
Olympia 2026 – Bella Italia mit den beiden Maskottchen Tina und Milo
Für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina wurden die beiden mitten in den Bergen geborenen charmanten Hermeline Tina und Milo ausgewählt. Tina, mit weißem hellem Fell, repräsentiert die Olympischen Spiele, während ihr Bruder Milo mit dunklerem Fell das Symbol für die Paralympischen Spiele darstellt.
Als Novum in der Geschichte der olympischen Spiele wurden die Maskottchen im Rahmen eines kreativen Wettbewerbs von Schülern und Studenten konzipiert und beim renommierten Sanremo-Festival 2024 der Öffentlichkeit präsentiert; an dem kreativen Prozess waren über 1600 italienische Schulen beteiligt, und letztlich stammt der Gewinnerentwurf aus einer Schule in Taverna, Kalabrien.
Ihre Namen nehmen konkret Bezug zu den beiden Gastgeberstädten: Tina von Cortina d’Ampezzo und Milo von Milano.
Die zwei sympathischen Hermeline verkörpern den italienischen Spirit: sie zeichnen sich durch Neugierde und Anpassungsfähigkeit und das sportliche Leben im Freien aus. Beide Tiere, Milo und Tina sind wie zwei Herzen aus Eis, die bei Olympia 2026 zum Leben erweckt werden.
Tina zeigt sich energisch, dynamisch und verträumt: sie steht für Eis, das sich in Bewegung, Geschwindigkeit und Entschlossenheit verwandelt. Milo hingegen ist nachdenklich, hartnäckig und steht für Integration und Hoffnung. Beide Hermeline symbolisieren Stärke sowie Zerbrechlichkeit und Reflexion.
Tina und Milo tragen jeweils ein buntes Halstuch, was die beiden Seelen der Spiele illustrieren soll: Olympisch und Paralympisch. Ihre Farben sind generell von italienischen Landschaften inspiriert: schneebedeckte Berge, Alpenseen und der klare Himmel des Nordens.
Dank ihrer Lebhaftigkeit und Schnelligkeit sind sie die idealen Tiere, um den Geist der Winterspiele 2026 zu illustrieren. Zum ausgewählten Maskottchen-Team gesellen sich außerdem noch sechs bunte Schneeglöckchen, „die Flo“, welche die Hermeline bei den Winterspielen begleiten. Diese sechs neugierigen und liebenswerten Blümchen stellen ein Symbol für Erneuerung dar. Sie lassen ihre Freundinnen und Freunde nie im Stich; hier steht der Teamgedanke zentral im Mittelpunkt!
Der Autor des Berichts vermutet scharfsinnig, dass die Zahl „6“ mit der Anzahl der Austragungsorte und Wettkampforte kausal verknüpft sein könnte: Mailand, Bormio/Val de Flemme, Antholz, Livigno, Cortina, Verona.
Während Tina Kunst und Musik und die Schönheit favorisiert, ist Milo der geborene Handwerker trotz seiner fehlenden Pfote. Mit nur einem Bein zeichnet sich Milo durch Kreativität und Willensstärke aus, denn er kann Hindernisse überwinden und Probleme lösen: Eigenschaften, die bei olympischen Wettkämpfen wichtig sind, wenn es um Sport, Medaillen und Rekorde geht.
Nichtsdestotrotz verkörpern die Maskottchen als Botschafter die zentralen olympischen Werte Emotionen, Freundschaft und Frieden. Der Sport soll verbinden, inspirieren und Brücken zwischen Generationen und Kulturen bauen und insbesondere in diesen brisanten Zeiten ist dies wichtiger denn je: zumindest für zwei Wochen eine globale Einheit schaffen und ein Zeichen setzen!
Dank ihres Fellwechsels wird auch an die Bedeutung des Umweltschutzes in den Bergen appelliert. Das Primat der Nachhaltigkeit sollte ja für diese Olympischen Winterspiele in den Alpen im Fokus stehen. Laut dem Autor klaffen jedoch Anspruch und Wirklichkeit oft in der Realität auseinander, was die neue Sportstätte für die Biathleten in Antholz sehr deutlich zeigt.
Tina und Milo sowie ihre unzertrennlichen Freunde, die Flo werden sicherlich ihren Beitrag dazu leisten, die olympischen Spiele in Italien zu einem unvergesslichen Fest der Begegnung und des Sports zu machen.
Bericht von: Hermann Graßl | Foto: ????
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