
IIHF WM 2026: Cooly – Offizielles Maskottchen der Eishockey-WM in der Schweiz
Das allseits beliebte und bekannte Maskottchen Cooly ist zurück! It’s time to shine – Die ganze Schweiz ist im Eishockey Fieber, es herrscht Ausnahmezustand allerorten – in der medialen Berichterstattung gibt es derzeit kein anderes Thema.
Bei der Heim WM wird der langersehnte Titel erwartet und erhofft und für diese Mission kehrte Maskottchen Cooly nach 17 Jahren Abstinenz auf das Eis zurück. Bereits in den vergangenen zehn Jahren erwies sich die ‚Kult-Kuh‘ im Rahmen unterschiedlicher Sportveranstaltungen als DAS Aushängeschild bei den Fans als auch bei den Offiziellen.
Maskottchen sind bei internationalen Großveranstaltungen wie eine Eishockey Weltmeisterschaft gar nicht mehr wegzudenken. Die stets kreativ agierenden Hochleistungssportler, die sich unter den Kostümen verbergen und in der Regel aus Kanada stammen, verzaubern Groß und Klein. Dank ihrer ausgeprägten Akrobatik und persönlichen Nähe verzücken sie nicht schon vor den Spielen, sondern auch während der vielen Pausen die Fans mit ihrem energiegeladenen unterhaltsamen Auftreten. So entsteht die Magie, die von ihr ausgestrahlt wird.
Cooly, die Kuh avancierte sehr schnell zum heimischen Publikumsliebling. Sie zeichnet sich insbesondere durch ihre liebevolle und unterhaltsame Art auf und neben dem Eis aus. Die Kinder lieben die süße Cooly, weil sie wohl so cool auftritt, auch wenn es unter dem Kuh Kopf extrem heiß ist und die Artisten darunter schwitzen trotz Ventilatoren für Frischluftzufuhr. Auf Schweizerisch sagt man dazu „pflotschnass“.
Niemand kann die Schweizer Werte und Tugenden wie Gutmütigkeit, Sportlichkeit und vor allem Fairplay besser verkörpern als Cooly. Darüber hinaus symbolisiert sie die Nähe zur Natur und Tradition. Seit ihrem letzten geplanten Einsatz zur Heim-WM 2020, die wegen Corona ausfiel, hat sich Cooly ihren jugendlichen Habitus bewahrt; liegt das wohl an der guten Schweizer Bergluft? Außer ein paar kosmetischen Anpassungen wie längere Haare blieb Cooly unverändert und hat sich ihren Charme bewahrt.
Bis Cooly das Vorzeige Maskottchen der diesjährigen Weltmeisterschaft wurde, lag viel harte Arbeit vor ihr. Es müssen im Vorfeld viele Fragen geklärt sein: „Kann ein Maskottchen in die Knie gehen und auch wieder aufstehen?“ Kann es auch ein Mandelbärli an die Kinder verteilen und ein Foto schießen?“ Kriterien wie Ausdauer sind essentiell, doch es geht auch darum, sich im Kostüm frei bewegen zu können, zu rennen, sich auch mal zu überschlagen oder wild zu tanzen. Wie unschwer zu erkennen ist, ist das Sichtfeld sehr limitiert, da braucht es schon viel Training, um nicht über ein Kabel zu stolpern.
Wichtig ist auch, mit übertriebener Gestik Emotionen und Empathie auszustrahlen, denn Maskottchen sprechen grundsätzlich nicht. Sicherheitshalber steht dem Maskottchen auch immer eine Begleitperson, eine Art Bodyguard zur Seite, falls man mal – was äußerst selten vorkommt – eingreifen müsse.
Zusammenfassend kann man mit Fug und Recht behaupten, dass mit dem Maskottchen Cooly ein ideales Design, Branding und Merchandising geschaffen wurde.
Bericht von: Hermann Graßl | Foto: City Press
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