
Abschlussmatch für Krefeld ohne Bedeutung
Es stand ein Spiel auf dem Programm, in dem es um nichts mehr ging. Krefeld stand seit einigen Tagen als Hauptrundensieger fest. Bietigheim rangierte fest zementiert auf Rang sechs.
Bietigheim hellwach. Krefeld mit Minimalaufwand
Auch wenn es um nichts mehr ging, legten die Steelers gleich los wie die berühmte Feuerwehr. Schon der erste Angriff auf das Gehäuse von Danny aus den Birken brachte Gefahr durch Brett Kemp. Eben Brett Kemp brachte den Gast auch nach 5 Minuten in Führung. Zu diesem Zeitpunkt waren die Pinguine darauf bedacht, keine Blessuren zu riskieren. Trotzdem gab es durch Matthew Santos und Phillip Gogulla Chancen, um auszugleichen. Auf KEV-Seite blieb der Würfel im ersten Drittel jedoch leer.
Pinguine wacher, Steelers blieben gefährlich
In den zweiten zwanzig Minuten zogen die Pinguine dann das Tempo an und prompt ergaben sich auch Chancen. Nacheinander fanden Phillip Gogulla, Daniel Bruch und Maxwell Newton in Florian Mnich im Gästetor ihren Meister. In der 25. Minute war dann doch der verdiente Ausgleich durch Matthew Santos zu verzeichnen. Erst durch eine lange Video Prüfung fand der Treffer indes seine finale Anerkennung. Danach verflachte die Partie etwas. Erst als der Gast wieder in Führung ging, änderte sich der Fokus erneut. Diesmal war Cole Fonstad (38.) der treffsichere Schütze.
Krefeld intensiver unterwegs
Das letzte Drittel verlief wie erwartet. Von Seiten des KEV kam nun wesentlich mehr Intensität. So einfach wollte man sich dann doch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Man berannte das Gästetor ohne Pause, fand jedoch immer ihren Meister in Steelers Goalie Florian Mnich. So blieben die letzten 20 Minuten torlos. Krefeld schmerzte es nicht sonderlich, zu verlieren. Bietigheim nahm die drei Punkte gerne mit. Mehr war an diesem Abend nicht zu erwarten vor 6.805 Zuschauern in der gut besuchten Arena.
Jetzt werden die Karten neu gemischt. Krefeld muss bis Sonntag auf seinen Gegner warten. Jedenfalls hat Krefelds Coach Thomas Popiesch etliche seiner Akteure und Protagonisten nicht aufgeboten und geschont. Zur Play- Off Zeit werden wieder andere hungrige Pinguine auf dem Eis stehen.
Bietigheim hat seinen Gegner im Viertelfinale schon im Visier. Das Team von Coach Alex Dück bleibt “im Ländle” und muss nach Ravensburg. Am 17./18.03 starten die Viertelfinals.
Stimmen:
KEV-Headcoach Thomas Popiesch: „Natürlich erst einmal Gratulation zum Sieg an Bietigheim. Beide Mannschaften haben probiert, intensives Eishockey zu spielen. Wir sind nicht so gut rausgekommen, sind später aber besser reingekommen. Dass Bietigheim stark ist und eine hohe Qualität hat, hat, glaube ich, in den letzten Wochen und Monaten jeder mitbekommen. Auch im Powerplay haben sie ein wirklich gutes Tor geschossen. Wir haben die ersten Überzahlspiele nicht so gut gespielt, heute waren auch neue Formationen auf dem Eis. Im letzten Drittel haben wir die Überzahl gut gespielt und ein paar Möglichkeiten kreiert, aber hinten raus hat es heute eben nicht gereicht. Wir wollten uns darauf vorbereiten, in den nächsten Wochen diese Intensität aufs Eis zu bringen, und ich denke, dass wir ab dem zweiten Drittel wieder mit viel Intensität gespielt haben, eine hohe Laufbereitschaft und dann auch ein paar gute Plays hatten. Die ein oder andere Chance haben wir heute liegen lassen, aber das ist nicht so dramatisch. Das, was wir als Coaching Staff heute sehen wollten, haben wir gesehen. Deshalb gehen wir sehr optimistisch in die nächsten Wochen rein.“
Krefeld Pinguine – Bietigheim Steelers 1:2
Tore:
0:1|05.|Brett Kemp (Dugan, Schüle)
1:1|25.|Matthew Santos (Konze, Mebus)
1:2|38.|Cole Fonstad (Uplegger, Dugan)
Zuschauer:6.805
DEL2, Ralf Schmitt,Düsseldorf/Krefeld, 08.03.2026
Bericht von: Hermann Grassl/Ralf Schmitt | Foto: Ralf Schmitt
DEL2 – Meister der letzten 10 Jahre
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