
WILD WINGS behalten die Punkte am Neckar – 4:1-Erfolg gegen die Löwen Frankfurt
Die Schwenninger Wild Wings haben sich in der PENNY-DEL mit einem überzeugenden 4:1-Heimsieg gegen die Löwen Frankfurt wichtige drei Punkte gesichert. In einer temporeichen Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten zeigten sich die Neckarstädter vor allem im Powerplay effektiv und konnten sich im zweiten Drittel entscheidend absetzen. Frankfurt hielt lange dagegen, fand im Schlussabschnitt jedoch kein Mittel mehr gegen einen starken Joacim Eriksson im Schwenninger Tor.
Erstes Drittel – Blitzstart, schneller Ausgleich und Führung per Penalty
Beide Mannschaften legten mit aggressivem Forechecking los und sorgten von Beginn an für ein hohes Tempo. Bereits früh entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem geordnete Spielzüge zunächst Mangelware blieben.
Die erste große Chance gehörte den Gästen, doch Joacim Eriksson ließ sich nicht überwinden. Auf der anderen Seite erhöhten die Wild Wings zunehmend den Druck, ehe sich die Bemühungen im ersten Powerplay auszahlen sollten. Kyle Platzer fand die Lücke zwischen Pfosten und Cody Brenner und brachte Schwenningen mit 1:0 in Führung.
Die Antwort der Hessen folgte jedoch postwendend. Nur 43 Sekunden später traf Cameron Brace mit einem sehenswerten One-Timer zum 1:1.
In der 14. Minute bot sich den Hausherren die erneute Chance zur Führung: Danny O’Regan übernahm beim Penalty Verantwortung und stellte sicher zur erneuten Führung auf 2:1. In der Folge mussten beide Torhüter mehrfach eingreifen, doch weitere Treffer fielen im ersten Abschnitt nicht mehr.
Zweites Drittel – Effektives Powerplay bringt die Vorentscheidung
Auch im Mittelabschnitt blieb das Spieltempo hoch. Zunächst wirkten die Frankfurter etwas zielstrebiger und setzten die Schwenninger Defensive mehrfach unter Druck. Eriksson hielt seine Mannschaft jedoch mit starken Paraden im Spiel.
Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Wild Wings wieder die Kontrolle und zwangen Brenner zu mehreren schnellen Reaktionen. In der 33. Minute schlug das Powerplay erneut zu: Nach Zuspiel von Eric Martinsson und Tyson Spink traf Tylor Spink zum 3:1.
Kurz vor der Pause legten die Gastgeber nach. Eric Martinsson nahm sich aus dem Rückraum ein Herz und jagte die Scheibe präzise in den Winkel zum 4:1. Mit diesem Treffer verschafften sich die Neckarstädter ein komfortables Polster für den Schlussabschnitt.
Drittes Drittel – Frankfurt bemüht, Schwenningen souverän
Im letzten Drittel versuchten die Löwen noch einmal alles, um zurück in die Partie zu kommen. Mehrere Überzahlmöglichkeiten und gute Abschlüsse brachten jedoch nicht den erhofften Anschlusstreffer.
Philipp Bidoul scheiterte ebenso wie Cameron Brace an Eriksson, der weiterhin sicher parierte. Auch Kyle Platzer hatte noch die Chance zu erhöhen, fand im Eins-gegen-Eins aber seinen Meister in Cody Brenner.
Da die Gäste ihre Möglichkeiten nicht nutzen konnten, spielten die Wild Wings die Partie kontrolliert zu Ende und ließen nichts mehr anbrennen.
Stimme zum Spiel – Tylor Spink:
„Es ist natürlich cool, dass ich meinen 200. Punkt in der DEL erzielen konnte, aber das Wichtigste ist, dass wir heute drei Punkte holen konnten. Ich bin sehr glücklich darüber. Wir hatten eine gute Olympiapause, fühlen uns frisch und wissen, dass diese Spiele wirklich wichtig für uns sind. Jeder Punkt zählt. Unser Blick richtet sich nach vorne, aber wir freuen uns natürlich über diese zwei großen Siege.“
Bericht von: BM | Foto: Archivbild / citypress
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