DEL Finale – Berlin fertig Mannheim auch in Spiel 2 ab

26.April 2026DEL

Nach der deutlich Auftaktniederlage im ersten Spiel, standen die Adler schon in Spiel zwei gehörig unter Druck. Immerhin gab Leon Gawank grünes Licht, während Justin Schütz nicht im Aufgebot stand, für ihn rückte Brendan O’Donnell ins Lineup. Berlin konnte auf die Diensta von Kai Wissmann vertrauen, der nach seiner Spieldauerstrafe nicht gesperrt wurde.

Wiederer trifft

Bennett hätte die Gäste schon nach wenigen Sekunden in Führung bringen können, schaffte es jedoch nicht den Puck im Tor unter zu bringen. Auf der Gegenseite machte es Manuel Wiederer besser. Nach knapp zweieinhalb Minuten traf dieser, obwohl gut markiert, zur Führung. Mannheim war keineswegs geschockt, hatte sogar nur wenige Minuten später eine weitere zwei gegen eins Chance, die Michaelis liegen ließ. Die Chancenverwertung war bis dato ein klarer Trumpf der Berliner, auch weil Mannheim im weiteren Verlauf des ersten Drittels einige Chancen liegen ließ. Berlin hatte zwei Überzahlchancen, aber blieb bis auf den einen Treffer, erfolglos.

Kirk legt nach

Erneut legte Berlin zu Beginn des zweiten Drittels vor. Liam Kirk schnappte sich den Puck, kurvte vor das Tor von Franzreb und legte den Puck mit der Rückhand zwischen den Beinen durch. Dallas Eakins dürfte sich über diesen relativ einfachen Gegentreffer geärgert haben. Sinnbildlich war eine Doppelchance von Solow und Greco, die beide aus kurzer Entfernung am starken Stettmer scheiterten. Mannheim ließ einfach zu viel liegen im zweiten Drittel.

Mannheim bricht auseinander

Die ersten Minuten des dritten Drittels plätscherten so ein wenig vor sich hin. Die Gäste aus der Kurpfalz versuchten Druck auf Stettmer zu entwickeln. Wieder aber waren es die Eisbären die aus wenig viel machten. Leo Pföderl schloss mit einem satten Handgelenkschuss im eins gegen eins in die Ecke ab. Franzreb war hier ohne chancenlos. Die Adler wirkten verzweifelt und fanden keinen Schlüssel gegen das Spiel der Eisbären. Selbst in Überzahl lief nicht viel zusammen. Zu allem Überfluss legte Leo Pföderl nochmal einen nach und wurde somit der erste Spieler in der DEL Geschichte, der 50 Playoff Tore in seiner Karriere erreichte. 10 Sekunden später brachen alle Dämme, als Eric Hördler den fünften Treffer der Spieles machte. Unglaubliche Effizienz der Eisbären. Ergebniskosmetik noch kurz vor dem Ende. Solow schaffte es endlich in Überzahl den ersten Treffer zu erzielen.

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 5:1 (1:0;1:0;3:1)

Tore:
1:0 |03.| Manuel Wiederer (Tiffels , Müller)
2:0 |23.| Liam Kirk (Eder, Müller)
3:0 |47.| Leo Pföderl (Veilleux, Wissmann)
4:0 |54.| Leo Pföderl (Ronning, Wissmann)
5:0 |54.| Eric Hördler (Wiederer)
5:1 |58.| Zach Solow (Gilmour, Greco)

Zuschauer:14200

Bericht von: M_H | Foto: City-press

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