
Wild Wings lösen Pre-Playoff-Ticket – 2:1-Arbeitssieg gegen Augsburg
Die Schwenninger Wild Wings haben sich mit einem hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen die Augsburg Panther das Ticket für die Pre-Playoffs gesichert. In einer intensiven und phasenweise sehr körperlichen Partie nutzten die Schwarzwälder ihre Chancen effizient und verteidigten im Schlussabschnitt leidenschaftlich den knappen Vorsprung.
O’Regan nutzt lange Überzahl zur Führung
Die Partie begann mit hohem Tempo und zunächst wenigen Unterbrechungen. Schwenningen suchte früh den Weg nach vorne und erspielte sich die ersten guten Möglichkeiten. Augsburg benötigte einige Minuten, um in die Partie zu finden, und konnte sich erst in der siebten Minute erstmals länger im Drittel der Hausherren festsetzen.
Ein Wendepunkt folgte kurz darauf: Nach neun Minuten musste Augsburgs Madison Bowey vorzeitig zum Duschen gehen, nachdem er seinen Gegenspieler an der Bande mit einem überharten Check erwischt hatte. Die daraus resultierende fünfminütige Überzahl wussten die Wild Wings zu nutzen. Danny O’Regan brachte die Hausherren mit einem platzierten Abschluss schließlich verdient mit 1:0 in Führung.
Spink antwortet direkt auf den Ausgleich
Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zunächst hatte Schwenningen Pech, als Mirko Höfflin nur den Torpfosten traf. Kurz darauf schlugen die Gäste zu: Alex Grenier kam glücklich an den Puck und jagte ihn mit einem satten Schuss zum 1:1-Ausgleich in die Maschen.
Die Antwort der Wild Wings ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur wenig später stellte Tyson Spink nach Zuspiel seines Bruders die Führung wieder her. Vor dem Tor der Panther hatte er freie Bahn und ließ sich die Chance zum 2:1 nicht entgehen.
Bis zur zweiten Pause blieb Schwenningen die spielbestimmende Mannschaft. Die Wild Wings drängten auf den dritten Treffer, mussten sich jedoch mit der knappen Ein-Tor-Führung begnügen.
Schwenningen bringt es über die Zeit
Im letzten Drittel erhöhte Augsburg den Druck deutlich. Die Panther, die mindestens einen Punkt benötigten, um ihre Playoff-Hoffnungen am Leben zu halten, spielten nun immer wieder lange Angriffe im Schwenninger Drittel.
Die größte Möglichkeit hatte D.J. Busdeker, der jedoch nur das Torgestänge traf. Wenig später verhinderte Wild-Wings-Goalie Joacim Eriksson mit einer starken Parade gegen Alex Grenier den möglichen Ausgleich.
Schon fünf Minuten vor dem Ende zog Augsburg phasenweise den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers. Der Druck nahm weiter zu, doch Schwenningen verteidigte leidenschaftlich. Als Cody Kunyk 2:47 Minuten vor Schluss wegen Beinstellens auf die Strafbank musste, spielten die Gastgeber auf Sicherheit. Mit cleverem Defensivspiel brachten die Wild Wings die Führung über die Zeit.
Am Ende stand ein umkämpfter 2:1-Erfolg – und damit das verdiente Ticket für die Pre-Playoffs.
Bericht von: BM | Foto: Archivbild / citypress
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