
Eispiraten Crimmitschau müssen sich in Weiden geschlagen geben
Am 4. Spieltag hieß es für die Eispiraten Crimmitschau das erste Auswärtsspiel der Hauptrunde bestreiten. Mit dem Derbysieg im Rücken ging es zu den Blue Devils Weiden. Dort gab es ein Wiedersehen mit Mario Scalzo und dem Sohn von Co-Trainer Esbjörn Hofverberg. 1.694 Zuschauer sahen ein enges Spiel, wo die Eispiraten phasenweise das bessere Team war, aber durch zu viele Strafzeiten den Blue Devils immer wieder die Chance gaben, in Überzahl zu agieren. Am Ende konnte das Heimteam ein knappes Spiel für sich entscheiden.
Auf der Strafbank werden keine Spiele gewonnen – das mussten auch die Eispiraten lernen
Ein ausgeglichenes erstes Drittel
Bei der Premiere mit den weißen Trikots zeigten die Eispiraten einen guten Start in das Spiel, doch ein Treffer wollte nicht gelingen. In der 5. Spielminute durften die Westsachsen in Überzahl agieren, doch die Hausherren konnten die Situation ohne Gegentreffer überstehen. Das Spiel war ausgeglichen und in den letzten Minuten musste auch Kevin Reich sein Können immer wieder mal zeigen. Doch er tat es seinem Gegenüber gleich und konnte ebenfalls ohne Gegentreffer in die Pause gehen. Das Spiel hatte noch Luft nach oben und so hieß es in der Pause die passenden Worte finden.
Der zweite Abschnitt wird zum Strafzeitenfestival
Crimmitschau erwischte einen perfekten Start in den zweiten Abschnitt, denn nach nur 41 Sekunden konnten sie die Führung bejubeln. Danach wendete sich das Blatt aber ganz schnell, denn nur 24 Sekunden später gab es die erste Strafe gegen die Gäste. Die Westsachsen waren gerade wieder komplett, als es erneut zwei Minuten gegen die Westsachsen gab. Und so ging es weiter, sodass die Blue Devils sogar in doppelter Überzahl spielen konnten. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fiel und diesen bejubelten die Hausherren in der 27. Spielminute. In der 30. Spielminute ging der Puck über die rechte Schulter von Kevin Reich erneut in das Tor. 37 Sekunden nach der Führung mussten erneut 2 Eispiraten auf die Strafbank, Denis Shevyrin sogar für 2+2 Minuten. Kurz vor der Rückkehr von Denis Shevyrin jubelten die Blue Devils erneut und erhöhte auf 3:1. Die letzten Minuten des Abschnitts wollten die Westsachsen nutzen, um den Anschluss zu erzielen, doch das gelang ihnen nicht.
Zu viele Puckverluste verhindern ein besseres Ergebnis
Weiden überließ den Eispiraten das Spiel und versuchte in der Abwehr die finalen Schüsse zu verhindern. In der 45. Minute fand Tim Lutz aber eine Lücke und konnte den Anschluss für die Westsachsen erzielen. In der Folgezeit gerieten Denis Shevyrin und Jordan Knackstedt etwas aneinander und durften sich erst einmal auf der Strafbank abkühlen. In der Folgezeit konnten die Weidener immer wieder den Spielaufbau der Gäste stören und konnten dadurch auch gefährliche Szenen vor ihrem Tor verhindern. Crimmitschau rannte an, doch es war einfach kein durchkommen. Die Herausnahme von Kevin Reich brachte nicht den erhofften Torerfolg und so bejubelten die Hausherren einen Heimsieg.
Die vielen Starfzeiten waren wohl auch ein Grund an diesem Abend, warum die Auswärtsfahrt ohne Punkte beendet wurde. Der Sturm blieb an diesem Abend zu ungefährlich und Weiden fand einen Weg den Spielaufbau immer wieder zu stören. Jussi Tuores und sein Trainerteam haben nun bis Freitag Zeit, einige Schwächen zu analysieren und das Team auf das Auswärtsspiel in Kassel vorzubereiten. Dort werden die Eispiraten einen Legendenzeremonie bewohnen. Der ehemalige Eispirat Alexander Heinrich wird geehrt und ein Name und seine Nummer werden ab dem 02.10.2026 nicht nur unter dem Hallendach der Probonio Arena sondern auch auf der Wall of Fame verewigt sein
Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler
DEL2 – Meister der letzten 10 Jahre
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