minuten wegen hihem Stock, wollen die Schiedsrichter im Videomaterial einen Stockstich gesehen haben. Damit gingen die Gäste mit einer Überzahl in das Schlussdrittel. Jussi Tuores gab dem Schiedsrichtergespann noch ein paar deutliche Worte mit in die Kabine.

Die 5 Minuten Überzahl bringt den Füchsen den Sieg

In den ersten Minuten in Unterzahl standen die Westsachsen noch ganz gut, doch in der 44. Minute erzielte erst Lane Scheidl die Führung und dann erhöhte John Broda innerhalb von 35 Sekunden auf 1:3. Crimmitschau wollte nicht aufgeben und konnte auch immer mal wieder Druck auf Anthony Marrone ausüben, doch der Anschlusstreffer fiel erst in der 53. Spielminute durch ein weiteres Powerplaytor von Dylan Wruck. Crimmitschau warf alles in die Offensive und vernachlässigte dafür die Abwehr, was die Füchse zu nutzen wussten. Lane Scheidl stellte in der 57. Spielminute den 2 Tore Abstand wieder her. 59 Sekunden vor dem Ende, gelang das Empty-Net-Goal durch Adam Brady und weitere 33 Sekunden später sorgte Charlie Jahnke mit dem Tor zum 2:6 für den Schlusspunkt.

Auch wenn den Spielern und Verantwortlichen der Eispiraten deutlich anzusehen war, dass ihnen diese Niederlage wirklich weh tat, so musste man doch sehen, was sie in der Saison geleistet hatten. Nachdem Streit mit der Stadt bezüglich des Stadions, wodurch lange nicht klar war, ob es weiter geht, musste das Team viele verletzte Leistungsträger verkraften und kompensieren. Mit dem Erreichen von Platz 10 nach der Hauptrunde, wurde der Klassenerhalt schon vorzeitig geschafft und das sollte im Vordergrund stehen. Crimmitschau verabschiedet sich damit in die Sommerpause.

Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler


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