EHC Red Bull München gewinnt Viertelfinalspiel 2 in Ingolstadt

28.März 2026DEL

Der EHC Red Bull München gewann Spiel 2 im Playoff-Viertelfinale der PENNY DEL beim ERC Ingolstadt mit 6:1 (2:0|0:0|4:1).

Aggressiv im Forecheck und mit viel Zug zum Tor – die Red Bulls starteten mit Power-Eishockey in Spiel 2. ERC-Goalie Brett Brochu rückte früh in den Mittelpunkt, blieb in der ersten Drangphase der Gäste bei Großchancen von Rieder und Adam Brooks (jeweils 1.) jedoch ohne Gegentreffer. Als Ingolstadt etwas besser ins Spiel fand, schlug München in Überzahl zu: Rieder fälschte einen Pass von Hirose zur Führung ab (11.). Im Anschluss prägten die Special Teams das Geschehen. Während Ingolstadt sein erstes Powerplay ungenutzt ließ und mehrfach an Simon Wolf scheiterte, erhöhte DeSousa mit einem One-Timer in Überzahl auf 2:0 (18.). Der dritte Treffer lag in der Luft, fiel vor der Pause jedoch nicht.
 
Die Special Teams waren auch im Mittelabschnitt kräftig gefordert. Zunächst überstand München ein weiteres Powerplay der Panther, ehe wenig später die eigenen Überzahl-Einheiten für knapp sechs Minuten aufs Eis durften (ab 25.) – dieses Mal jedoch ohne Erfolg. Die Red Bulls agierten weiterhin diszipliniert in der eigenen Zone, dennoch kam nun auch Ingolstadt zu guten Möglichkeiten. Die beste Chance hatte Austen Keating, der bei einem Konter knapp verzog. Alle weiteren Abschlüsse entschärfte Wolf, der seinen Kasten auch im zweiten Drittel sauber hielt. Ohne weiteren Treffer ging es in die Kabine.
 
Das erste Tor des Schlussabschnitts fiel nach gerade einmal 29 Sekunden: McKenna verwertete einen Doppelpass mit Dillon Heatherington zum 3:0. Ingolstadt hatte jedoch die perfekte Antwort parat. Keating verkürzte in Überzahl (45.) – und leitete damit eine Druckphase der Panther ein. Die Red Bulls waren nun in der Defensive gefordert, ließen aber weiterhin nur wenige klare Chancen zu und setzten selbst Nadelstiche. Einer davon führte zum 4:1: Kastner verwertete eine sehenswerte Vorarbeit von Philipp Krening (52.). Sechs Minuten vor Drittelende ging ERC-Coach Mark French mit dem sechsten Feldspieler volles Risiko. Wenige Sekunden später erhöhte Rieder mit einem Empty-Net-Treffer auf 5:1 (55.) – die Entscheidung. Den 6:1-Endstand markierte Hirose in fünfminütiger Überzahl (57.).
Simon Wolf: „Es war ein wichtiger Sieg. Wir haben uns das Heimrecht zurückgeholt. In den vergangenen Tagen haben wir viel Video geschaut, um unsere Fehler abzustellen – und das hat sich ausgezahlt: Wir haben heute keine Turnover zugelassen und ich hatte eigentlich immer freie Sicht. Wir wollten 60 Minuten gutes Eishockey spielen. Das ist uns gelungen.”
 
Tore: 0:1 | 10:01 | Tobias Rieder 0:2 | 17:18 | Chris DeSousa 0:3 | 40:29 | Jeremy McKenna 1:3 | 44:45 | Austen Keating 1:4 | 51:46 | Maximilian Kastner 1:5 | 54:11 | Tobias Rieder 1:6 | 56:30 | Taro Hirose
Zuschauer: 4.591

Bericht von: PM München | Foto: Citypress

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