
Spiel drei im Play- Off Finale der DEL2 – Schafft Krefeld den Matchpuck? Penny DEL Krefeld Ante Portas?
Spiel drei der Serie im Finale der DEL2 Playoffs. Krefeld kann sich mit einem erneuten Sieg den Matchpuck sichern. Kassel kann seinerseits wieder den Serienstand von 2:0 verkürzen.
Auf Seiten der Pinguine drückte Maxwell Newton dem Spiel seinen Stempel auf. Vor den Augen seiner Eltern, die aus den USA angereist waren, buchte der Mann mit der Nr. 37 vier Scorerpunkte. Auf der anderen Seite traf Hunter Garlent drei Mal für die Huskies.
Krefeld diesmal mit der Führung. Kassel jedoch hielt dagegen
Nachdem sonntäglichen 4:1 aus Sicht der Pinguine, war diesmal der Matchpuck in Sicht. So begannen auch die Pinguine. Nach kurzem Abtasten traf nach 5 Minuten Maxwell Newton zur ersten Führung in dieser Serie für sein Team. Auf Seite der Gäste vergaben Yannick Valenti und Dominic Turgeon den möglichen Ausgleich. Dafür besorgte erneut Maxwel Newton (18.) mit seinem Dopplepack für eine komfortable Pausenführung der Gastgeber.
Die Huskies geben sich nicht auf. Krefeld kommt öfters in Bedrängnis
Vier Minuten nach Wiederbeginn verkürzte Hunter Garlent für Kassel. In der Folge hatten die Pinguine einiges zu tun, um noch mehr Schaden zu verhindern. Kassel drehte auf, hatte mehr vom Spiel, traf aber das Schwarze nicht. Eben dieses machte Davis Vandane (34.) auf seine eigene Art. Er fuhr einfach ins Drittel der Gäste und zog ab. Krefeld war zur zweiten Pause wieder mit zwei Toren vorne.
Jetzt gehts hier richtig rund. Krefeld 5 Minuten Unterzahl ohne Folgen
Nun wurde es richtig interessant. Angefeuert von der sehr lauten Kulisse, zogen beide Teams nochmal an der Temposchnur. Kassel verkürzte wieder erneut durch Hunter Garlent (42.). Danach fing sich Matthew Santos eine Spieldauer ein, was für den KEV eine fünf minütige Unterzahl zur Folge hatte. In eben dieser Unterzahl machte Mick Köhler (47.) mit dem Short Hander das 4:2 für die Gastgeber. Entsprechend war dann die Lauststärke beim Torjubel. Gelaufen war war aber noch lange nichts. Hunter Garlent mit seinem dritten Tor schraubte wieder am Resultat und brachte Kassel zurück auf Schlagdistanz. In der Schlussphase zog Huskies Coach Todd Woodcroft seinen Goalie Phillip Maurer vom Eis. Die Sache mit dem sechsten Feldspieler ging, wie so oft, nach hinten los. Jon Matsumoto (57.) machte mit dem Empty Net Goal den Deckel auf den dritten Pinguine Sieg der Serie.
Krefeld hat nun den Matchpuck und kann am Freitag in Kassel die Meisterschaft und den eventuellen Aufstieg klar machen. Abzuwarten bleibt, ob dieses Vorhaben mit oder ohne Matthew Santos steigen wird. Auf alle Fälle kann man ihm keine Absicht unterstellen. Er stand mit dem Rücken zum Gegner. Im tiefen Kader der Schwarz/Gelben findet sich mit Sicherheit jemand der den Platz würdig einzunehmen weiß. Die aufopferungsvoll kämpfenden Huskies sollten sich keine Vorwürfe machen. Noch ist nicht verloren. Ob man die Krefeld Pinguine aber viermal in Folge besiegen kann, wäre zwar nicht unmöglich, aber auch nicht wahrscheinlich. Am Freitag in Kassel kommt die Antwort.
Stimmen:
KEV Coach Thomas Popiesch: Special Teams waren heute ein entscheidender Faktor. Es war ein hartes Match, das Momentum hat immer wieder gewechselt. Entscheidend war, wie das Team mit der Energie die letzten fünf Minuten im Schlussdrittel gespielt hat. Das war, glaube ich, der entscheidende Punkt heute. Das war eine schwierige Aufgabe heute, aber wir haben sie meistern können.
Bericht von: Ralf Schmitt | Foto: Ralf Schmitt
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