
Nichts für nervenschwache im ersten DEL2-Finale
Da war es nun. Das mit Spannung erwartete erste Finalspiel der diesjährigen DEL2 Saison. Dann auch auch noch Hauptrundenerster gegen Hauptrundenzweiter. Wer diese Serie für sich entscheiden wird, ist völlig offen. Jedenfalls wird es knapp einhergehen.
Dominic Turgeon auf Huskies Seite mit Doppelpack. Maxwell Newton auf Pinguine Seite zeigte sich als Schlitzohr.
Ausgeglichenes Spiel. Leichte Vorteil für Kassel.
Krefeld tat sich anfangs schwer ins Spiel zu finden. Scheinbar war die längere Pause seit Viertelfinale nicht gut für das Team von Thomas Popiesch. Von Seiten der Huskies kam sofort volle Kraft voraus in Richtung Felix Bick. Allein die erste Chance der Gäste war schon die Führung durch Dominic Turgeon (7.). In der Folge ließen die Gastgeber doch zwei dicke Chancen durch Adam Payerl und Matthew Santos liegen. Alex Weiß (20.) glich das Ganze noch vor Drittelende wieder aus. Zufrieden aus Krefelder Sicht durfte man nicht sein. Zu viele Ungereimtheiten im Spiel der Pinguine.
Kassel geht erneut in Front. KEV Ausgleich fällt bei eigener Unterzahl.
In den zweiten 20 Minuten das gleiche Bild. Kassel profitierte von den Unkonzentriertheiten in den Pinguine Reihen. Krefeld machte im Aufbau und im Mannschaftsspiel zu viele leichte Fehler. Kassel wusste Diese clever zu nutzen. Wiederrum Dominic Turgeon (31.) brachte die Schlittenhunde wieder nach vorne. Kurz geschockte Pinguine zeigten diesmal eine gute Reaktion. Bei Überzahl der Huskies zeigten Alex Weiß und Adam Payerl ihre ganze erfahrene Cleverness. Ein Musterkonter schloss Adam Payerl (35.) humorlos zum erneuten Gleichstand ab. Jetzt schien das Momentum sich auf KEV zu neigen. Man erspielte Chancen um Chancen. Ein eigentlich reguläres Tor der Gastgeber durch C.J. Suess, fand wegen Torwart Behinderung keine Anerkennung. Unverständlich! Bis zur zweiten Pause passierte aber nichts mehr.
Es passierte nicht mehr viel. Beide Teams auf Sicherung bedacht.
Der Ablauf im letzten Drittel ist schnell abgehakt. Kassel immer einen Ticken schneller an der Scheibe hatte seine Möglichkeiten. Yannick Valenti und Hunter Garlent ließen zum Krefelder Glück ihre Chancen aus. Kritisch wurde es für die Heimmannschaft nochmal 3 Minuten vor dem Ende. Phillp Gogulla musste wegen Bandenchecks für 2 Minuten auf die Strafbank. Das Team um Felix Bick herum schaffte es mit vereinter Kraft Schaden ab zu wenden. Verlängerung! Maxwell Newton erlöste das ausverkaufte Haus auf seine Weise. In Minute 64 zog der US- Amerikaner auf der rechten Seite davon in Richtung Tor der Huskies. Sein Schuss passte haargenau zwischen Goalie Phillip Maurer und dem Torgestänge. Somit zuerst kollektive Feierlichkeiten in der Yayla Arena. Dann das Besinnen auf Spiel zwei am Sonntag in Kassel.
Kassel von der Spielanlage her sehr gut auf und eingestellt. Die Huskies machten den Pinguinen das Leben mehr als schwer. Zumal der KEV seinerseits, sehr viel Konzentrationsmängel an den Tag legte. Man schien bei Schwarz/Gelb nicht gut aus der Pause gekommen zu sein.
Stimmen:
KEV Coach Thomas Popiesch: Man hat gesehen, dass heute vielleicht nicht alles top war. Aber das Entscheidende in den Playoffs ist, Spiele zu gewinnen und den Punkt zu machen. Das haben wir heute gemacht. Entscheidend war für mich, dass wir ein starkes PK und einen starken Goalie hatten, was uns die Chance gegeben hat, hintenraus das Spiel zu gewinnen.
Krefeld Pinguine – Kassel Huskies 3:2 n.V.
Tore:
0:1|07..|Dominic Turgeon (Michael Bartuli, Bode Wilde)
1:1|20..|Alex Weiß (David Cerny)
1:2|31..|Dominic Turgeon (Tristan Keck, Darren Mieszkowski)
2:2 SH1|35..|Adam Payerl (Alex Weiß)
3:2|64..|Maxwell Newton (Leonhard Korus, Davis Vandane)
Zuschauer:8029
Bericht von: Quelle_einfügen | Foto: Quelle_einfügen
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