
Jonas Neffin hatte sein Eisbären-Penny DEL Debüt
Jonas Neffin feiert Penny DEL Debüt mit Shutout. An dem neuen Berliner Goalie ist kein vorbeikommen für die Iserlohn Roosters
Zielgerichtet in Richtung Gegentor starteten die Eisbären Berlin und die Iserlohn Roosters das Spiel am Sonntag in Berlin. Nach rund drei Minuten erhielt Tyler Boland, der Iserlohner, die erste Torchance, setzte den Puck jedoch an den rechten Pfosten, neben Goalie Jonas Neffin. Dieser Torversuch verstärkte bei den Eisbären ersichtlich den Drang nach einem Tor, Andreas Jenike hielt aber vorerst alle Pucks ab.
Fünf Minuten gespielt, fiel auch schon die erste Strafe. Justin Scott, Spielernummer 20 der Roosters, sammelte 2 Minuten auf der Strafbank: wegen Hakens. Das daraus resultierende Powerplay konnten die Hauptstädter jedoch nicht mit einem Torjubel beenden. Leonhard Pföderl versuchte sich stattdessen nach der Überzahl emsig am Tor, scheiterte jedoch zweimal. Ty Ronnings Puck fand ebenfalls nicht den Weg zum erhofften Ziel. Mit der Berliner Oberhand über dem Spielgeschehen und der meisten Zeit im Angriffsdrittel, blieben auch weitere Erfolge noch aus.
Kevin Bicker holte sich in der dreizehnten Minute eine kurze Verschnaufpause und setzte sich für zwei Minuten wegen Behinderung auf die Strafbank. Die Eisbären Berlin bauten sich in Powerplayformation auf, Jean-Luc Foudy spielte quer. Mitch Reinke nahm die Scheibe an sich und zog ab, Markus Vikingstadt erledigte den Rest, indem er den Puck mit seinem rechten Bein leicht abfälschte. Das verdiente 1 zu 0, war nun endlich auf dem Videowürfel zu sehen. Trotz einiger Konterversuche änderte Iserlohn nichts am Spielstand im ersten Drittel, ebensowenig Berlin.
Für Yannick Veilleux war die Drittelpause nicht genug, er holte sich erst einmal noch zwei Strafminuten wegen Hakens und erholte sich somit auf der Strafbank. Trotz der Unterzahl riss Manuel Wiederer den Puck an sich, zog hinter dem Tor vorbei und schoss mit der Rückhand das 2 zu 0 für die Eisbären Berlin.
Jonas Neffin wehrte einen Schuss von Christian Thomas ab, wie eine Wand, hielt er erneut den Puck. Trotz vereinzelter Sichtbehinderungen hielt Berlins neuer Goalie Neffin die schwarze Scheibe ab.
Ein reges Hin und Her des Pucks veränderte vorerst allerdings den Spielstand in der Hauptstadt nicht. Freddy Tiffels und Liam Kirk konnten ebensowenig etwas ausrichten. Recht demotiviert wirkten die Roosters inzwischen auf dem Eis und setzten keine offensive Aktion mehr in Richtung Tor.
Diese perfekte Chance nutzte Ty Ronning und schoss die Scheibe zu Liam Kirk. Auf freier Bahn zog der Brite in Richtung Tor und donnerte das 3 zu 0 für die Berliner. Was noch nicht ist, kann ja noch werden, diesen Eindruck machten die Iserlohner an diesem Sonntag allerdings nicht und brachten nur den Wunsch nach einem Tor auf das Eis.
In der letzten Minute des zweiten Drittels ertönte das Licht zum Tor erneut. Schals schwangen in der Luft, die Berliner Fans unter den 13.655 Zuschauern jubelten und sangen ihre Tor-Parole. Torschütze Ty Ronning erhielt den gespielten Pass von Liam Kirk und Frederik Tiffels. Vom Linken Bullykreis aus zog er ab und schmetterte den Puck vorbei an Andreas Jenike. Vier Tore wären für die Iserlohn Roosters hiermit zu erzielen, um das Spiel gegebenenfalls zu drehen.
Mit dem Ziel, den Spielstand zu halten, starteten die Berliner in das letzte Drittel. Sichtlich bissen sich die Spieler der Roosters ihre Zähne an Jonas Neffin aus.
An Stelle eines weiteren Tores für die Eisbären, packte Eric Mik wegen Haltens eine Strafe in die Tasche und setzte sich in die Kühlbox. Hinterher kam der Berliner Kapitän, wegen hohen Stocks – ebenfalls für zwei Minuten. Damit nicht genug wollte auch Maximilian Eisenmenger die Kühlbox testen und setzte sich für zwei Minuten auf die Strafbank der Sauerländer.
Beide Überzahl-Situationen konnten die Roosters nicht für sich entscheiden.
Was am Anfang dieses Drittels noch so wirkte, als würde sich die Toranzahl für die Eisbären noch erhöhen, blieb am Ende jedoch aus. Jonas Neffin hielt gezielt jeden weiteren Versuch, den Videowürfel zugunsten der Gäste zu beeinflussen. Kurz vor Ende des Spiels holte sich Maximilian Eisenmenger erneut eine Strafe und begab sich wegen Stockschlags zum Aussitzen der letzten Minuten auf die Strafbank.
Frederik Tiffels zog für zwei Minuten wegen Stockschlags auf die Strafbank ein, somit beendete er sein Spiel am Sonntag vorzeitig.
Auch Colin Ugbekile nahm noch eine Strafe wegen Haltens mit. Trotz 30 Sekunden Überzahl für die Eisbären blieb es beim 4 zu 0 an diesem sonnigen Tag.
Bericht von: Patricia Gradl | Foto: Patricia Gradl
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