Wild Wings drehen Spiel gegen Iserlohn – Hungerecker sichert wichtige Punkte im Fernduell

13.März 2026DEL

Die Schwenninger Wild Wings haben im Rennen um das Heimrecht in den Pre-Playoffs einen wichtigen Sieg eingefahren. Gegen die Iserlohn Roosters setzten sich die Neckarstädter in einer intensiven Partie mit 3:2 durch. Schon vor dem ersten Bully herrschte gute Stimmung in der Helios Arena: Die Vertragsverlängerung von Alexander Karachun wurde bekanntgegeben und sorgte für Jubel auf den Rängen.

Sportlich blieb es danach jedoch lange ein hartes Stück Arbeit. Schwenningen musste zweimal einem Rückstand hinterherlaufen, ehe Phil Hungerecker kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer markierte. Damit bleibt das Fernduell mit den Grizzlys Wolfsburg um das Heimrecht weiter offen – ausgerechnet gegen Wolfsburg geht es nun auch in den Pre-Playoffs.

Iserlohn nutzt Powerplay – Spink antwortet

Die Partie begann mit Chancen auf beiden Seiten. Bereits in der ersten Minute prüfte Alexander Karachun Roosters-Torhüter Hendrik Hane mit einem platzierten Abschluss in die Fanghand. Kurz darauf musste auch Joacim Eriksson erstmals eingreifen.

Die nächste große Möglichkeit hatten die Hausherren in der 7. Minute, als Kyle Platzer die Scheibe unmittelbar vor der Linie verpasste.

Effizienter zeigten sich die Gäste. In der 11. Minute nutzten die Roosters ihr erstes Powerplay: Eric Cornel verwertete einen Pass von Eirik Salsten zum 0:1.

Die Antwort der Wild Wings ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später traf Tyson Spink mit einem präzisen Schuss aus halblinker Position in den Winkel und stellte auf 1:1.

Roosters erneut in Überzahl erfolgreich

Nach der Pause blieb die Partie umkämpft. Zunächst prüfte Colin Ugbekile Eriksson mit einem gefährlichen Abschluss aus zentraler Position. Auf der Gegenseite lag die Führung für Schwenningen in der Luft, doch die Roosters klärten eine freiliegende Scheibe wenige Zentimeter vor der Linie.

In der 25. Minute schlugen die Gäste erneut im Powerplay zu. Christian Thomas traf zum 1:2 und brachte Iserlohn wieder in Front.

Die Sauerländer hätten kurze Zeit später sogar erhöhen können, spielten einen Konter jedoch zu kompliziert aus. Schwenningen wirkte phasenweise etwas kraftlos und fand nicht immer die nötige Durchschlagskraft, während Eriksson sein Team mit mehreren Paraden im Spiel hielt. Die beste Chance der Wild Wings im Mittelabschnitt hatte schließlich Danny O’Regan, der im Eins-gegen-Eins an Hane scheiterte.

Karachun gleicht aus – Hungerecker entscheidet

Direkt nach Wiederbeginn gelang den Wild Wings der erneute Ausgleich. Nur Sekunden nach dem Bully traf Karachun in der 41. Minute aus kurzer Distanz zum 2:2 und krönte damit den Abend seiner Vertragsverlängerung.

Die Partie blieb in der Folge offen. Iserlohn sorgte mehrfach für Gefahr vor dem Schwenninger Tor, während auf der anderen Seite Platzer und Tylor Spink gute Möglichkeiten liegen ließen.

Als vieles bereits auf eine Verlängerung hindeutete, schlugen die Wild Wings doch noch zu: In der 59. Minute verwertete Hungerecker einen 2-auf-1-Konter nach Zuspiel von Sebastian Uvira zum 3:2 und sicherte seinem Team die entscheidenden drei Punkte.

Stimme zum Spiel – Alexander Karachun:

„Wir wissen, es war nicht unser bestes Eishockey und dass wir besser spielen müssen, wenn wir nächste Woche Erfolg haben wollen. Wir haben aber Charakter bewiesen, indem wir das Spiel am Ende noch gedreht haben. Bei dem 3:2 ist viel Last von uns abgefallen. Die Art und Weise, wie man ein Spiel beendet, ist auch wichtig. Wir haben gezeigt, dass wir einfach bis zum Ende unser Ding durchziehen müssen und wir dann immer eine Chance auf Erfolg haben.“

 

Bericht von: Benjamin Maser | Foto: Archivbild/citypress

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