Champions Hockey League 2026/27 – Vorbericht zu den deutschen Teilnehmern

30.August 2026CHL, International

In Zürich wurde im Rahmen der IIHF 2026 die Auslosung für die bevorstehende Spielzeit in der CHL – Champions Hockey League vorgenommen, welche am 03. September startet.

Für die bevorstehende CHL-Spielzeit haben sich erneut drei deutsche Mannschaften qualifiziert: die Kölner Haie als Hauptrundensieger der PENNY DEL, der aktuelle Champion Eisbären Berlin und der Tabellenzweite, die Adler Mannheim.

Es ergaben sich für die drei deutschen Teilnehmer folgende Kontrahenten:

Der amtierende deutsche Rekord- und Serienmeister, die Eisbären Berlin erwarten zuhause Graz (AUT), Herning (DEN) und Klagenfurt (AUT)) und reisen nach Genf (SUI) und Davos (SUI) sowie nach Salzburg (AUT).

Der Hauptrundenprimus aus Köln empfängt zuhause den amtierenden Champion Frölunda Göteborg (SWE), Klagenfurt (AUT) Herning (DEN) und tritt auswärts gegen Salzburg (AUT), Tampere (FIN) und Genf (SUI) an.

Der Tabellenzweite, die Adler Mannheim spielt daheim gegen Växjö Lakers (SWE), Skelleftea (SWE) und Tychy (POL) und muss die Auswärtsfahrten zu Bordeaux (FRA), nach Fribourg (SUI) und bei KooKoo Kouvola (FIN) bestreiten.

Die Eisbären Berlin rechnen sich im Vergleich zum letztmaligen CHL-Ausflug vor einem Jahr dieses Mal um einiges mehr aus; der härteste Brocken könnte Servette Genf sein, dem allerersten Sieger dieses Wettbewerbs und Champion der Saison 23/24. Genf gestaltete auch den renommierten Spengler Cup zwei Mal siegreich. Die weiteren Gegner für die Eisbären scheinen auf dem Papier lösbare Aufgaben zu sein: hier trifft man drei Mal auf österreichische Clubs und den dänischen Meister. Berlin wird auch dieses Mal alle seine Matches im altehrwürdigen Wellblechpalast austragen.

Der Vorrundenprimus aus Köln, der die Hauptrunde mit großer Souveränität abschloss, bekommt es mit keinem Geringeren als den amtierenden CHL-Titelträger aus Frölunda Göteborg zu tun. Dies wird ein echter Gradmesser für die Haie werden, den es zu bezwingen gilt, will man auf dem internationalen Parkett nun die Meriten einfahren. Mit Tampere, dem finnischen Meister und Genf stehen zwei weitere harte Brocken auf der Agenda. Pikant und interessant wird die Partie gegen Tappara Tampere sein, dessen Club von Kari Jalonen gecoacht wird. Klagenfurt, Salzburg und Herning sollten machbar sein.

Mannheim trifft auf die stets auf hohem Niveau agierenden Växjö Lakers, welche in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils das Viertelfinale erreichten. Außerdem duellieren sich die Adler mit dem aktuellen schwedischen Meister aus Skelleftea, die 2023/24 das CHL-Finale erreichten. Der amtierende Schweizer Meister aus Fribourg durfte keinesfalls unterschätzt werden auf dem eingeplanten Weg in die KO-Phase. KooKoo Kouvola bildete die große Unbekannte bzw. Tychy und Bordeaux sollten bezwingbar sein.

Anmerkung der Redaktion: in diesem Artikel fließt auch die persönliche Meinung des Autors mit ein.

Bericht von: Hermann Graßl | Foto: citypress

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