Eisbären besiegen die Kölner Haie und wahrten Chance auf Platz 6 in der Hauptrunde

9.März 2026DEL

Letztes Heimspiel in der Hauptrunde der Kölner Haie im Klassiker gegen die Eisbären aus Berlin. Die Haie verkündeten im Vorfeld einen neuen Zuschauerrekord auf europäischer Ebene. 18.112 Zuschauer gesuchten im Schnitt die 26 Heimspiele, wobei 15 ausverkaufte Spiele zu Buche standen. Damit stehen sie weltweit an 13. Stelle. Mit 1:0 gewinnen die Eisbären Berlin bei den Kölner Haien. Denen merkte man an; dass es für sie um nichts mehr ging. Nur in den letzten Minuten des Spiels zeigten die Kölner Biss und strahlten Gefahr aus. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams und Berlin hatte die besseren Chance und sie konnten eine davon nutzen. Der Sieg war nicht unverdient und Berlin wahrte sich die Chance auf den direkten Einzug ins Viertelfinale.

Eisbären besiegen die Kölner Haie und wahrten Chance auf Platz 6 in der Hauptrunde

Die Haie starteten gut ins erste Drittel. Berlin erhielt bereits in der ersten Monute die erste Strafe gegen sich, aber die Haie konnten daraus kein Kapital schlagen. Berlin verteidigte das Überzahlspiel der Haie souverän und sicher. Die Haie blieben am Drücker und schnürten Berlin im eigenen Drittel ein. Im Laufe des Drittels befreiten sich die Eisbären und kamen ihrerseits gefährlich vor das Tor von Janne Juvonen. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend, Chancen ergaben sich aus Fehlern des Gegners. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Eisbären das Kommando in diesem Spiel und gingen folgerichtig in der 19. Minute durch Andreas Eder in Führung. Die Haie spielten leichtsinnig und ihnen unterliefen viele Fehler im Aufbau. Mit einer verdienten 1:0 Führung für Berlin endete das erste Drittel.

Berlin übernahm sofort wieder die Initiative im zweiten Drittel und erspielte sich schnell die ersten Chancen. Die Haie mühten sich zwar, doch man merkte ihnen den fehlenden Biss an. Beide Teams versuchten die Fehlerquote niedrig zu halten. So ergaben sich kaum Torszenen. Einzelaktionen bestimmten das Spiel. Zum Ende des Drittels konnten sich die Haie wieder etwas mehr befreien und bekamen ihre zweite Überzahlsituation wegen Spielverzögerung der Eisbären.Auch diese Überzahl überstanden die Eisbären schadlos und es mit der knappen Führung für Berlin in die zweite Pause.

Das letzte Drittel begann recht zaghaft. Die Abwehrreihen dominierten. Chancen waren Mangelware auf beiden Seiten. Kein Team konnte sich spielerisch durchsetzen. Die beste Chance besaßen die Eisbären, doch Janne Juvonen konnte sich auszeichnen. Auf der anderen Seite scheiterte Ryan McInnis am gut postierten Jonas Stettmer. In den letzten Minuten versuchten die Haie noch einmal alles um den Ausgleich zu erzielen. Sie drängten die Eisbären ins eigene Drittel, aber ohne Erfolg. Auch mit sechs Feldspielern konnten die Haie keine klaren Chancen erspielen. Am Ende gewinnen die Eisbären nicht unverdient in Köln. Zehn Minuten sind zuwenig um gegen die Eisbären zu gewinnen.

Mit 1:0 gewinnen die Eisbären Berlin bei den Kölner Haien. Denen merkte man an dass es für sie um nichts mehr ging. Nur in den letzten Minuten des Spiels zeigten die Kölner Biss und strahlten Gefahr aus. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams und Berlin hatte die besseren Chance und sie konnten eine davon nutzen. Der Sieg war nicht unverdient und Berlin wahrte sich die Chance auf den direkten Einzug ins Viertelfinale.

Kölner Haie – Eisbären Berlin 0:1 (0:1;0:0;0:0)

Tore:
0:1 |19.| Andreas Eder (Markus Vikingstad, Yannick Veilleux)

Bericht von: Udo Giesen | Foto: Ingo Winkelmann

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