
Dezember-Tabelle: Köln Top, Schwenningen Flop und Dresden?
Im Dezember gab es an den Haien fast kein Vorbeikommen. 27 von 30 Punkten sammelten die Kölner vor und nach Weihnachten. Das Gegenteil dieser Effektivität findet man in Schwenningen. Magere vier Pünktchen war die Ausbeute, während der letzte Dresden mehr als doppelt so viele holen konnte. Erholt haben sich auch München, Straubing und Mannheim und sorgen zusammen mit Ingolstadt für einen spannenden Kampf um das Playoff Heimrecht.
Die Top Five
Die Kölner Haie lieferten einen perfekten Monat im Dezember ab. Nur einmal musste man sich den Münchnern in der Verlängerung geschlagen geben. Die Oberbayern belegen im übrigen mit zwei Punkten weniger Platz zwei. Aber Köln konnte einige Spiele klar gewinnen, aber vor allem auch die engen Spiele wie gegen Mannheim oder Berlin für sich entscheiden. Straubing und Mannheim konnten ihre Schwächephasen überwinden und sammelten hinten raus 20 bzw. 19 Punkte. Die Ballermänner aus Ingolstadt mussten gegenüber dem November mit 17 Punkten etwas Federn lassen, sind aber trotzdem nicht weniger dick im Geschäft.
Berlin und Bremerhaven treten auf der Stelle
Mit 16 Punkten für Bremerhaven und 13 Punkten für Berlin, treten beide Teams auf der Stelle. Nach hinten ist man etwas abgesichert, aber auf Platz sechs fehlen allein den Pinguinen schon 13 Punkte was zur Jahreswende schon ein Brett ist. Dafür kam Wolfsburg aus dem Loch im November mit 16 Punkten heraus und wird von Nürnberg, 15 Punktebeute energisch verfolgt. Einen Ausflug strikt nach unten unternahmen Schwenningen und Augsburg. Mit vier und sieben Punkten bedeutet das, dass man im Dezember die Tabelle von unten schmückt.
Wird das noch was mit Dresden
Im November dachte man noch, dass Iserlohn und Dresden den Absteiger unter sich ausmachen könnten. Aber die Roosters lösten sich förmlich mit 15 Punkten und zogen die Löwen Frankfurt mit ihrem neuen Trainer Tom Pokel unten hinein. Die Hessen holten mit acht Punkten sogar noch einen weniger als im November, konnten aber zuletzt das wichtige Spiel gegen die Dresdner Eislöwen im direkten Duell gewinnen. Und obwohl die Sachsen ihr bestes Monat mit neun Punkten hinlegten, sind sie abgeschlagen auf Platz 14 zu finden und haben 13 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Während der Tabellenführer Ingolstadt zu Hause besiegt wurde, verlor man nicht nur gegen Frankfurt, sondern auch gegen Iserlohn die sogenannten sechs Punkte Spiele. Es braucht viel Optimismus in Dresden.

Es braucht jetzt mehr als einen guten Plan bei den Eislöwen Dresden
Die Tabelle nach Punkten im Monat Dezember
(In Klammer die aktuelle Platzierung in der Tabelle)
1 (1) Köln – 27 Punkte
2 (3) München – 25 Punkte
3 (5) Straubing – 20 Punkte
4 (2) Mannheim – 19 Punkte
5 (4) Ingolstadt – 17 Punkte
6 (6) Bremerhaven – 16 Punkte
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7 (8) Wolfsburg – 16 Punkte
8 (12) Iserlohn – 15 Punkte
9 (9) Nürnberg – 14 Punkte
10 (7) Berlin – 13 Punkte
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11 (14) Dresden – 9 Punkte
12 (13) Frankfurt – 8 Punkte
13 (11) Augsburg – 7 Punkte
14 (10) Schwenningen – 4 Punkte
Bericht von: Markus Altmann | Foto: Citypress
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