Krefeld lässt gegen Lausitzer Füchse nix anbrennen

4.März 2026DEL2

Die Nummer 11 bestimmte das Spiel auf beiden Seiten

Für die Pinguine stand Rang eins nach Hauptrunde bereits am Freitag fest. Die Lausitzer Füchse konnnten bei einem heutigen Sieg sogar noch die direkte Play- Off Teilnahme erreichen. Ja, selbst mit Platz 4 war das Heimrecht rechnerisch noch in Reichweite. Platz 4 würde Heimrecht im Viertelfinale bedeuten. Dazu müsste allerdings alles passen. Krefeld hatte auch am Wochenende personell nachgelegt. Mit dem NHL erfahrenen Clinston Joseph “C.J.” Suess von den Eislöwen Dresden, vergaben die Seidenstädter ihre 5. Ausländerlizenz.

Spieler auf beiden Seiten mit der Rückennummer 11 trafen doppelt. Auf heimischer Krefelder Seite war es der Haudegen Jon Matsumoto. Von Gästeseite steuerte Charlie Jahnke den Zweierpack an Toren bei.

Rauf und runter. Kein Team mit Vorteilen

Lausitz war sich seiner Situation durchaus bewusst und startete selbstbewusst ins Spiel. Erste Chancen durch John Broda und Clarke Breitkreutz wurden aber von Felix Bick im KEV Tor vereitelt. Von Seiten der Pinguine kam zuerst nicht viel. Man gab seiner Paradereihe verständlicherweise wenig Eiszeit und ließ dafür die anderen Blöcke ihr Können zeigen. Prompt fiel auch die Führung der Gastgeber durch Jon Matsumoto(14.). Lange Bestand hatte diese jedoch nicht. Keine zwei Zeigerumdrehungen weiter stellte Charlie Jahnke das Ganze wieder auf Null. Für die ersten 20 Minuten blieb es bei diesem Stand.

Keine Veränderung im Spielverlauf

Krefeld schien im zweiten Drittel etwas besser und schneller Fuss zu fassen. Nach Chancen durch Daniel Bruch und Adam Payerl war es wieder Jon Matsumoto (26.) der zur erneuten Führung traf. Wieder hatte dieser “Vorteil” nur wenige Zeit Bestand. Wieder traf die Lausitzer Nr.11 Charlie Jahnke in der gleichen Minute zum Ausgleich. Es dauerte dann bis zur 37. Minute ehe Matthew Santos das Heimteam zum dritten Male in Führung schoss. Dazwischen spielte sich das Geschehen mehr in der neutralen Zone ab. Aber diesmal nahm Krefeld die Führung mit zur zweiten Pause.

Die Pinguine ließen nichts mehr anbrennen

Allein, mit der Tatsache im Rücken,das Tabellenmässig, nichts mehr passieren konnte, nahm Krefeld die letzten 20 Minuten in Angriff. Defensiv ließen die Pinguine doch einiges an Wünschen offen. Offensiv wirkten viele Aktionen nicht zu Ende gespielt. Verständlich, es stehen doch die Play- Off vor der Tür. Mit anderen Worten, viel geschah vor den Toren nicht mehr. Letztlich machte das Empty Net Goal von Marcel Müller (60.) das Ganze klar.

Wackere Füchse aus der Lausitz standen lange Zeit vor einem Punktgewinn. Spielerisch brauchte sich der Gast nicht zu verstecken. Platz 6 ist für das Team von Christoph Kreutzer immer noch in Reichweite. Was Krefeld zu leisten im Stande ist, bekamen die 6868 Zuschauer in der Saison des öfteren gezeigt.

Stimmen:
Pinguine CoachThomas Popiesch: Ich glaube, wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Entscheidend ist, dass wir wissen, dass Weißwasser zurzeit sehr gutes Eishockey spielt. Sie haben in den letzten Wochen nicht umsonst Siegesserien gestartet. Sie sind eine junge Mannschaft, die sich über den Lauf der Saison unglaublich stark entwickelt hat. Trotzdem haben wir dann immer wieder Wege gefunden, offensiv gute Akzente zu setzen. Gerade in der Drittelpause haben wir gesagt, dass wir vieles einfacher halten und vorne mehr Druck aufbauen wollen. Im zweiten Drittel haben mir viele Sachen sehr gut gefallen, um dann im letzten Drittel wieder in der Offensive die letzte Konsequenz vermissen zu lassen. Trotzdem hat die Mannschaft einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen, was in der Phase wichtig ist. Es ist natürlich ganz klar, dass Weißwasser um die direkte Playoff-Qualifikation hart kämpft. Vielleicht war bei dem ein oder anderen Spieler im Kopf, dass das heute etwas leichter gehen würde, da mussten wir nochmal etwas Klarheit in die Köpfe bringen. Über das ganze Spiel gesehen, ist es dann sehr viel besser gewesen. Hinten raus war es dann vielleicht genau die Kleinigkeit, die ausschlaggebend dafür war, dass wir heute gewonnen haben.len Zone ab. Aber diesmal nahm Krefeld die Führung mit zur zweiten Pause.

Krefeld Pinguine – Lausitzer Füchse 4:2 (1:1;2:1;1:0)

Tore:
1:0 |14.| Jon Matsumoto (Marcel Müller, Zack Dybowski)
1:1 |16.| Charlie Jahnke (John Broda, Norwin Panocha)
2:1 |26.| Jon Matsumoto (Daniel Bruch, Davis Vandane)
2:2 |26.| Charlie Jahnke (Tim Heyter, Lennard Nieleck)
3:2 |37.| Matthew Santos (Phillip Gogulla)
4:2 |60.| Marcel Müller (ohne Assist) EN

Zuschauer:6868

Bericht von: Ralf Schmit | Foto: Ralf Schmitt


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