
Fischtown Pinguine gehen mit einem Sieg gegen Straubing Tigers in die Pause
Die Länderspielpause haben die Bremerhavener bitter nötig. Vorher gab es noch einen verdienten Heimerfolg gegen die Straubing Tigers. Die dezimierte Truppe von Coach Sulzer zeigte große Moral und stemmte sich im letzten Drittel gegen eine drohende Niederlage. Bruggieser und Verlic brachten ihr Team auf Sieg. Bei den Tigers waren die beiden Tore von Klein zu wenig, um auf Punktausbeute gehen zu können. Vor allem Bremerhaven dürfte die Paus jetzt zugutekommen.
Bruggieser im Blickpunkt
Es war ganz schön was geboten im ersten Abschnitt. Straubing konnte nach den ersten Minuten ein Parade-Powerplay aufziehen, jedoch ohne Treffer. Der fiel prompt nach Ablauf der Strafe von Abt für die Gastgeber. Wejse versuchte den schweren Pass an den langen Pfosten zu Phillip Bruggieser und der netzte zur Führung ein. Bruggieser war auch zumindest passiv am Ausgleich beteiligt. Nur Sekunden nach seinem Tor musste er auf die Strafbank. Das nutzten die Gäste mit einem schnellen Spiel aus. Adrian Klein der sich immer mehr zum Goalgetter entwickelte, feuerte von der Seite ab und traf zum 1:1. Für Goalie Gudlevskis war der Schuss nicht unhaltbar, was man auch an seiner eigenen Reaktion erkennen konnte. Nicht unerwähnt sollen der Pfosten- und Lattenschuss von den Pinguinen bleiben.
Härtere Angelegenheit
Nach dem Mitteldrittel waren die Tigers näher am Sieg als die Pinguine. Adrian Klein schaffte es erneut von der Seite, den Puck an Mann und Maus vorbei ins Tor zu schießen. Doch viel mehr spielte sich auf den Strafbänken ab und Straubing handelte hierbei gar nicht klug. Beide Powerplays annullierten sie mit eigenen Strafen wieder selbst und nahmen sich so den Vorteil. Vor allem vor dem Tor wurde es ungemütlicher. Alex Friesen hatte dann irgendwann mal genug und schnappte sich Linus Brande für einen Faustkampf. Beide gingen für fünf Minuten in die Kühlbox. Am Ende gesellte sich noch Daschner dazu. Somit hatten die Hausherren Überzahl gegen Ende des zweiten und zu Beginn des dritten Abschnitts.
Ab dem zweiten Drittel ging es härter zur Sache zwischen Bremerhaven und Straubing – Foto: City-Press
Es dreht sich wieder
Jetzt kamen die Tigers unter die Räder. Bremerhaven wurde von Minute zu Minute stärker. Klein saß auf der Strafbank, als Fischtown einen Spielzug aller erster Güte auspackte. Miha Verlic vollendete zum Ausgleich und es ging weiter in eine Richtung. Nino Kinder tankte sich auf der Seite durch und traf exakt über die Schulter von Skarek zur 3:2 Führung. Diese war den Pinguinen auch nicht mehr zu nehmen. Das nächste Tor fiel wieder in Überzahl und wieder war es Miha Verlic von der blauen Linie. Die Niederbayern reagierten sofort und nahmen Skarek für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Das zahlte aber auf das Konto der Tigers nicht mehr ein. Max Götz setzte den Schlusspunkt mit dem 5:2 ins leere Tor.
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Straubing Tigers: 5:2 (1:1 | 0:1 | 4:0)
1:0 |12.| Phillip Bruggieser (Wejse)
1:1 |13.| Adrian Klein (Rees) – PP 1
1:2 |36.| Adrian Klein (McKenzie)
2:2 |47.| Miha Verlic (Wejse, Miele) – PP 1
3:2 |52.| Nino Kinder (Verlic Broadhurst)
4:2 |56.| Miha Verlic (Bruggieser, Broadhurst) – PP 1
5:2 |60.| Max Görtz (Gudlevskis, Verlic) – EN
Zuschauer: 4.425
Bericht von: Markus Altmann | Foto: City-Press
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