
Aufsteiger beim Aufstiegsaspiranten – Das Team vom Hühnerberg wehrte sich lange aber vergeblich
Es war die erste Begegnung dieser beiden Clubs in der Liga, in der es auch um Punkte ging. Die Düsseldorfer EG ging als klarer Favorit in diese Partie. Der Saisonstart war auf Seiten der DEG durchaus gelungen, was man mit Fug und Recht auch bei den gastierenden Indians vermelden konnte, welche ihre ersten drei Spiele siegreich gestalten konnten. Demzufolge versprach dieses Premierenduell eine interessante Auseinandersetzung zu werden.
Last Minute Führung der DEG
Anfangs ließ keiner der Kontrahenten sein Visier runter, Abtasten war erstmal angesagt. Die Düsseldorfer EG traute sich offensiv nicht viel zu, man war noch in der Findungsphase. Erste Chancen durch Topscorer Carter Turnbull und Fabian Hermann blieben ungenutzt liegen. Nicht viel besser machte es der Gast aus Memmingen auf der Gegenseite. Die Indians in Person von Felix Brassard und Ludwig Nirschl vergaben ihre Möglichkeiten bzw. zielten zu ungenau. Dafür traf Kevin Orendorz (20.) wie aus heiterem Himmel 17 Sekunden vor der Sirene. Dank der Torschussstatistik zugunsten der Hausherren nahm man eine verdiente Führung in die Kabine.
Überschaubares Niveau
Memmingen befand sich gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts in Überzahl. Die Indians schafften es jedoch nicht, wirkungsvoll und zielgerichtet zu agieren. Der heimische Goalie Niklas Lunemann musste bislang nicht allzu sehr eingreifen und hielt seinen Kasten tadellos sauber . Kaum war Düsseldorf wieder komplett, versuchte die DEG das Momentum an sich zu reißen. In der Tat wurden die Angriffsbemühungen verstärkt und man investierte nun mehr, doch viele Nachlässigkeiten waren bei den Hausherren ebenfalls zu verzeichnen, Folgerichtig hatte der Gast gute Chancen zum Ausgleich, der durchaus verdient gewesen wäre zu diesem Zeitpunkt.
Unter anderem traf Marvin Schmid frei vor dem Tor die Scheibe nicht richtig und der EX- Krefelder Kevin Wall zielte zu hoch. Markus Lillich fand dann in Niklas Lunemann ebenfalls seinen Meister. Auf Seiten der DEG konnte Brett Kemp das Spielgerät nicht kontrollieren und verzog aussichtsreich. Beide Teams mussten je ein Mal auf die Strafbank, was für die Fairness sprach. Nichtsdestotrotz plätscherte plätscherte die Partie so vor sich hin. Für Spannung im Schlussabschnitt war ergebnistechnisch somit gesorgt.
Shutout für Goalie Lunemann
Auch im Schlussabschnitt hatte, die Memminger Indians den besseren Start und verzeichneten ihre erste Chance. Simon Thiel bleib indes glücklos. Langsam aber stetig erhöhte dann aber die DEG den Druck und zog das Tempo an. Vielleicht half die Kabinenansage. Gesagt getan: Nach einigem hin und her markierte Corey Mackin in der 53. Spielminute dann den erlösenden zweiten Treffer. Brett Kemp legte in der 59. Spielminute nach und machte mit dem Empty Netter den Deckel drauf. Nach dem zweiten Gegentor wurde es eine Mission impossible für die tapferen Gäste aus Memmingen, die am Ende Tor- und punktlos wieder nach Hause reisen durften.
Letztlich war es ein Sieg, der zwar deutlich aber wohl um ein Tor zu hoch ausfiel. Wenn Memmingen seine durchaus vorhandenen guten Möglichkeiten genutzt hätte, wer weiß, was dann passiert wäre. So hatte sich die DEG weitere drei Punkte verdient und den vierten Sieg nacheinander eingefahren, was gleichbedeutend mit Rang zwei in der Tabelle war. Das Team von Coach Harry Lange, das nur aufgrund der weniger geschossenen Tore hinter dem arrivierten Daueraufstiegsrivalen Kassel platziert war, kann optimistisch den weiteren Aufgaben entgegensehen..
Düsseldorfer EG – ECDC Memmingen Indians 3:0
Tore:
1:0|20..|Kevin Orendorz (Niederberger)
2:0|53..|Corey Mackin (Hermann)
3:0|59..|Brett Kemp (Bradford, Blumenschein) ENG
Zuschauer:7.683
Bericht von: Ralf Schmitt | Foto: Ralf Schmitt
DEL2 – Meister der letzten 10 Jahre
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