
Eispiraten Crimmitschau schocken Freiburg mit einem Doppelschlag und bejubeln 3 Punkte
Zum 2. Heimspiel der Saison 26/27 gastierten die Wölfe aus Freiburg im heimischen Sahn. Bei den Eispiraten gab es keine Veränderungen im Kader. Auch keine Veränderung gab es darin, dass sich die Eispiraten schwer taten, das erste Tor zu erzielen. 2.251 Zuschauer sahen ein Spiel mit viel Nebel und zwei Mannschaften die auf Augenhöhe agierten. Ein Doppelschlag innerhalb von 17 Sekunden brachten am Ende den Sieg für die Westsachsen.
Die Westsachsen lassen sich vom Nebel nicht stoppen
Und wieder ein Gegentor nach dem Bully im eigenen Drittel
Gegen Freiburg war das Tempo nicht so hoch, wie am Freitag und die Spielanteile waren im ersten Drittel ziemlich ausgeglichen. Beide Torhüter mussten Schüsse abwehren, konnten sich dabei aber auf die Unterstützung ihrer Kollegen verlassen. In der 11. Spielminute gab es ein Bully im Drittel der Hausherren und wie schon am Freitag konnten die Gäste diese Situation nutzen, um in Führung zu gehen. Kurze Zeit später mussten die Eispiraten dann in Unterzahl agieren, standen da aber gut und konnten das Spiel weiterhin offen halten. 18 Sekunden vor der Pause gab es eine 2+2 Strafe gegen die Wölfe, sodass die Hausherren nach der Pause in Überzahl versuchen konnten, den Augleich zu erzielen.
Innerhalb von 5 Minuten wird das Spiel gedreht
Im Zweiten Abschnitt war mehr Tempo drin und die Gäste wurden etwas undisziplinierter. DasUberzahlspiel zu Beginn des Abschnitts brachte keine Veränderung beim Spielstand und das obwohl die Hausherren sogar noch in doppelter Überzahl agieren konnten. Danach mussten die Eispiraten zwei Unterzahlsituationen überstehen und da konnten sie sich auf Kevin Reich im Tor und ein gutes Stellungsspiel verlassen. Gute 5 Minuten vor der Pause mussten dann wie Wölfe erneut in Unterzahl spielen und diesemal nutzte Logan Will diese Situation, um den längst überfälligen Ausgleich zu erzielen. Mit dem Treffer schien eine Mauer bei den Hausherren gefallen zu sein, denn sie sorgten weiter für Druck in der Abwehr von Freiburg und 96 Sekunden vor der Sirene erzielte Noah Garthe seinen ersten Treffer im Eispiraten Trikot. Doch er musste zittern, denn die Schiedsrichter gingen zum Videobeweis. Der Treffer hielt der Überprüfung stand und so hieß es nach 40 Minuten 2:1 für die Westsachsen.
Ein offenes Spiel wird durch 2 Tore in 17 Sekunden entschieden
Die Mannschaften kamen gut ins letzte Drittel und konnten beide offensiv Aktionen setzen. Lukas Mühlbauer und Denis Shevyrin mussten die ersten 2 Minuten noch von der Strafbank zusehen, denn sie waren in der 40. Spielminute noch aneinander geraden. Crimmitschau hatte in der 51. Spielminute dann gleich zweimal ein treffsicheres Händchen. Erst konnte Collin Adams Olafr Schmidt überwinden. Das folgende Bully gewann Denis Shevyrin für die Hausherren, passte auf Noah Garthe und der spielte Adam McCormick an. Das Abwehrspieler der Eispiraten überwand ebenfalls den Schlussmann von Freiburg und erhöhte somit auf 4:1. Danach stellten die Westsachsen ihr Spiel mehr auf die Abwehr um und konnte das Ergebnis gut über die Zeit halten. Ein verdienter Sieg wurde mit den Fans im Nebel des Sahnparkes gefeiert und ließ die Eispiraten in der Tabelle klettern.
Die Eispiraten tun sich in dieser Saison ein wenig schwer mit dem 1. Treffer. Außerdem können die Gegner immer wieder vom Bully weg gefährlich vor Kevin Reich auftauchen und Tore erzielen. Es läuft noch nicht alles rund beim Team von Jussi Tuores, aber mit dem Sieg gegen Freiburg ist man erst einmal im Soll. Am Freitag steht um 19.30 Uhr das Derby gegen den DEL Absteiger aus Dresden an.
Bericht von: EK Crimmitschau | Foto: Ellen Köhler
DEL2 – Meister der letzten 10 Jahre
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