
IIHF U18-WM 2026: Deutschland muss in die Relegation gegen Norwegen
Den Abschluss der Hauptrunde bei der diesjährigen IIHF U-18 Weltmeisterschaft bildeten viele interessante Partien mit zahlreichen Treffern.
Am dritten Spieltag standen sich die USA und Schweden gegenüber: hier zeigten die US-Boys ihre Klasse und deklassierten die Tre Kronor deutlich mit 9 zu 1. Die Partie war bereits mit vier Toren der USA im ersten Drittel so gut wie entschieden. Nur im Mittelabschnitt boten die Skandinavier Paroli und erzielten ihren Ehrentreffer.
Die Finnen mühten sich zu einem knappen 5 zu 4 Sieg gegen hartnäckige Slowaken. Der entscheidende Treffer fiel erst in der Verlängerung. Dank dieses Erfolges behaupteten die Soumie die Tabellenführung der Gruppe A vor der Slowakei.
Team Lettland zerlegte die Norweger klar mit 8 zu 1 und sicherte sich dadurch den Viertelfinaleinzug.
In der Gruppe B dominierte die Tschechei gegen den Aufsteiger Dänemark und sicherte sich am Ende einen ungefährdeten 9 zu 1 Sieg.
Die Hauptrunde wurde schließlich noch mit den folgenden Partien abgeschlossen:
Im skandinavischen Bruderduell zwischen Dänemark und Schweden gab es einen eindeutigen Sieger, denn die Tre Kronor behielten klar mit einem zweistelligen 10 zu 1 die Oberhand gegen den Aufsteiger.
Der Titelverteidiger aus Kanada deklassierte auch die finnische Mannschaft; am Ende stand ein ungefährdetes 7 zu 0 auf dem Scoreboard.
Die Slowakei dominierte gegen Lettland und verließ das Eis mit einem deutlichen 5 zu 2 Erfolg.
Die Viertelfinalpartien lauteten wie folgt: Tschechien duelliert sich mit Finnland, der amtierende Champion aus Kanada bekommt es mit den Schweden zu tun, die USA sind gegen Lettland gefordert und die Slowakei trifft auf den Aufsteiger aus Dänemark.
Team Deutschland hatte es zum Abschluss mit dem schier übermächtigen Gegner aus den USA zu tun. Das einseitige Match war bereits nach dem ersten Abschnitt entschieden, in dem den US-Boys ein halbes Dutzend Tore gelang. Die deutsche Mannschaft schöpfte nach zwei frühen Gegentoren nur kurz Hoffnung mit dem Anschlusstreffer durch Tobias Krestan, doch nur knapp eine Zeigerumdrehung später markierten die Amerikaner binnen nicht einmal drei Minuten die nächsten drei Tore und legten den Grundstein für den letztlich deutlichen Erfolg.
Nun galt es für die DEB-Auswahl, in der Relegation gegen das bislang sieglose Norwegen den Abstieg zu verhindern.
Deutschland setzte auf seine zuletzt positiven Resultate gegen die Skandinavier: die letzten beiden Freundschaftsspiele konnte man für sich entscheiden, was dem Team um Headcoach Andreas Becherer sicher Mut machte, gegen die Norweger zu bestehen.
Allerdings behaupteten sich die Norweger bei der WM im Jahr 2023 in beiden Relegationspartien. Somit lautete die Devise, auf der Hut zu sein und den Gegner keinesfalls zu unterschätzen.
Bericht von: Hermann Graßl | Foto: Eishockey online Archiv
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