Straubing Tigers beeindrucken ihre Fans beim Heimerfolg gegen die Eisbären Berlin

12.Dezember 2025DEL

 

Die Straubing Tigers melden sich mit einem beeindruckenden Sieg wieder zurück. Gegen eine Berliner Mannschaft, die mit der eigenen Abwehr heute so ihre Probleme hatte, brachte Straubing bei fünf gegen fünf deutlich mehr aufs Eis als die Gäste. Zwar ging Berlin im zweiten Abschnitt noch in Führung, doch von da an übernahm Straubing die Kontrolle und konnte ein Tor nach dem anderen erzielen. Im letzten Drittel brachte man sich noch einmal kurz selbst in Bedrängnis, aber zu mehr war selbst der amtierende deutsche Meister nicht mehr in der Lage.

 

 

Beide Teams gleich auf

Man merkte heute von der ersten Sekunde an, dass sich das Team von Coach Woodcroft etwas vorgenommen hat. Der Stachel des letzten Wochenendes saß immer noch tief bei den Tigers. Die ersten Angriffe liefen auch gut und Goalie Hildebrand hatte einiges zu tun. Dann musste Adrian Klein auf die Strafbank und Berlin war mit einem Mann mehr auf dem Eis. Davon merkte man aber wenig bis gar nichts. Daschner und Scott vergaben bei Kontern allein vor dem Tor. Als Adrian Klein wieder aus der Kühlbox kam, schaltete er sich sofort in den Angriff mit ein und traf zur 1:0 Führung. Diese konnte wenige Minuten später durch Manuel Wiederer mit einem satten Schuss ins Kreuzeck wieder ausgeglichen werden. 

Straubing schlägt zurück

Den einzigen Lichtblick konnten die Gäste im zweiten Drittel zu Beginn setzen. Pföderl leistete mit überragender Übersicht die Vorarbeit für Markus Vikingstad. Straubing hielt strikt am Gameplan fest. Justin Scott schlich sich in den Rücken der Berliner Abwehr und ließ nach einem Steilpass von Brunnhuber Goalie Hildebrand keine Chance. Von da an spielten nur noch die Gastgeber. Ein Angriff folgte dem nächsten und weil die Abwehr der Eisbären wie ein löchriger schweizer Käse war, fanden Tyler Madden und Skyler McKenzie die Lücken und erhöhten auf 4:2 noch vor der Pause.

Solide zu Ende gespielt

Zuerst musste Straubing noch eine Unterzahl, die sie aus dem Mittelabschnitt mitgenommen hatten, überstehen und selbst danach, als die Tigers eine unnötige Strafe wegen zu vielen Feldspielern auf dem Eis kassierten, war das Powerplay der Gäste zu schwach. Trotzdem verkürzten die Hauptstädter durch Yannick Veilleux, aber Straubing hatte das Spiel weiter unter Kontrolle. Als dann Nick Halloran den Puck nach etlichen vorangegangenen Chancen über die Linie zimmerte, war der Sieg unter Dach und Fach.

 

 

            Auch Henrik Haukeland hatte seinen Anteil am Sieg der Tigers

 

Stimmen zum Spiel

Coach Serge Aubin (Eisbären): “Wir haben heute nicht das Level erreicht, was wir eigentlich spielen können. Straubing hat das Spiel verdient gewonnen. Obwohl wir nicht so gut waren, lagen wir 1:2 vorne, haben dann einen schlechten Wechsel gemacht und mit dem Ausgleich kippte das Momentum auf die andere Seite. Straubing war dann über weite Strecken einfach die bessere Mannschaft.”

Coach Craig Woodcroft (Tigers): “Mir hat gut gefallen, wie wir heute gestartet sind. Das Team hat sich über 60 Minuten an den Plan gehalten. Wir hatten Respekt vor Berlin, weil wir wussten, dass uns heute eine bessere Leistung gelingen muss. Selbst nach dem Rückstand haben wir weiter hart gearbeitet und im letzten Drittel mit Henrik Haukeland den Sieg unter Dach und Fach gebracht.” 

Straubing Tigers – Eisbären Berlin: 5:3 (1:1 | 3:1 | 1:1)

1:0 |09.| Adrian Klein (Leonhardt, Scott)
1:1 |12.| Manuel Wiederer (Leden)
1:2 |23.| Markus Vikingstad (Pföderl, Lancaster)
2:2 |30.| Justin Scott (Beaudin, Brunnhuber)
3:2 |32.| Tyler Madden (Fleischer, Brandt)
4:2 |38.| Skyler McKenzie (Leonhardt)
4:3 |44.| Yannick Veilleux (Noebels, Byron)
5:3 |57.| Nick Halloran (Klein, Melnick)

Zuschauer: 5.417

Bericht von: Markus Altmann | Foto: Citypress

Eishockey-Online Network

Medidaten | Kontakt | Impressum | copyright 2008-2024 eishockey-online