
Haie gleichen Halbfinalserie überzeugend aus
Nach einem schwachen ersten Drittel steigerte sich das Team von Kari Jalonen ab dem zweiten Drittel und besiegt die Eisbären völlig verdient mit 5:1 . Die Serie beginnt von neuem mit dem dritten Spiel in Berlin am Sonntag. Die Eisbären gingen im ersten Drittel mit 1:0 in Führung, aber Köln konnte im zweiten Drittel vier Treffer erzielen und lie0 auch im Schlussdrittel nichts anbrennen.
Der erste Abschnitt
Die Haie starteten sichtbar verbessert zum ersten Halbfinalspiel vom Mittwoch in dieses zweite Spiel und konnte sich früh einige Gelegenheiten erspielen. Dennoch mussten sie wieder den ersten Gegentreffer hinnehmen. In der 15. Minute verwertete Yannick Veilleux einen Pass vors Tor per Direktabnahme zum 0:1. Köln blieb ruhig und erarbeitete sich weiter Chancen: Maxi Kammerer scheiterte im Alleingang an Jonas Stettmer, Gregor MacLeod und Luios-Marc Aubry kamen im Slot zum Abschluss, Oliwer Kaski testete aus der Distanz, Die Eisbären-Defensive war immer zur Stelle und hielt die Führung fest. Auf der Gegenseite hielt Janne Juvonen mit einigen starken Paraden den knappen Kölner Rückstand. So ging es mit dem 0:1 in die Kabine.
Das Mitteldrittel
Im Mittelabschnitt sollten dann aber die Tore für die Haie fallen. Nach Zuspiel von Moritz Müller hämmerte Patrick Russell einen One-Timer aus dem Rückraum in der 23. Minute zum verdienten Ausgleich ins linke obere Eck. Die Haie machten weiter Druck und belohnten sich: Zunächst verwandelte Patrick Russell per Handgelenksschuss zur 2:1-Führung in der 29. Minute, wenige Sekunden später gewann Dominik Bokk ein Laufduell und erhöhte technisch stark per Rückhand auf 3:1. Doch damit nicht genug. Vier Minuten darauf wurde Louis-Marc Aubry stark von Dominik Bokk in Szene gesetzt und setzte die Scheibe aus spitzem Winkel an Eisbären-Goalie Jonas Stettmer vorbei zum 4:1. Die Gäste reagierten mit einem Torhüterwechsel, Jake Hildebrand kam für Jonas Stettmer zwischen die Berliner Pfosten. Die Defensive der Haie blieb weiterhin aufmerksam: Brady Austin und Jan Luca Sennhenn warfen sich in Schüsse und Janne Juvonen parierte ein Eins-gegen-Eins gegen Kai Wissmann und fischte einen Handgelenksschuss von Leo Pföderl weg. Mit 4:1 für die Haie ging es in die zweite Pause.
Die letzten 20 Minuten
Im Schlussdrittel verteidigten die Haie kompakt und lauerten auf Umschaltmomente. Nach einem Scheibenverlust der Berliner im Aufbau konterten sie schnörkellos. Patrick Russell trug die Scheibe über rechts und legte quer auf Gregor MacLeod und dieser schloss freistehend durch die Beine Hildebrands zum 5:1 in der 44. Minute ab. Berlin suchte den Anschluss, doch diesmal standen die Kölner Defensivreihen gut. Ein Lattenschuss von Mik blieb der gefährlichste Moment der Gäste. In der Schlussphase brachten die Haier das Ergebnis souverän über die Zeit und glichen die Serie zum 1:1 aus.
Nach einem schwachen ersten Drittel steigerte sich das Team von Kari Jalonen ab dem zweiten Drittel und besiegt die Eisbären völlig verdient mit 5:1 . Die Serie beginnt von neuem mit dem dritten Spiel in Berlin am Sonntag. Die Eisbären gingen im ersten Drittel mit 1:0 in Führung, aber Köln konnte im zweiten Drittel vier Treffer erzielen und lie0 auch im Schlussdrittel nichts anbrennen.
Stimmen:
Gregor MacLeod (Köln): „Berlin ist gut ins Spiel gekommen und konnte in Führung gehen. Ab dem zweiten Drittel haben wir mehr zu unserem Spiel gefunden, dies war schon die ganze Saison über so. Wir haben gewonnen und das ist am Ende am wichtigsten.“ Kari Jalonen (Köln):„In einer Playoff-Serie ist es wichtig, dass man sich von Spiel zu Spiel steigert. Wir waren heute läuferisch, taktisch und in den Zweikämpfen besser, als noch in Spiel 1 am Mittwoch. Das sind die Sachen, die wir auch in den kommenden Spielen weiter besser machen wollen.“
Bericht von: Udo Giesen | Foto: Ingo Winkelmann
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