
Starke Eisbären Berlin gleichen Serie gegen Straubing Tigers aus
Berlin kann die Serie nach einer kompakten Mannschaftsleistung ausgleichen. Anders als in Spiel eins, war das Team von Serge Aubin heute konzentrierter und entschlossener. Den Unterschied machte einmal mehr Ty Ronning aus, der beide Tore für die Eisbären erzielte. Straubing bekam nur bedingt Zugriff auf das Spiel und keine der vier Reihen konnte heute eine der Gastgeber dominieren. Am Sonntag folgt Partie Nummer drei am Pulverturm.
Berlin legt vor
Obwohl die Torschüsse nach dem ersten Drittel mit zehn zu neun für Berlin recht ausgeglichen waren, ging das erste Drittel dennoch mehr an die Eisbären. Was bei den Gastgebern aber auch hier auffällig war, war die Chancenverwertung. Berlin hätte noch ein oder zwei weitere Tore erzielen können. Straubing lauerte auf Konter und Stefan Loibl konnte mit einem platzierten Schuss ausgleichen. Zuvor ging Berlin durch Ty Ronning, der sich im Slot durchsetzte, in Führung. Diese hätten die Eisbären auch beinahe in die Pause mitgenommen, aber Veilleux wurde am Einschuss von Merkley in letzter Sekunde gehindert. Der erste Faustkampf des Spiels ging klar an Straubings Scott, der Bergmann mit 2 Wirkungstreffern niederschlug.
Straubing unter Druck
Die gewonnenen Bullys brachten den Vorteil für die Berliner in der ersten Phase des zweiten Drittels. Begünstigt wurde das Spiel des deutschen Meisters durch Ty Ronnings zweiten Treffer. Dieser war ein typischer Ronning, von der rechten Seite oben im Powerplay mit einem platzierten Schuss in den Winkel. Straubing hatte in dieser Phase Probleme und hatte nur noch wenig Zugriff. Pföderl hatte noch eine weitere sichere Möglichkeit vergeben. Gegen Ende des Drittels zeigten sich die Tigers wieder in der Offensive und hätten durch Fleischer fast noch ausgeglichen.
Es reicht nicht mehr
Straubing musste sich steigern, aber es war schwer gegen eine kompakte Abwehr um Kapitän Kai Wissmann an diesem Abend. Einen weiteren Aufreger im Spiel gab es nach einem Check von Brandt an Kretschmar. Berlins Verteidiger konnte aber weitermachen und Brandt nach seiner fünf Minuten Strafe ebenso. Im Powerplay passierte erstmal nichts. Ein Tor lag in der Luft, nur zeigten auch Haukeland und Stettmer wieder beste Reflexe gegen Lancaster und Loibl. In der Crunchtime zog Straubing den Torhüter, aber der erhoffte Ausgleich für den mitgereisten Anhang der Niederbayern blieb aus.

Beide Teams gingen kompromisslos zur Sache
Stimmen zum Spiel:
Lean Bergmann (Eisbären): “Es war ein wichtiger Sieg zu Hause und eine sehr intensive Partie. Jeder hat im Team seine Rolle und meine ist es eben hart zu spielen, was die Tigers nicht gerne mögen.”
Ty Ronning (Eisbären): “Das war unser Eisbären Hockey. Wir hatten heute einen besseren Start gegen eine gute Straubinger Mannschaft. Wir müssen weiter von Spiele zu Spiel gehen und wir wissen, dass es eine lange Serie werden kann. Aber wir sind bereit dafür.”
Tim Brunnhuber (Tigers): “Es ein enges Spiel und es war uns klar, dass es nicht wieder so laufen wird wie im ersten Spiel. Phasenweise haben wir es heute nicht geschafft, das Level zu halten und mussten die Kontrolle den Berlinern überlassen. Am Sonntag brauchen wir die gleiche Energie wie in Spiel eins und wollen zu Hause mit unseren Fans die Serie wieder an uns reißen.
Eisbären Berlin – Straubing Tigers: 2:1 (1:1 | 1:0 | 0:0)
1:0 |14.| Ty Ronning (Müller)
1:1 |18.| Stefan Loibl
2:1 |21.| Ty Ronning (Wissmann, Tiffels) – PP 1
Zuschauer: 14.200
Bericht von: Markus Altmann | Foto: Citypress
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