
Red Bull München unterliegt den Adler Mannheim auch in Spiel 2
Der EHC Red Bull München verlor Spiel 2 des Playoff-Halbfinales der PENNY DEL gegen die Adler Mannheim mit 2:3 (0:0|2:1|0:1|0:1) nach Verlängerung. In der Best-of-Seven-Serie steht es somit 2:0 für den Tabellenzweiten der Hauptrunde.
Die erste Minute war noch nicht vorbei, da hatten sich beide Teams schon eine Torchance erspielt. An diesen offensiven Start knüpften in der Folge vor allem die Red Bulls an, die sich bis zur Mitte des Drittels ein klares Plus an Gelegenheiten erarbeiteten. Doch Adler-Keeper Maximilian Franzreb präsentierte sich in der gleichen Topform wie in Spiel 1. Seine Vorderleute lauerten auf Konter. Ihre beste Phase verzeichneten die Mannheimer im Powerplay ab der 11. Minute. Da auch ihnen kein Treffer glückte, lautete das Ergebnis zur ersten Pause 0:0.
München druckvoll, Mannheim mit Nadelstichen – am Charakter des Spiels änderte sich im Mittelabschnitt zunächst nichts. In der 32. Minute fiel dann endlich das erste Tor: Ehliz erkannte die Lücke in der Defensive der Adler, fuhr auf Franzreb zu und verwandelte eiskalt zum 1:0 für die Red Bulls. Und der viermalige deutsche Meister legte schnell nach. Rieder markierte mit dem ersten Powerplay-Treffer in dieser Serie aus kurzer Distanz das 2:0 (33.). Zwei Minuten später schlug der Gast erstmals zu. Nicolas Mattinen netzte in Überzahl zum 1:2-Pausenstand ein.
Im Schlussdrittel war die Mannschaft von Trainer Oliver David lange Zeit einem dritten Treffer näher als Mannheim dem Ausgleich. In der 50. Minute setzte Dan Renouf dann aber die Scheibe an die Latte des Münchner Gehäuses, kurz darauf zimmerte Matthias Plachta den Puck zum 2:2 ins Tor. In den Schlussminuten fanden die anstürmenden Red Bulls mehrmals ihren Meister in Franzreb und die Partie ging in die Verlängerung.
In der Overtime erkämpften sich erst einmal die Adler Vorteile und münzten diese auch in den 3:2-Siegtreffer durch Justin Schütz um (64.).
Ryan Murphy:
„Ein fieser Abpraller hat dieses Match entschieden, aber diese Serie ist absolut ausgeglichen. Mannheims Keeper ist sehr gut, vielleicht bekommen auch wir einmal so einen Abpraller. Jetzt heißt es: Kopf hoch. Wir haben viele Jungs, die solche Situationen schon erlebt und gemeistert haben. Wir können zurückkommen.“
Tore:
1:0 | 31:07 | Yasin Ehliz
2:0 | 32:39 | Tobias Rieder
2:1 | 34:28 | Nicolas Mattinen
2:2 | 53:01 | Matthias Plachta
2:3 | 63:52 | Justin Schütz
Zuschauer:
10.796
Bericht von: PM Red Bull München | Foto: Citypress
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