
Nichts zu holen für die Dresdner Eislöwen in Berlin
Die 32. DEL-Saison 2025/2026 der Deutschen Eishockey Liga, wurde heute durch den amtierenden Meister Eisbären Berlin gegen den Liganeuling Dresdner Eislöwen eröffnet.
Dresden hätte Ausgleich verdient
Die Hausherren dominierten von Beginn an die Partie und Ty Ronning machte da weiter wo er letzte Saison aufgehört hatte und traf nach wenigen Minuten zur Führung. Dresden musste bis zur 11. Minute auf den ersten Torschuss auf den Kasten von Jake Hildebrand warten.
Ortega war in der Schlussphase kurz davor den Ausgleich zu erzielen, aber der Berliner Abwehrspieler kickte die Scheibe von der Torlinie. Kurz darauf rettete Hildebrand mit einem Big-Save.
Dresden trifft
Kurz nach Wiederanpfiff konnte der 11-fache Meister Eisbären Berlin mit einem Traumtor auf 2:0 erhöhen und nach 32. Minuten war es dann endlich soweit. Austin Ortega erzielte für Dresden das 1. DEL-Tor in der 35-jährigen Vereinsgeschichte. Nur 75 Sekunden später traf der Neuzugang Andy Eder zur erneuten Zwei-Tore Führung.
Mit diesem Ergebnis ging es dann in die zweite Drittelpause. Nach diesem Tor von Andy Eder wurde der Meisterbanner 2025 mit der #22 Tobi Eder (verstorben) unter das Berliner Hallendach gezogen.
Berlin macht es deutlich
Im letzten Drittel zogen die Eisbären fort und machten das Ergebnis deutlich, obwohl Dresden durchaus ein paar Chancen hatte und durch Trevor Parkes sogar zum zweiten Treffer kam. Es ist abzuwarten wie sich die Eislöwen in dieser Saison beweisen.
Stimmen zum Spiel:
Ty Ronning: ” Wir sind zufrieden mit dem ersten Spiel nach der Sommerpause, meine Punkte sind schön aber es zählt nur das Team und der Erfolg.”
Niklas Postel: ” Die Chancen waren da, aber Berlin hat eine enorme Qualität, die Saison besteht noch aus viel Arbeit.”
Cheftrainer Niklas Sundblad: „Wir wussten, dass Berlin nach den beiden CHL-Niederlagen mit entsprechendem Willen in die Partie geht. Es war zunächst ausgeglichen, aber sie machten ihre Tore. Wir kamen dann heran, hätten auch noch ein Tor erzielen können, aber Berlin hat seine starken Offensivqualitäten gezeigt. Nun liegt der Fokus auf Sonntag.“
Eisbären Berlin – Dresdner Eislöwen 6:2 (1:0|2:1|3:1)
Tore:
1:0|04.|Ty Ronning (Kirk)
2:0|24.|Korbinian Geibel (Ronning, Mik)
2:1|32.|Austin Ortega (Parkes)
3:1|34.|Andreas Eder (Bergmann)
4:1|42.|Marcel Noebels (Byron, Tiffels)
5:1|51.|Liam Kirk (Müller, Ronning)
5:2|59.|Trevor Parkes (Suvanto)
6:2|60.|Blaine Byron (Tiffels, Noebels)
Zuschauer:14.200
Bericht von: Christian Diepold | Foto: Citypress
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