Eispiraten Crimmitschau können ein Derbysieg gegen die Eislöwen Dresden bejubeln

26.September 2026DEL2

Der 3. Spieltag war für die Eispiraten Crimmitschau ein ganz besonderer Spieltag, denn man trat nicht nur gegen den DEL Absteiger aus Dresden zum Derby an, sondern ehrte auch den langjährigen Eispiraten Spieler Andrè Schietzold. Zusammen mit den Fans konnte man einige Highlights seiner Karriere als Video verfolgen und seine Nummer fand seinen Platz unter dem Hallendach. Damit ist die Nummer 13 in Crimmitschau gesperrt. Die 4.082 Zuschauer sahen ein zerfahrenes Spiel mit vielen Strafen, aber auch einige Tore und am Ende durften die Hausherren den Derbysieg mit ihren Fans feiern.

Hier regiert der ETC – so schalt es von den Rängen im Sahn nach dem Derbysieg

Ein Drittel mit wenigen Höhepunkten

Nach diesen ergreifenden Minuten und dem Bully, was Andrè Schietzold ausführte, starteten die Mannschaften in das Derby. Kevin Reich hatte in den ersten 20 Minuten wesentlich mehr Arbeit, als sein Gegenüber, aber er konnte sein Tor sauber halten. Dabei mussten die Hausherren auch 3 Unterzahlsituationen überstehen, was sie durch ein gutes Stellungsspiel bewerkstelligten. Janick Schwendener musste nicht viel eingreifen und konnte sich auf die Feldspieler verlassen. Nach dem ersten Drittel hieß es damit 0:0 und bei beiden Mannschaften musste ein Steigerung her.

Ein Rookie lässt den Sahn beben

Auch im zweiten Abschnitt wollten die Eislöwen endlich ein Schritt in Richtung ersten Sieg machen, doch die Überzahl hielt nur 10 Sekunden, denn dann hieß es auch für die Elbstädter die erste Strafe des Spieles. Das Spiel war füllig offen und Kevin Reich musste nun auch nicht mehr ganz so oft eingreifen, denn seine Vorderleute hielten die Gegener von den finalen Schüssen ab. Dresden musste in der 25. Spielminute in Unterzahl spielen und diesmal konnten die Hausherren den Vorteil ausnutzen. Der Jungster Noah Garthe erzielte mit dem 1:0 sein zweites Profitor und ließ den Sahn erstmals beben. Die Gäste erhielten keine Zeit zum durchatmen und mussten nur 86 Sekunden später einen erneuten Gegentreffer hinnehmen. Dieser hielt auch der Videoüberprüfung stand und so jubelte der Heimathafen der Eispiraten ein weiteres Mal. Dresden war danach sehr bemüht den Anschlusstreffer zu erzielen, doch Crimmitschau schaffte es, die Führung mit in die Pause zu nehmen. Nun hieß es für Jussi Tuores die Richtigen Worte finden und die Dresdner an den gefährlichen Schüssen im letzten Abschnitt hintern.

Die Eispiraten machen es noch einmal spannend

Die besseren Worte fand wohl Bohuslav Subr in der Pause, denn die Gäste machten nun noch einmal richtig Druck und zwangen Kevin Reich zu einigen Paraden. In der 45. Spielminute war es dann soweit, die Elbstädter erzielten den Anschluss und drangen auf den Ausgleich. Dieser gelang bei einer angezeigten Strafe in der 52. Spielminute, durch den ehemaligen Eispiraten Spieler Gregory Kreutzer. Nun waren die Nerven zum zereißen gespannt und Dresden erhielt erneut die Chance in Überzahl zu agieren. Doch Crimmitschau blieb standhaft und konnte dann einen Fehler der Eislöwen nutzen, um erneut in Führung zu gehen (57.). Dresden nahm 121 Sekunden vor dem Ende seine Auszeit und Sebastian Streu erzielte nur 17 Sekunden später seinen 2. Treffer an dem Abend. Nun waren es wieder 2 Tore Vorsprung, doch Die Eislöwen gaben nicht auf. 48 Sekunden vor dem Ende, dann erneut der Anschlusstreffer und die Spannung war greifbar. Doch das Team von Jussi Tuores rettete sich über die Zeit und gewann das Spiel.

Crimmitschau muss an seiner Disziplin arbeiten, aber ansonsten konnte das Trainerteam an diesem Abend mit der Leistung zufrieden sein. Es war ein Sieg des Willens und man sah dem gesamten Team an, dass sie diesen Abend zu einem besonderen Abend machen wollten. Neben Louis Brune und Sebastian Streu, wurde auch Andrè Schietzold noch einmal von den Fans in die Kurve zu einer Ehrenrunde gebeten. Am Sonntag folgt das erste Auswärtsspiel für die Eispiraten in der Saison 26/27. Um 18.30 Uhr fällt der Puck bei den Blue Devils in Weiden.

Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler


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