
Eispiraten Crimmitschau kommen bei den Starbulls Rosenheim unter die Räder
Nach dem 0 Punkte Wochenende von letzter Woche, wollten die Eispiraten vor der Pause noch ein paar positive Akzente setzen. Dabei konnten sie zwei Rückkehrer im Team begrüßen, denn Jarno Kärki hat seine Sperre abgesessen und auch bei Leon Schulz gaben die Ärzte nach seiner Verletzung grünes Licht für eine Rückkehr. Bei den Starbulls Rosenheim gab es unter der Woche ein Änderung auf der Bank, denn der Trainer wurde von seinen Aufgaben entbunden. Damit hofften die Fans auf eine Reaktion des Teams und wollten endlich wieder gutes Eishockey sehen. 3.425 Zuschauer bekamen von Rosenheim ein gutes Spiel gezeigt, in dem die Gäste oft nicht auf der Höhe des Geschehens waren.
Der Trainerwechsel hat das Rosenheimer Eishockey wiederbelebt
Ein Glücksschuss zum Torjubel
Viel schlechter hätte der Start für die Westsachsen in Rosenheim nicht laufen können. In der zweiten Spielminute mussten die Eispiraten den Rückstand hinnehmen und dabei wussten die Hausherren selbst nicht so recht, wie sie zu diesem Tor gekommen sind. Eine lockerer Schuss auf das Tor der Gäste, rutschte Kevin Reich durch und sorgte für Jubel unter den Fans der Starbulls. Crimmitschau erholte sich schnell von diesem Schock und versuchten die Hausherren unter Druck zu setzen, doch auf Goalie Chnristopher Kolarz war Verlass. Aber auch Kevin Reich musste noch einige Male eingreifen und in der 17. Spieminute konnten die Grün/Weißen ihn zum 2:0 überwinden. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause und somit blieb den Eispiraten erneut nur die Aufholjagd.
Eispiraten finden nur schwer einen Weg zum Tor
Auch im zweiten Drittel wollten die Hausherren ihr eigenes Spiel durchziehen und zeigen, dass sie nach dem Trainerwechsel besser als bisher spielen. Die erste gute Aktion war aber auf Seiten der Eispiraten zu sehen, doch Christopher Kolarz blieb der Sieger gegen Tim Lutz. In der Folgezeit tauchten die Starbulls wieder häuftiger vor Kevin Reich auf, doch er konnte weitere Tore verhindern. Johannes Schmid musste in der 28. Spielminute in die Kühlbox, doch die Westsachsen standen gut in Unterzahl. Bei 5 gegen 5 blieben die Rosenheimer in der 34. Spieminute hartnäckig und konnten das 3:0 bejubeln. 89 Sekunden vor dem Gang in die Kabine gab es eine Strafe gegen Rosenheim. Louis Brune wurde gefoult und blieb auch kurz auf dem Eis liegen. Für ihn ging das Spiel weiter und die Überzahl stand an. Crimmitschau verteilte den Puck gut und beschäftigte die Hausherren, sodass Adam McCormick dann die Lücke fand. So konnten die Westsachsen mit einem guten Gefühl in die Kabine gehen und konnten im letzten Abschnitt noch einmal versuchen anzugreifen.
Undisziplinierte Starbulls bringen den Sieg über die Zeit
Im letzten Abschnitt verteielten die Schiedsrichter einige Strafen. Als erstes musste Noah Garthe auf die Strafbank und innerhalb von 30 Sekunden nutzten die Hausherren diese Situation zu einem weiteren Tor. Danach durfte Crimmitschau 3 Mal in Überzahl agieren, doch ihr Powerplay war zu ungefährlich. Da fehlten die Ideen und das Durchsetzungsvermögen, sodass die Zeit von der Uhr tickte und ein weiterer Treffer für Rot/Weiß nicht in Aussicht war. Das abschließende Powerplay für die Hausherren brachte kein weiteres Tor, aber die Höhe der Niederlage für die Eispiraten war auch so schon angemessen.
Da haben die Rückkehrer keinen neuen Schwung in das Team bringen können und die Niederlage war am Ende auch in der Höhe gerecht. Rosenheim wirkte frischer, entschlossener und einfach besser aufgestellt. Für Crimmitschau ging es damit auf Platz 7 in der Tabelle und am Sonntag steht noch das Duell gegen Düsseldorf an. Um 17 Uhr fällt auf heimischen Eis der Puck für das letzte Spiel vor der Länderspielpause.
Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler
DEL2 – Meister der letzten 10 Jahre
Eishockey-Online Network






